Ausgabe 1 | 2024
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Titelbild
Auf feurig orange-gelbem Untergrund mit grünen Gleisen saust der kleine ICE mit großen runden Augen und breit lachendem Mund durchs Bild, umgeben von gelben Comic-Sternen und Staubwolken. Oben rechts prangt das DB-Logo, links oben der Vermerk „Sonderedition 2“. Die Stimmung ist actiongeladen und humorvoll und stimmt auf die Comic-Ausgabe ein.
Inhalt
Diese Sonderausgabe versammelt gleich fünf Comics rund um den kleinen ICE und seine Freunde:
- Der kleine ICE und seine Freunde stellen sich vor (Seite 4)
- Der kleine ICE und Opa Adler (Seite 6)
- Der kleine ICE und die Kammer der verlorenen Schätze (Seite 10)
- Der kleine ICE und das Quiz (Seite 13)
- Mord im Orchideen-Express (Seite 16)
- Der kleine ICE und das Techno-Chaos (Seite 20)
- Alte Freunde (Seite 23)
Hallo
Die Redakteurinnen Cornelia und Kirsten begrüßen die Leserinnen und Leser und stellen die Frage, was für Typen der kleine ICE und seine Freunde eigentlich sind: Wie tickt Opa Adler, und was denkt Günni Güterzug, wenn er gerade keine Witze macht? In den Comics der LeseLOK erwachen die Figuren zum Leben – das sei die Lieblingsrubrik der Redaktion. Deshalb gibt es in dieser Sonderausgabe gleich fünf Comics am Stück.
Anzeige: Kinderwelt im ICE Portal
Diese Seite ist als Anzeige gekennzeichnet. Sie bewirbt die Kinderwelt im ICE-Portal: Nach Verbindung mit dem WLAN „WIFIonICE“ und Aufruf von „ICEportal.de“ im Browser finden Kinder dort Videos, Hörspiele, Spiele, Neuigkeiten, Comics und Vorlesegeschichten. Beworben werden außerdem die Angebote „White Pass and Yukon Railway“ (berühmte Züge), Kinderhörspiele zum kleinen ICE und seinen Freunden sowie das Spiel „BallonParty“. Ergänzend wird auf die Webseite www.der-kleine-ICE.de verwiesen, auf der der Spaß zu Hause weitergeht.
Der kleine ICE und seine Freunde
Diese Doppelseite stellt die Hauptfiguren der Reihe in bunten, kreisrunden Porträts vor:
- Der kleine ICE: freundlich, hilfsbereit und superschnell, nie allein unterwegs, da er auf einen ganzen Bahnhof voller Freunde zählen kann.
- Ida IC: rasende Reisebloggerin, würde für eine gute Story bis ans Ende der Welt fahren und ist ein kleines bisschen in den kleinen ICE verknallt.
- Günni Güterzug: ein Zug fürs Grobe, der täglich tonnenschwere Waggons schleppt, hinter seiner harten Schale aber einen weichen Kern hat.
- Robbi Regio: der rote Regionalzug gilt als wandelndes Lexikon, hilft aber, wenn er selbst nicht weiterweiß, gerne auf den kleinen ICE zurück.
- Opa Adler: die erste Eisenbahn Deutschlands, im gehobenen Alter manchmal etwas schusselig, aber noch immer voller Dampf.
- Simsala SUM: das quirlige Schnellumbaufahrzeug, das für jede Gelegenheit das passende Werkzeug parat hat oder notfalls sofort ein neues erfindet.
- Nick Nachtzug: dreht erst auf, wenn alle anderen schlafen, und nickt tagsüber selbst bei aufregenden Abenteuern regelmäßig ein.
- Benni IC Bus: ein Reisebus, der den kleinen ICE wie einen großen Bruder verehrt und stolz darauf ist, Orte zu erreichen, die dieser nicht anfahren kann.
- Sally S-Bahn: lebt für die bunte Großstadt, liebt Kunst, Mode und Musik und besitzt eine riesige Mützensammlung.
Ein eingeblendeter QR-Code führt zu Videos der Freunde in Aktion auf www.der-kleine-ICE.de.
Comic: Der kleine ICE und Opa Adler
Zwei aufgeregte Bergleute entdecken in einem alten Bergwerksstollen eine über hundert Jahre lang vergessene Adler-Lokomotive von 1835, die erste Eisenbahn Deutschlands. Sie befreien die Lok mit einer Seilwinde, heizen den Kessel an und wecken sie aus ihrem jahrzehntelangen Schlaf. Verschlafen und schnoddrig behauptet die Lok, „nicht von gestern“ zu sein, bedankt sich bei den Bergleuten fürs Wecken und macht sich stolz auf den Weg.
Unterwegs fordert sie zwei Pferde an einem Zaun zu einem Wettrennen gegen den „technischen Fortschritt“ heraus, begegnet einer alten Postkutsche und hält schließlich einen abgestürzten Zeppelin für ein Wunder der Technik – dabei handelt es sich um den kleinen ICE. Opa Adler hält den ICE für seinen Enkel, fragt ihn nach Kohle und rät ihm scherzhaft zum Rauchen, was der kleine ICE entschieden ablehnt. Nach diesem Schreck kehrt Opa Adler eilig zu seiner Schicht zurück.
Am Bahnhof trifft er auf einen versnobten, leicht abgetakelten Adligen, der vergeblich Handyempfang sucht und sich mit einem tragbaren Radio und einer Ansammlung schräger Mitreisender in seine „bequeme“ Postkutsche zwängt, um pünktlich nach Düsseldorf zu gelangen.
Auf der Fahrt liefert sich Opa Adler ein Wettrennen mit einem alten Auto, wird von den ungeduldigen Fahrgästen wegen seines „Schneckentempos“ angetrieben und von einem tief fliegenden Flugobjekt erschreckt, das die Passagiere für einen Höllengeier halten. Erschöpft gibt Opa Adler das Rennen schließlich auf. Ein Vater erklärt seinem Sohn am Streckenrand, eine Dampflok sei ein „Wunderwerk der Technik“, das irgendwann doch aufs Abstelleisen gerate – der Junge widerspricht ihm liebevoll. Die Geschichte endet mit Kindern, die Opa Adler an einem Bahnmuseum bestaunen, während im Hintergrund augenzwinkernd angedeutet wird, dass die Postkutsche eines Tages ihr Comeback feiern könnte.
Anzeige: Hörspiel Player
Diese Seite ist als Anzeige gekennzeichnet und bewirbt die App „Hörspiel Player“. Auf mehreren Smartphone-Abbildungen werden Hörspiel-Cover gezeigt, unter anderem zum kleinen ICE, zu Kanni Kanini, TKKG und weiteren Serien. Beworben wird ein 30 Tage kostenloses Testangebot sowie die Möglichkeit, Hörspiele offline unterwegs zu hören. Die App ist über einen QR-Code sowie über App Store und Google Play erhältlich, weitere Informationen unter www.hoerspielplayer.de.
Comic: Der kleine ICE und die Kammer der verlorenen Schätze
Ein kleines Mädchen weint auf dem Bahnsteig, weil sie ihren Lieblingstrinkbecher im Zug verloren hat. Der kleine ICE tröstet sie und schlägt vor, im Fundbüro nachzufragen. Dort begrüßt ihn ein alter, weißbärtiger Fundbüro-Mitarbeiter und lädt ihn ein, sich selbst auf die Suche zu machen – worauf sich eine riesige, geheimnisvolle „Kammer der verlorenen Schätze“ öffnet: ein gewaltiger Berg aus Koffern, Taschen und verlorenen Gegenständen, in dessen Mitte ein Lichtkegel auf ein kleines Fundbüro-Häuschen fällt.
Der Fundbüro-Mitarbeiter erklärt, dass hier jährlich rund 250.000 verlorene Gegenstände landen – fast 700 pro Tag. Die meisten Fundstücke finden zwar zu ihren Besitzern zurück, manche werden aber nie abgeholt. In der Abteilung „Krüge, Grale, Trinkbecher“ muss der kleine ICE unter mehreren ähnlichen Bechern den richtigen erkennen. Der erste gewählte Becher gehört tatsächlich einem anderen Mädchen, das ihren „Hallo-Katze-Becher“ wiedererkennt und überglücklich ist. Erst nach 83 weiteren Fahrten zum Fundbüro findet der kleine ICE endlich den richtigen, mit Flammen verzierten Becher des ursprünglichen Mädchens.
Comic: Der kleine ICE und das Quiz
Der kleine ICE ist unter Zeitdruck, weil er pünktlich in einen Bahnhof mit nur eingleisiger Strecke einfahren muss. Gleichzeitig braucht Robbi Regio dringend dieselbe Strecke, um einen Wagen voller Hunde, die zu viel Wasser getrunken haben, zu einem Ort namens Gassihausen zu bringen. Ein Quizmaster mit Zylinder schlägt vor, den Vorrang per Quiz zu klären: das „Große Quizhausener Wissensquiz“.
In mehreren Runden treten der kleine ICE und Robbi Regio gegeneinander an, etwa zu Fragen nach dem Oktoberfest, dem Wahrzeichen von Quizhausen (dem „Rätselbaum“), einem geheimnisvollen Gemälde und der Geheimzutat eines Apfelkompotts. Bei einer Sonderfrage mit 100 Punkten gewinnt der kleine ICE knapp und darf zuerst aufs Gleis. Am Ende stellt sich jedoch heraus, dass die wartenden Hunde ihre Notdurft bereits an besagtem Rätselbaum verrichtet haben – zur Belustigung aller endet der Comic mit der Frage, wer nun den Putzdienst übernehmen muss.
Comic: Mord im Orchideen-Express
Ein durchdringender Schrei ertönt im Zug: Ein aufgeregter Schaffner namens Watzen ruft „Mord!“. Ein Fahrgast erklärt, seine preisverdächtige Orchidee sei ermordet worden – er sei mit drei anderen Gärtnern auf dem Weg zu einem Gärtnereiwettbewerb in Düsseldorf gewesen und habe beim Rückkehr von der Toilette nur noch die Überreste seiner Nachtorchidee vorgefunden. Der kleine ICE verwandelt sich kurzerhand in den Detektiv „Sherlock ICE“ mit Deerstalker-Mütze und Pfeife, um den Fall zu lösen.
Als Verdächtige werden vorgestellt: Oberst von Garto, ein Bundeswehrgärtner im Ruhestand mit einer fleischfressenden Kreuzung aus Brokkoli und Venusfliegenfalle; Lydia Leinsamen, eine reiche Zuchtrosen-Erbin mit tropfenden, giftbeschmierten Hüten; und der mysteriöse „Herr Menschmann“ im Trenchcoat. Sherlock ICE deckt nacheinander scheinbare Indizien auf – eine Schnittverletzung, ein Giftkanister, ein blutiges Messer – die sich jedoch jeweils als Zufall oder Missverständnis entpuppen.
Die eigentliche Auflösung: „Herr Menschmann“ ist in Wahrheit ein Haufen als Mensch verkleideter, hungriger Schnecken, die sich beim Wettbewerb den Bauch vollschlagen wollten. Die vermeintliche Blutspur am Messer entpuppt sich als Ketchup vom Pausenbrot des Schaffners Watzen – und die Orchidee klebt die ganze Zeit über am Hinterteil des Oberst. Da alle anderen Wettbewerbsteilnehmer disqualifiziert werden, gewinnt am Ende ausgerechnet die leicht ramponierte Nachtorchidee den ersten Platz. Zum Schluss stellt sich noch die Frage, wer eigentlich das Pausenbrot des Schaffners gestohlen hat.
Comic: Der kleine ICE und das Techno-Chaos
Der kleine ICE freut sich, dass die Reparatur seiner Klimaanlage rechtzeitig fertig wird, denn er ist mit Robbi Regio zu einem Kinomarathon aller sieben „Robo-Warrior“-Filme verabredet. In der hektischen Werkstatt kommt es jedoch zur Verwechslung: Ein unachtsamer Werkstattmitarbeiter hat versehentlich den gesamten Inhalt einer Kiste mit ungetesteten, radioaktiv gekennzeichneten Technik-Prototypen in den kleinen ICE eingebaut, statt nur die neue Klimaanlage.
Auf der Fahrt lösen sich die Prototypen nacheinander unkontrolliert aus: Ein „Feuerwehr-Modus“ lässt Leitern und Wasserschläuche aus dem kleinen ICE schießen und verschreckt dabei ein Eichhörnchen; ein „Polizei-Modus“ lässt ihn einen Bankräuber stellen; ein „Über-die-Straße-Helf-Modus“ sorgt dafür, dass er ungefragt eine ältere Dame über die Straße trägt. Mitten im Chaos wird plötzlich ein Meteoriteneinschlag in wenigen Minuten gemeldet, woraufhin ein „Meteoriten-Abwehr-Modus“ aktiviert wird: Der kleine ICE verwandelt sich in eine Art Abwehrkanone und zerstört den Meteoriten in letzter Sekunde.
Erschöpft und außer Puste kommt der kleine ICE gerade noch rechtzeitig zum vierten Teil des Kinomarathons bei Robbi Regio an. Als endlich die reguläre Klimaanlage aktiviert wird, macht sich der kleine ICE erleichtert auf den Rückweg zur Werkstatt, da ihm für einen Tag genug Science-Fiction-Abenteuer erlebt hat.
Comic: Alte Freunde
Bei einem Besuch im DB Museum betrachten Opa Adler und mehrere Kinder alte Fotografien an der Wand. Auf die Frage, wer der Mann mit dem Schraubenschlüssel auf einem der Bilder sei, erzählt Opa Adler von seinem besten Freund Herbert, der Lokführer, Schriftsteller und noch etwas anderes gewesen sei, das ihm gerade nicht einfalle. Gemeinsam hätten sie in ihrer Jugend spannende Abenteuer erlebt: wilde Verfolgungsjagden, geheimnisvolle Unterwasser-Entdeckungen mit einem Hai, heldenhafte Rettungsaktionen aus einem Vogelnest – und anschließend hätten sie stets lustige Katzenvideos auf Herberts Handy angeschaut.
Die Kinder weisen Opa Adler darauf hin, dass es in seiner Jugend noch gar keine Handys und erst recht keine Katzenvideos gegeben haben könne. Empört über den Vorwurf des „Rosts im Getriebe“ will Opa Adler seine Erinnerung beweisen und sucht im Archiv nach einer goldenen Verdienstmedaille, die der Kaiser ihm einst für eine Rettungstat verliehen habe. Die Medaille ist jedoch nicht auffindbar: Herbert habe sie sich einst ausgeliehen, um damit dringend das Zahnradgetriebe einer Zeitmaschine zu reparieren.
Im selben Moment materialisiert sich unter lautem Knall tatsächlich Herbert George Wells persönlich – Schriftsteller, Lokführer und Zeitreisender – auf einem Zeitschlitten und gibt Opa Adler die goldene Medaille zurück, mit der er einst seine Zeitmaschine reparieren musste. Er berichtet kurz von der Zukunft, bevor er mit den Worten verschwindet, die beste Zeit verbringe man mit seinen Freunden – und natürlich mit Katzenvideos, während ein geisterhaftes Katzenbild aufleuchtet.
Tolle Extras für junge Reisende
Ein Foto zeigt eine Familie mit Kindern, die gemeinsam im Zug ein Tablet anschauen und sich sichtlich freuen. Der Text weist darauf hin, dass es bei der Bahn besondere Angebote für Kinder und Familien gibt. Neben den Magazinen LeseLOK und miniLOK können Kinder im Bordbistro gegen Vorlage ihrer Kinderfahrkarte ein Kartenspiel oder lustige Sammelfiguren der Comicfiguren erhalten, darunter der kleine ICE, Günni Güterzug und Opa Adler. Abgebildet ist eine Reihe bunter, eiförmiger Spielfiguren der verschiedenen Charaktere.
Ergänzend wird auf Videos, Spiele und Hörbücher im Bereich Kinderwelt im ICE-Portal sowie auf die Webseite www.der-kleine-ICE.de verwiesen, dazu ein QR-Code mit dem Verweis auf bahn.de/kinder.
Anzeige: Auf die Schienen, fertig, klick!
Diese Seite ist als Anzeige gekennzeichnet und bewirbt die Online-Welt des kleinen ICE unter www.der-kleine-ICE.de. Ein Tablet und ein Smartphone zeigen Ausschnitte der Webseite mit Spielen, Geschichten und Hörspielen; im Hintergrund posiert der kleine ICE fröhlich neben einem Bahnhofsgebäude. Fünf Themenbereiche werden vorgestellt:
- Bahnentdecker: erstaunliches Wissen rund ums Bahnfahren
- Spiele: lustige Games und herausfordernde Quizze
- Videos, Hörspiele: spannende Abenteuer für Augen und Ohren
- Comics: total verrückte Geschichten mit coolen Zeichnungen
- Neues, Mitmachen: klasse Aktionen und aktuelle Reisenews
Ein Hinweis kündigt neben Videos und Podcasts auch neue Hörspiele vom kleinen ICE an, dazu ein QR-Code zur Webseite.
Impressum
Herausgeber ist die DB Fernverkehr AG, Europa-Allee 78–84, 60486 Frankfurt am Main. Gesamtverantwortung: Cornelia Gaumann und Kirsten Arthen, Produktmanagement Zielgruppen- und Servicekonzepte sowie Onboard Service, Kinder und Familien. Illustrationen „Der kleine ICE“: Sascha Wüstefeld. Redaktion: KB&B – Family Marketing Experts, Hamburg. Text: Haiko Hörnig und Martin Verg. Druck: ppm Fulda GmbH & Co. KG. Das Heft ist klimaneutral und FSC-zertifiziert gedruckt.



