
Alles auf Knopfdruck: Entdecke Automaten am Bahnhof
Verkaufsautomaten sind spannende Maschinen: Man wirft Geld hinein oder bezahlt mit Karte, drückt ein paar Knöpfe – und, schwups, schon hält man ein Produkt in der Hand. Fast wie Zauberei!
Eigentlich sind Automaten wie kleine Geschäfte, die immer geöffnet haben, nur ohne Verkäuferinnen oder Verkäufer. Es gibt sie für Süßigkeiten, Getränke oder sogar für frische Eier. Sie stehen in Schulen, am Straßenrand und natürlich an Bahnhöfen. Dort gab es sie schon vor über 100 Jahren – und zwar in ganz besonderen Ausführungen.
Bücher auf Knopfdruck
Da war zum Beispiel der „Reclam‑Automat“. In ihm steckten kleine Bücher mit spannenden Geschichten, Märchen oder Gedichten. Sie waren günstig, leicht und passten locker in jede Jackentasche.
Der Name „Reclam“ stammt von dem Verlag, der diese Bücher übrigens bis heute herstellt. Viele Menschen kauften sich ein solches Büchlein, um die Wartezeit am Bahnhof zu verkürzen oder während der Zugfahrt zu lesen.
Strümpfe am Bahnhof?
Noch ungewöhnlicher als der Bücherautomat war der Strumpfautomat. Strümpfe am Bahnhof – warum denn das? Ganz einfach: Wer lange unterwegs war, bekam manchmal kalte Füße oder stellte plötzlich fest, dass der Strumpf ein Loch hatte.
Spätabends oder am Wochenende konnte das ein Problem sein, wenn alle Geschäfte geschlossen waren. Der Automat hingegen stand immer bereit!
Man warf eine Münze ein, drehte an einem Griff oder zog an einem Hebel, und schon fiel ein Paar neue Strümpfe heraus – ordentlich zusammengerollt und verpackt. Für Reisende war das eine echte Rettung.
Automaten heute
Aber auch heute gibt es besondere Automaten bei der DB. Seit Kurzem steht zum Beispiel im KIBALA, dem großen Erlebnisbereich des DB Museum Nürnberg, ein neuer Verkaufsautomat.
Die besondere Gestaltung mit den Freundinnen und Freunden des kleinen ICE fällt sofort ins Auge. Das Beste aber ist: Der Automat steckt voller Spielzeug.
Du findest darin Spielfiguren aus der Welt des kleinen ICE, Kartenspiele, Brio-Eisenbahnen, Uniform-Mützen zum Verkleiden und vieles mehr.

Fotos: © DB Museum





