Ausgabe 4 | 2026

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Alle Themen dieser Ausgabe

Titelseite: LeseLOK Ausgabe 4/2026 – „Aufgeblättert, fertig, los!“

Das Cover zeigt im Stil eines 3D-Animationsfilms drei Kinder mit Rucksäcken und Rollkoffern auf einem Bahnsteig unter einem hellen Glasdach. Neben einem weißen ICE mit rotem Streifen warten ein Betreuer mit roter Kappe und orangefarbener Weste und ein winkendes Mädchen; die Stimmung ist fröhlich und abenteuerlustig.

Titelthema: Ohne Eltern unterwegs? Kein Problem mit DB Junior Express. Drei runde Vorschaubilder kündigen weitere Themen an:

  • Technik: drei Kräne. Ganz schön clever! (Foto eines gelben Bahn-Spezialfahrzeugs)
  • Modellbahnen: Bahn frei für die Minizüge (Foto einer Modelleisenbahn)
  • Comic: Oh Schreck, das Gleis ist weg (der kleine ICE mit kariertem Detektivhut)

Außerdem auf dem Cover: das DB-Logo und das Siegel „Empfohlen von Stiftung Lesen“.

Inhalt

  • Seite 4 – Bahnsinn: Alle einsteigen: unterwegs mit dem DB Junior Express
  • Seite 10 – Rätsel: Fünfmal nachdenken, bitte
  • Seite 12 – Comic: Die verschwundenen Schienen
  • Seite 16 – Interview: Tag und Nacht durch Stadt und Land
  • Seite 20 – Kirstens Medientipps: Gute Unterhaltung (nicht nur) für lange Fahrten
  • Seite 22 – Berühmte Züge: Die erste Gebirgsbahn der Welt
  • Seite 24 – Schilderrätsel: Gib mir ein W
  • Seite 26 – Irre Geschichte(n): Bahnfahren im Miniformat
  • Seite 32 – Tolle Technik: Die sonnengelben Kraftpakete
  • Seite 34 – Leseprobe: Noch mehr verrückte Rekorde
  • Seite 38 – Zahlen, bitte!: Wer isst eine halbe Million Currywürste?
  • Seite 40 – Achterbahnen: Jetzt wird’s steil!
  • Seite 45 – Echt witzig: Günnis Kracher + Lacher
  • Seite 46 – Selber machen: Richtig süße Igel
  • Seite 48 – Alleschecker: Alles gelesen, alles gecheckt?
  • Seite 50 – Das Beste zum Schluss: Warum Bahnfahren bald noch mehr Spaß macht

So geht’s zur Kinderwelt im ICE Portal

  1. An Bord dein Gerät mit WLAN „WIFIonICE“ verbinden.
  2. „Hier geht’s ins Internet“ anklicken, AGB akzeptieren.
  3. Klicke auf „Weiter“ oder gib direkt „www.ICEportal.de“ im Browser ein.
  4. Du findest die Kinderwelt unter „Unsere Servicewelten“, Kachel Unterhaltung oder direkt über „Alles auf einen Blick“ – ganz einfach zu erkennen am kleinen ICE.

Daneben sind ein QR-Code und ein Smartphone mit der Startseite des ICE Portals abgebildet; die Kachel „Unterhaltung“ ist rot eingekreist.

Hallo!

Das Vorwort von Cornelia und Kirsten aus dem Team der LeseLOK, daneben ein Porträtfoto der beiden. Wahrscheinlich sitzt du gerade im Zug – mit Familie, Freunden oder der Fußballmannschaft. Manchmal reisen Kinder aber auch ohne Begleitung, etwa um Verwandte zu besuchen oder zu einem wichtigen Turnier. Seit ein paar Wochen bietet die Deutsche Bahn dafür den Begleitservice DB Junior Express an: Kinder werden sicher von Bahnhof zu Bahnhof begleitet, und an Bord gibt es sogar Programm. Mehr dazu in der Titelgeschichte ab Seite 4. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Bahnsinn: Ohne Eltern unterwegs? Kein Problem mit DB Junior Express

Die Titelgeschichte ist wie eine Reise in sieben Schritten aufgebaut, verbunden durch eine gestrichelte Linie. Jeder Schritt hat eine große bunte Ziffer und ein kleines Symbol (Ticket, Pfeil, Rucksack, Kappe, Würfel, Koffer, Standort-Nadel) und wird von runden Bildern im 3D-Animationsstil begleitet. Der kleine ICE freut sich in einer Sprechblase über das tolle Angebot und das große Reise-Abenteuer.

Seit dem Sommer hat die Deutsche Bahn ein geniales neues Angebot nur für Kinder: Wer allein, ohne Eltern reisen will oder muss, kommt mit dem Begleitservice DB Junior Express nicht nur sicher ans Ziel, sondern auch mit viel Spaß und Unterhaltung.

  1. Buchen: Oma und Opa besuchen, zu einem Turnier fahren – und kein Erwachsener hat Zeit? Mit dem DB Junior Express werden Kinder zwischen 6 und 14 Jahren sicher ans Ziel begleitet. Platz und Ticket buchen die Eltern vorher online – rechtzeitig, denn die Plätze sind begrenzt. Währenddessen kannst du überlegen, was du einpackst und was du zum Essen und Trinken mitnimmst. (Bilder: ein Junge und seine Mutter am Laptop, danach packt der Junge seinen Koffer.)
  2. Infos per E-Mail: Ein paar Tage vor der Reise kommt eine E-Mail mit allen wichtigen Infos, zum Beispiel den Namen der Betreuerinnen und Betreuer und dem genauen Treffpunkt am Startbahnhof.
  3. Treffpunkt: Am Reisetag sammeln sich alle Kinder eine halbe Stunde vor Abfahrt am verabredeten Treffpunkt. Dort nehmen die Betreuerinnen und Betreuer sie in Empfang, und du kannst dich entspannt von deinen Eltern verabschieden. (Bild: Familien vor einem Aufsteller mit der Aufschrift „Treffpunkt“ in einer Bahnhofshalle.)
  4. Einsteigen: Gemeinsam geht es zum Gleis und in den Zug. Am Bahnhof tragen alle farbige Westen und sind als Gruppe gut zu erkennen. (Bild: eine Reihe Kinder in roten Westen vor einem ICE.)
  5. Programm: Die Betreuerinnen und Betreuer passen gut auf und haben sich ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht.
  6. Unterwegs: Die Zeit vergeht wie im Flug, vielleicht entstehen sogar neue Freundschaften. Hat der Zug Verspätung, werden die Eltern und die abholende Person informiert. (Bild: Kinder spielen Karten am Tisch, ein Zugbegleiter kontrolliert Tickets.)
  7. Ankommen: Am Ziel wirst du am Treffpunkt an die vorher benannte Abholperson übergeben – und an niemanden sonst. Wen würdest du gerne mal wieder besuchen?

Streckenkarte: Eine Deutschlandkarte zeigt farbige Linien zwischen Hamburg, Köln, Frankfurt, Berlin und München. Das Angebot startet auf ausgewählten Verbindungen zwischen diesen Städten und soll weiter ausgebaut werden, wenn es gut ankommt.

Interview mit Betreuerin Anna-Lena

Ein Foto zeigt die lachende Betreuerin Anna-Lena im roten Poloshirt. Mit Spielen und Kreativaktionen macht sie die Fahrt zum Erlebnis.

  • Was macht ihr während der Fahrt? Abwechslungsreiche Spiele und Kreativaktionen für unterschiedliche Altersgruppen, damit sich die Kinder wohlfühlen und eine schöne Zeit haben.
  • Muss man teilnehmen? Nein: Jeder kann – keiner muss! Wer sich lieber unterhält oder mit eigenen Sachen beschäftigt, darf das.
  • Was macht dir am meisten Spaß? Die gemeinsame Zeit mit den Kindern, sie bei ihren ersten Schritten ins selbstständige Reisen zu begleiten und für gute Stimmung statt Langeweile zu sorgen.

Infokasten: Alle Infos zur Buchung und zum Ablauf gibt es unter www.bahn.de/juniorexpress oder per QR-Code.

Werbeanzeige: GEOLINO

Anzeige für die Kinderzeitschrift GEOLINO – „Die Welt für junge Entdeckerinnen und Entdecker“. Unter dem Slogan „Hier entdeckt ihr was“ untersuchen Kinder im Wald den Boden, ein Junge mit Lupe. Ein gelber Luftballon feiert 30 Jahre GEOLINO. Abgebildet sind drei Hefte für verschiedene Altersstufen: ab 3, ab 5 und ab 9 Jahren. Für jedes Alter das richtige GEOLINO: www.geolino.de/shop.

Rätsel: Und jetzt du!

Achtung, nächster Halt: Gehirnjogging – fünf kleine Rätsel (nicht nur) rund um den DB Junior Express. Über beide Seiten sind Rucksäcke und Handys in verschiedenen Farben verstreut. Eine schlafende Comicfigur murmelt, dass sie gleich auf die Lösung kommt.

  1. Zählrätsel: Rucksäcke und Handys lassen Reisende am häufigsten im Zug liegen. Wie viele grüne, gelbe und violette Rucksäcke sowie blaue, rote und schwarze Handys sind auf den Seiten verstreut?
  2. Rechenrätsel – für welche Zahl steht das grüne Kreuz? Herz plus Herz ergibt 10. Stern minus Herz ergibt 2. Herz plus Stern plus Kreuz ergibt 15. Gesucht sind die Werte von Herz, Stern und Kreuz.
  3. Welche Verbindungen gehören nicht zum DB Junior Express? Zur Auswahl: Hamburg–Frankfurt, Berlin–München, Stuttgart–Leipzig, Köln–München, Berlin–Hamburg.
  4. Wortlücken: Welches Wort passt jeweils zum Begriff davor und danach? JUNIOR … LIEFERUNG (7 Buchstaben), TREFF … GEWINN (5), BAHN … LADEN (3), RUCK … GASSE (4).
  5. Suchbild: Zwei fast gleiche Bilder zeigen Kinder mit einer Betreuerin beim Kartenspiel im Zug, daneben einen Zugbegleiter, darüber eine Gepäckablage mit Rucksäcken. Findest du die fünf Unterschiede?

Die Lösungen stehen auf Seite 51 (siehe Abschnitt „Rätsellösungen“ am Ende).

Comic: Der kleine ICE … und die verschwundenen Schienen

Hinweis oben: Mehr Comics und Hörspiele auf www.der-kleine-ICE.de, dazu zwei QR-Codes. Der vierseitige, farbenfrohe Comic ist nacherzählt:

Der kleine ICE saust über eine neue Strecke und lobt Sumi, die orangefarbene Gleisbaumaschine, für die butterweiche Fahrt. Plötzlich hören die Schienen auf. Per Funk erfährt er von Sumi, dass sie die Gleise erst gestern verlegt hat. Nun muss sie alles noch einmal machen und ist ohnehin schon hundemüde, weil sie schlecht geschlafen hat. Der kleine ICE setzt einen karierten Detektivhut auf und übernimmt als „Sherlock ICE“ den Fall.

Mit der Lupe findet er am Tatort keine fremden Spuren. Er überlegt, wer Schienen klauen könnte: Opa Adler würde Außerirdische verdächtigen – ein Bild zeigt ein Ufo, das Schienen ins All beamt. Oder hat sich ein Tier daraus ein Haus gebaut? Man sieht einen Biber vor einer Hütte aus Gleisstücken, doch der ICE verwirft auch diese Idee. Er beschließt, sich nachts auf die Lauer zu legen.

Unter Mond und Sternen schläft er prompt ein und schnarcht. Als er aufwacht, klirrt und scheppert es: Sumi baut gerade die Schienen ab. Sie murmelt im Schlaf, dass sie Schienen für die neue Strecke braucht – sie schlafwandelt! Der ICE weckt sie mit einem lauten Tröten. Verwirrt erfährt Sumi, dass sie die Schienen selbst abgebaut hat. Jetzt versteht sie ihre Müdigkeit: Sie hat doppelte Schichten gearbeitet. Der ICE rät ihr, dringend abzuschalten. Sumi findet Urlaub eine tolle Idee – aber erst, wenn sie hier fertig ist, denn ohne Schienen kommt sie schlecht zum Strand. Der Biber schaut zu. Ende.

Texte: Haiko Hörnig, Zeichnungen: Sascha Wüstefeld.

Interview: Fünf Fragen an … Oliver Funke

Oliver Funke, 36 Jahre, arbeitet als Triebfahrzeugführer bei DB Regio im Regionalverkehr rund um Berlin. Die Seiten sind signalrot gestaltet, im Hintergrund Gleise und ein vorbeirauschender roter Zug. Fotos zeigen Oliver mit weißem Hemd und roter Krawatte vor einer roten Lok, am Führerstand und einen roten Doppelstockzug. Bildunterschriften: Die Züge von DB Regio erkennt man an ihrem typischen Signalrot. Mal geht es in den Sonnenuntergang, mal durch Regen oder Schnee – Oliver liebt die Abwechslung.

  1. Was genau machst du bei der Bahn? Der offizielle Name ist Triebfahrzeugführer, man darf aber auch Lokführer sagen. Er ist dafür verantwortlich, dass alle Fahrgäste sicher und pünktlich ankommen. Auch wenn er gerade keinen Doppelstockzug in den Spreewald oder an die Ostsee fährt, gibt es viel zu tun: Nachts in der Betriebspause prüft er zum Beispiel Bremsen, Türen und Sicherheitssysteme.
  2. Wie bist du zu deinem Beruf gekommen? Lokführer war schon in der Grundschule sein Traumberuf. Seine Familie hatte lange kein Auto und fuhr Bahn. Die großen Regionalzüge mit Elektrolokomotiven faszinierten ihn; ein Blick in den Führerstand eines Doppelstocksteuerwagens überzeugte ihn endgültig. Nach der Schule machte er die Ausbildung zum Eisenbahner und fuhr seitdem in München, Potsdam und jetzt Berlin.
  3. Was ist das Beste an dem Job? Es wird nie langweilig: viele unterschiedliche Züge, alle Tageszeiten, jedes Wetter. Anders als im Büro kommt er viel herum und erlebt, wie sich Stadt und Natur täglich verändern.
  4. Was ist ganz anders, als du erwartet hättest? Ihm war nicht klar, wie viel nötig ist, damit ein Zug fahren kann – viele Mitarbeitende geben im Hintergrund täglich ihr Bestes für einen reibungslosen Zugverkehr. Das beeindruckt ihn bis heute.
  5. Was war als Kind dein Traumberuf? Er dachte auch mal an Koch oder Pilot, aber eigentlich war es immer Lokführer – und das bereut er bis heute nicht.

Eine Comicfigur mit Doktorhut will das gleich dem kleinen ICE erzählen. Tipp: Wann gehen Lokführer:innen aufs Klo? Lokführer Lutz verrät Geheimnisse unter www.der-kleine-ice.de/lokfuehrer-klopause.

Werbeanzeige: Gewinnspiel „Alles Banane?“ von Moose Games

Anzeige für das Wortspiel Bananagrams von Moose Games: Buchstabensteine aus einer gelben Bananentasche bilden Wortgitter wie „Spaß“, „Schnell“, „Spiel“, „Königin“ und „Erledigt“. Bei dem rasanten Spiel bauen alle gleichzeitig ihr Wörtergitter – schnell erklärt, für 1 bis 8 Spieler ab 7 Jahren, perfekt für unterwegs. Weitere Spielideen unter moosetoys.de.

Gewinne 1 von 10 Bananagrams Classic Spielen. Frage: Welche Frucht gibt Bananagrams seinen Namen? A: Papaya, B: Banane, C: Apfel. Die Antwort zusammen mit den Eltern per E-Mail an moose@rabach-kommunikation.de schicken, mit Name und Adresse. Einsendeschluss ist der 30. November 2026. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland; Kinder und Jugendliche mit Zustimmung ihrer Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, keine Barauszahlung.

Kirstens Medientipps: Gute Unterhaltung (nicht nur) für lange Fahrten

Redakteurin Kirsten (Porträtfoto) stellt vor bunter Buchstabenwand Tipps rund um tierisches Wissen und monstermäßige Ideen vor. Jeder Tipp ist mit einer Pinnnadel an die Wand geheftet und zeigt das Cover.

  • Tierische Helfer: Hunde unterstützen uns Menschen bei vielen Dingen und helfen sogar im Notfall. Begleite Wasserrettungshund Lonzo, Artenschutzhund Fietje und Schulhund Melody bei ihren Einsätzen. Henrick Clausing (Text), Anne Becker (Illustration): Auf diese Pfoten ist Verlass!, Beltz, 16 Euro, ab 5 Jahren.
  • Extragroßer Einhornspaß: Einen Einhornstall bauen, mit Spielfiguren Geschichten erfinden und im illustrierten Sachbuch Wissen über die Fantasietiere entdecken – eine Box zum Lesen, Spielen und Basteln. Das XXL-Set – Bauen, Wissen, Spielen: Mein magischer Einhornpalast, EMF, 24 Euro, ab 5 Jahren.
  • Monstermäßige Entdeckung: Jussi gilt als Angsthase. Als es unter seinem Bett kratzt, entdeckt er tatsächlich ein Monster – doch Manno ist kein bisschen gruselig. Bald verbindet beide eine Freundschaft, die ihnen hilft. Katja Reider (Text), Daniela Kohl (Illustration): Manno Monster und ich, Hanser, 15 Euro, ab 7 Jahren.
  • Ein neues Zuhause: Auf 50 Karten beschreibt jeweils ein Tier, was für eine Bleibe es sucht. Welche Art ist es? Lösung und Wissen zum Lebensraum stehen auf der Rückseite. Inga Marie Ramcke (Text), Melanie Dahmen (Illustration): Tierische Wohnung gesucht – Welches Tier zieht hier ein?, moses, 16,95 Euro, ab 8 Jahren.

Berühmte Züge: Mit der ältesten Bergbahn über die Alpen

Ein großes Foto zeigt einen roten Zug in einer engen Kurve durch dichten Nadelwald; weitere Bilder zeigen ein zweistöckiges Steinviadukt, ein historisches Schwarz-Weiß-Foto vom Bau 1875 und eine Karte mit einem roten Punkt in Österreich. Eine Comic-Dampflok findet die vielen Kurven ein bisschen schwummerig.

Die Semmeringbahn in Österreich schlängelt sich seit mehr als 170 Jahren durchs Gebirge, steile Hänge hinauf und durch enge Kurven. Bei ihrer Eröffnung war sie eine Sensation: In nur sechs Jahren entstand die erste Hochgebirgsbahn der Welt. Rund 20.000 Menschen gruben Tunnel, bauten Brücken und verlegten Schienen. Für die steile Strecke wurde extra eine besondere Lokomotive konstruiert. Der Kaiser und die Kaiserin eröffneten die Bahn feierlich, gefeiert wurde auch der Baumeister, der mit genialen Ideen eine für unmöglich gehaltene Bergbahn schuf. Noch heute fährt die Bahn auf der damaligen Strecke und bietet tolle Ausblicke auf die Alpen – nicht nur vom höchsten Punkt auf knapp 900 Metern. Auch 16 riesige Viadukte aus Stein gehören dazu.

Gut zu(g) wissen

  1. Die Fahrt führt 41 Kilometer durchs Gebirge.
  2. Unterwegs geht es durch 15 Tunnel und über 100 Brücken.
  3. Die Bergbahn überwindet 457 Höhenmeter.

Tipp: Den Fliegenden Schotten, eine der berühmtesten Dampflokomotiven Großbritanniens, gibt es unter www.der-kleine-ice.de/fliegendeschotte.

Schilderrätsel: Gib mir ein Zeichen!

Ein Foto zeigt vor blauem Himmel ein auf der Spitze stehendes, dreieckiges Schild an einem Mast: ein schwarzes W auf orange-gelbem Grund. Eine Comicfigur mit Doktorhut fragt, ob du draufkommst. Wer aus dem Zugfenster schaut, entdeckt an der Strecke viele Zeichen und Signale. Was bedeutet dieses?

  • A: Unwetter-Warnung: unbedingt Wind und Wolken im Blick behalten
  • B: Warten, bis der Weichenwärter das Signal zum Weiterfahren erteilt
  • C: Vor der nächsten Weiche den Wechsel des Gleises einleiten

Auflösung (im Heft auf dem Kopf gedruckt): Richtig ist B. Das gelbe W steht dort, wo Züge rangiert, also sortiert werden – meist Güterzüge oder einzelne Waggons, die zu neuen Zügen zusammengesetzt werden. Im Hin und Her muss ein Lokführer brav warten, bis er die Freigabe zur Weiterfahrt erhält. Ein W wie Warten passt also, auch wenn das Schild bei Fachleuten Ra 11 heißt. Mehr Profi-Wissen: www.der-kleine-ice.de/bahn-entdecker.

Werbeanzeige: Reisetipps

Dein Berg-Abenteuer wartet in Oberstaufen im Allgäu: Fotos zeigen Familien beim Wandern, in einer Gaststube, beim Skifahren und Rodeln. Im Herbst lösen Kinder mit den MounTeens Rätsel auf zwei Erlebniswegen und helfen der Detektivbande; danach warten Sommerrodelbahn, Bungee-Trampolin, Minigolf, Kinder-Rallyes und Spielplätze. Im Winter: Schneemänner bauen, Schlittenfahren, Eislaufen, Skipiste, Kinder-Laserbiathlon und Pferdeschlittenfahrten. Tipp: Mit Oberstaufen PLUS gibt es bei vielen Gastgebern freie Bergbahn- oder Skipässe und freien Eintritt ins Aquaria. oberstaufen.de/familie

Im 4-Sterne-Superior Zugspitz Resort wartet dein nächstes Abenteuer: eine 1.500 Quadratmeter große XXXL-Spiele- und Wasserwelt mit drei Innen- und Außenpools, Piratenschiff, Wasserspielen, Babypool mit Kuschelzone und 120 Meter langer Wettkampfrutsche. Dazu ein großer Garten mit Schwimmteich, DIDIs Kinderwelten mit Playarena, Boulderwand, Indoor-Kartbahn, Rutschen, Bällebad und Kino, Kinderbetreuung und tägliches Aktivprogramm sowie Familienabenteuer in der Tiroler Zugspitz Arena. Fotos zeigen das Resort vor Bergen mit Schwimmteich und das Hallenbad mit Piratenschiff, dazu ein QR-Code.

Irre Geschichte(n): Großer Bahnhof für kleine Züge

Die Fotos zeigen eine große Modellbahnausstellung in einem Saal: Besucher und Vereinsmitglieder an langen, geschwungenen Anlagen mit Landschaften, Zügen und Häusern. Bei Modulanlagen werden viele einzelne Abschnitte zu einer oft riesigen Gesamtanlage zusammengestellt. Eine Anlage des Fürther Eisenbahnclubs zeigt Deutschlands erste Eisenbahn von 1838 mit dem Adler-Zug. Eine Comic-Dampflok hätte so eine Modelleisenbahn auch gern in ihrem Schuppen.

Viele Menschen holen sich die Welt der Eisenbahn als Modelleisenbahn nach Hause – mit Schienen, Stationen, Häusern und Bäumen, Zügen nach eigenem Fahrplan und selbst ausgedachten Strecken. In einer Umfrage gaben rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland an, sich dafür zu interessieren – so viele, wie in München wohnen. Im DB Museum Nürnberg lässt sich diese kleine Welt groß erleben: Jeden Oktober lädt das Museum Modellbahnvereine zu einem Wochenende mit Anlagen und Modellen ein. 2025 zeigte etwa der Modelleisenbahnclub Nürnberg eine Bahn, die nach Fahrplan fuhr und aus vielen zu Hause gebauten Abschnitten bestand – nach bestimmten Vorgaben, damit am Ende alles passte.

Nenngrößen: Die Nenngröße bestimmt den Maßstab von Zügen und Schienen. Eine KI-generierte Grafik zeigt sieben rote Elloks von groß nach klein: G (IIm), I, 0, H0, TT, N und Z. Am weitesten verbreitet ist H0 im Maßstab 1:87: Ein Zentimeter H0-Schiene entspricht 87 Zentimetern in Wirklichkeit. Dafür gibt es riesige Auswahl, sogar Deutschlands erste Lokomotive, den „Adler“. Dessen Vorbild steht als Nachbau in Originalgröße im DB Museum Nürnberg. Bei Ausstellungen darf ein Flohmarkt für gebrauchtes Zubehör nicht fehlen (Foto: ein Mann tauscht Modellbahnteile, daneben lächelnde Kinder).

Im Ausstellungsbereich „Modellarium“ zeigt das Museum weit über 1.000 Modelle, von historischen Fahrzeugen im Maßstab 1:5 bis zu einer Lok im Miniformat 1:700 (Foto: Dampflokmodelle verschiedener Größe vor einem großen roten Speichenrad). Am Modellbahnwochenende dürfen Kinder Züge selbst fahren lassen; auch im Kinderbahnland KIBALA gibt es Modelleisenbahnen, manche per Knopfdruck bedienbar.

Hauptattraktion ist die große Modellbahnanlage im ersten Obergeschoss, stündlich vorgeführt: 500 Meter Gleise auf einer Fläche größer als ein Klassenzimmer. Ein Foto zeigt Bahnhof, Kran, Hafen und Berglandschaft; am Rangierbahnhof stellt ein sogenannter Ablaufberg Güterwagen zu neuen Zügen zusammen. Bei besonderen Veranstaltungen dürfen Gäste hinter die Kulissen blicken oder dem Modellbahntechniker über die Schulter schauen – die teils über sechzig Jahre alten Modelle brauchen viel Pflege.

Auch die Außenstandorte in Koblenz und Halle (Saale) haben tolle, von Ehrenamtlichen gepflegte Anlagen. In Koblenz gibt es draußen eine große Gartenbahnanlage; in Halle steht eine LGB in Nenngröße II, auch Gartenbahn genannt, im historischen Lokschuppen (Foto: schwarze Dampflok mit roten Rädern und gelber Kranwagen).

Gut zu(g) wissen

  1. Die große Anlage im DB Museum Nürnberg stammt aus den 1960er Jahren.
  2. Gesteuert wird sie über ein Gleisbildstellwerk mit elektrotechnischen Schaltern, sogenannten Relais, wie sie auch bei der echten Eisenbahn zum Stellen von Weichen und Signalen verwendet wurden.
  3. Im Museum gibt es hauptberufliche Modellbahn-Techniker und -Vorführer.

Mehr Infos: www.dbmuseum.de

Tolle Technik: Der Name ist Programm

TIF und MISS klingen nach Comicheldinnen, sind aber Spezialfahrzeuge der Bahn mit besonderen Aufgaben und sehr langen Namen. Fotos zeigen sonnengelbe Schienenfahrzeuge mit DB-Logo in einem Bahnhof, eines mit ausgefahrenen Kränen. Eine Comic-Baumaschine möchte gern etwas zusammen bauen.

Im Deutschen kann man Wörter aneinanderreihen, etwa Tunnelinspektionsfahrzeug. Weil acht Silben unhandlich sind, heißt es bei der Bahn kurz TIF. Das 16 Meter lange, 50 Tonnen schwere Fahrzeug prüft Tunnel und bessert sie aus – davon gibt es mehr als 750 in Deutschland. Das erste TIF war vor über 30 Jahren im Einsatz. Die neueren Fahrzeuge der Baureihe 705.1 sind mehr als 20 Meter lang, knapp 80 Tonnen schwer und haben drei Kräne an Bord. Sie helfen auch bei Gleisarbeiten und räumen Schnee. Ihr neuer Name: Multifunktionales Instandhaltungsfahrzeug für Schieneninfrastruktur, kurz MISS. Eckdaten: 80 Tonnen, 20 Meter, 3 Kräne. Quiz: www.der-kleine-ICE.de/spiele/quiz-baumaschinen/

Leseprobe: Guinness World Records – Rekorde, Rekorde, Rekorde

Das Buch GUINNESS WORLD RECORDS 2027 ist zurück – in leuchtendem Grün und voller neuer Rekorde. Ravensburger Verlag, 25 Euro, ab 8 Jahren. Die Seiten zeigen Fotos zu den Rekorden:

  • Ein Föhn so groß wie ein Pferd: Ruth Amos (UK) vom YouTube-Kanal „Kids Invent Stuff“ baute mit ihrem Team am 22. April 2026 den weltweit größten Föhn – 1,755 Meter lang und 1,6 Meter hoch.
  • Meiste unter Wasser gemerkte Dezimalstellen: Gedächtnisgenie Christian Schäfer (Deutschland) lernte am 8. April 2026 in einem Londoner Pool eine 87-stellige Zahl unter Wasser auswendig.
  • Palina Glebova – auf dem Weg zur „Königin der Rekorde“: Die Taekwondo-Sportlerin trainiert seit über 19 Jahren fast täglich und hat 13 Guinness-Weltrekorde aufgestellt. Neue Herausforderungen motivieren sie. Rekorde: meiste mit Sprungkicks zerbrochene Holzbretter in 1 Minute (16), meiste in High Heels per Über-Kopf-Kick geplatzte Luftballons in 1 Minute (22) und beim Guinness-Weltrekord-Tag im November 2025 in Hamburg 12 auf dem Fuß balancierte und per Sidekick weggetretene Plastikflaschen in 1 Minute.
  • Mitmach-Tipp: Eine 0,5-Liter-Flasche mit etwas Wasser seitlich auf den Fuß stellen, das Bein ruckartig heben und die Flasche nach vorn wegkicken. Achtung: nur dort üben, wo nichts kaputtgehen kann, am besten mit Hilfe eines Erwachsenen. Mehr unter www.guinnessworldrecords.de.
  • Nicht auf die Größe kommt es an: Das kleinste Pferd ist Pumuckl aus Breckerfeld mit 52,6 Zentimetern Stockmaß – kleiner als ein Golden Retriever, heute Therapiepferd. Das größte Pferd ist Shire Horse Hugo (4 Jahre) aus Towcester mit 199 Zentimetern am 28. März 2026; seine Besitzerin nennt ihn einen großen Softie. Ein Foto zeigt beide nebeneinander.
  • Größte Mülltonnen-Sammlung: Alexander Smoljanovic aus Wanzleben-Börde besitzt 270 Mülltonnen in drei Garagen, am liebsten lila, goldene, silberne und transparente. Familie und Freunde unterstützen ihn; er vergleicht es mit Briefmarkensammeln, nur größer. Der Titel ist der erste Weltrekord für seine Heimatstadt. Foto: er steht inmitten bunter Tonnen.
  • Meiste Rückwärtssaltos aus dem Stand in 30 Sekunden: Turner Fred Blijden (Niederlande) schaffte am 18. Februar 2026 in Best, Eindhoven, 22 Saltos – drei mehr als der alte Rekord.
  • Meiste in 1 Minute vom Kopf einer Person gekickte Dosen (unter 16 Jahren): Der elfjährige Kickboxer Orell Herzog kickte am 18. November 2025 in Hamburg 31 Dosen vom gut geschützten Kopf eines Assistenten.

Werbeanzeige: Guinness World Records Gamer’s Edition 2027

Anzeige von Ravensburger: „Jetzt neu“ – das Buch Guinness World Records Gamer’s Edition 2027, „Das Must-have für Gaming-Fans“. Es verspricht die höchsten High Scores, schnellsten Speedruns, am besten bewerteten Spiele und erfolgreichsten E-Sport-Stars. Mehr unter www.ravensburger.de.

Zahlen, bitte!

Hast du schon mal bei Tempo 250 Currywurst oder Nudeln gegessen? Das gibt es nur an Bord der Fernzüge. Die Seiten zeigen gezeichnete Kreise mit Zahlen: Teller mit Besteck, Kaffee und Bier, Currywürste, ein Baguette, Mitarbeitende und ein Lager mit Gabelstapler.

Wer die LeseLOK liest, war wahrscheinlich im Bordbistro oder -restaurant – dem einzigen Ort, an dem die Hefte ausgegeben werden. Jeden Tag fahren mehr als 1.300 Züge mit Restaurant oder Bistro durch Deutschland. Rund 18 Millionen Menschen besuchen sie jährlich. Sie trinken zehn Millionen Tassen Kaffee und zwei Millionen Liter Bier – fast so viel, wie in ein olympisches Schwimmbecken passt – und essen 580.000 Currywürste und 585.000 Schinken-Käse-Baguettes. Beladen werden die Züge in neun Logistikzentren mit mehr als 500 Mitarbeitenden, je nach Wetter mit mehr Kalt- oder Warmgetränken. Geht etwas zur Neige, meldet das Bordpersonal den Bedarf an den nächsten größeren Bahnhof, und der Zug nimmt in wenigen Minuten Nachschub an Bord – auch neue LeseLOKs. Mehr Zahlen: www.der-kleine-ice.de/bahn-entdecker/zahlen-bitte/

Technik: Achtung, Achterbahn!

Präsentiert von weil. – dem ersten Wirtschaftsmagazin für Kinder (www.weil-magazin.de). Text: Sebastian Kretz. Im Hintergrund grüne Stahlstützen einer Achterbahn vor blauem Himmel; eine Comic-Gleisbaumaschine merkt an, dass ohne Gleise gar nichts läuft.

Loopings, Stürze und plötzlicher Rückwärtsgang – bevor du einsteigst, müssen viele kluge Köpfe planen, bauen und testen. Erst zuckelt der Zug gemütlich los, dann geht es steil bergauf, bis es fast senkrecht hinuntergeht und alle schreien – vor Spaß und ein bisschen Angst.

Der Hansa-Park in Sierksdorf an der Ostsee baut den Cornwall Coaster, der durch eine künstliche Hügellandschaft wie im Südwesten Englands sausen soll (Bild: Entwurf mit Häusern und Felsen). Vieles ist später unsichtbar: Eine scheinbar alte Steinbrücke hat es nie gegeben. Planierraupen walzten das Gelände platt, dann bohrten Handwerksfirmen etwa 80 bis zu 15 Meter tiefe Löcher und füllten sie mit Beton – wie Baumwurzeln halten diese Säulen die Stützen. Der Sicherungskasten ist fast doppelt so breit wie ein Fußballtor.

Plötzlich enden die Schienen: Geplant wurde schon vor fünf Jahren. Geschäftsführer Andreas Leicht erklärt, dass beim Cornwall Coaster die Schienen mitten im Nichts enden – dann geht es mehrmals rückwärts. Die Stahlstützen tragen die Bahn wie Beine eines Tausendfüßlers; das Spannendste ist der Schienenschluss. Zuletzt kommt die Thematisierung: etwa ein Stationshäuschen mit grünen Fensterrahmen und Blumenkästen und Stützen mit Mauer-Hülle. Über 100 Menschen arbeiten mit, der Park investiert mehrere Millionen Euro. Puppen als Tester: Menschengroße Puppen prüfen, ob die Bahn sicher fährt; dann gibt der TÜV sie frei.

Unser Experte Fleming

Fleming, 13 Jahre, ist Achterbahn-Fan, seit er denken kann (Foto vor der Bahn „Hyperia“ im Thorpe Park bei London).

  • Was ist toll an Achterbahnen? Die starken Kräfte fühlen sich intensiver an als freier Fall und machen Spaß.
  • Lieblingsbahn? „Taron“ im Phantasialand bei Köln, ein Launch-Coaster mit zwei Katapultstarts auf 117 km/h in unter drei Sekunden. Er fuhr neun Mal hintereinander.
  • Tipp für Ängstliche: Es ist nicht so schlimm wie gedacht; kopfüber ist man nur Millisekunden – aufregend, aber nicht gefährlich.
  • Was muss eine gute Bahn können? Eine starke Themenwelt und viel Airtime, also Momente, in denen man sich schwerelos fühlt und kurz vom Sitz abhebt.
  • Traumbahn? Der „Jurassic World VelociCoaster“ in Universal Islands of Adventure in den USA, mit Dinosaurier-Themenwelt und Inversions.
  • Eine Bahn, in die er sich nicht traut? Keine – er würde jede fahren, außer sie ist unangenehm, ruppig oder schlecht konstruiert.

Echt witzig: Günnis Kracher + Lacher

Bunte Zettel auf herbstlichem Hintergrund mit Laub, Eichel, Regenschirm, einem Welpen, einer roten Modellbahn-Lok und einem gezeichneten Eisbären mit Wanderkarte. Eine Comicfigur verweist auf ihren endlosen Witzvorrat im ICE Portal.

  • Fritzchen sagt zur Mutter, sie könne die Eisenbahn vom Wunschzettel streichen – er habe gestern eine im Schrank gefunden.
  • In welchen Zug passt nur ein einziger Mensch? In einen Anzug!
  • Frido liest am Bahnhof, dass Hunde auf der Rolltreppe getragen werden müssen, und fragt, wo er jetzt einen Hund herbekommt.
  • Zwei Eisbären in der Wüste: Der eine meint, hier müsse ein strenger Winter herrschen – alles gestreut!

Mehr Spaß auf www.der-kleine-ICE.de.

Selber machen: Süße Stacheltiere

Im Herbst und Winter haben Plätzchen Hochsaison – hier gibt es Igel im zart schmelzenden Stachelkleid. Fotos zeigen Igel-Kekse mit Schokostreuseln und Schritt-für-Schritt-Bilder (teilweise KI-generiert). Der kleine ICE fragt sich, ob er die auch gebacken bekommt.

Du brauchst:

  • 175 Gramm Mehl
  • 50 Gramm braunen Zucker
  • 100 Gramm weiche Butter
  • ½ Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • 1 Ei
  • Kuvertüre
  • Schokoladenstreusel
  1. Alle Zutaten außer Kuvertüre und Streusel zu einem glatten Teig verkneten und eine Stunde kühlen.
  2. Ein Backblech mit Backpapier belegen oder mit etwas Mehl bestreuen.
  3. Walnussgroße Stücke zu Kugeln rollen, auf dem Blech zu Tropfen ziehen – die Spitze wird die Schnauze. Etwa 10 bis 12 Minuten bei 180 Grad backen.
  4. Während das Gebäck auskühlt, die Kuvertüre nach Anleitung im Wasserbad schmelzen.
  5. Mit einem Zahnstocher drei Kuvertüre-Punkte als Augen und Nase auf die Spitze setzen, mit einem Teelöffel das runde Hinterteil bestreichen.
  6. Streusel als Stacheln aufstreuen. Ist die Kuvertüre erkaltet, dürfen die Igel vernascht werden.

Alleschecker: Alles gelesen, alles bestaunt, alles gecheckt?

Zehn Fragen zum Heft, jeweils mit drei Antworten und einem kleinen Bild. Der kleine ICE findet es ganz schön knifflig.

  1. Wie heißt der neue Begleitservice für allein reisende Kinder? a) DB Kinderfahrt, b) DB Junior Express, c) Kleiner ICE
  2. Wieso baut Sumi nachts die Schienen wieder ab? a) Weil sie schlafwandelt, b) Weil ihr langweilig ist, c) Weil das ihre Aufgabe ist
  3. Wohin steuert Oliver Funke seine Regionalzüge unter anderem? a) Bayerischer Wald und Bodensee, b) Schwarzwald und Nordsee, c) Spreewald und Ostsee
  4. Wie viele Brücken überquert die Semmeringbahn? a) Keine, b) Genau 41, c) Mehr als 100
  5. Wie heißt das gelbe W bei Eisenbahnern? a) Ra 11, b) CO₂, c) H0
  6. Wie viele Menschen in Deutschland interessieren sich für Modelleisenbahnen? a) 150.000, b) 1.500.000, c) 15.000.000
  7. Wofür steht die Abkürzung TIF? a) Trendsportintegrationsfahrzeug, b) Touristeninformationsfahrzeug, c) Tunnelinspektionsfahrzeug
  8. Wie heißt das kleinste Pferd? a) Micky Maus, b) Pumuckl, c) Sams
  9. Wie heißt die neue Bahn im Hansa-Park? a) Cambridge Crawler, b) Cornwall Coaster, c) Cheshire Cat
  10. Woraus bestehen die Igel im Heft vor allem? a) Mehl und Zucker, b) Plüsch und Stacheln, c) Holz und Farbe

Auflösung: 1b, 2a, 3c, 4c, 5a, 6b, 7c, 8b, 9b, 10a.

Das Beste zum Schluss: Tolle Extras für junge Reisende!

Ein Foto zeigt drei jubelnde Kinder mit Tablet am Tisch im Zug. Die Deutsche Bahn hat besonders tolle Angebote für Kinder und Familien, diesmal zum Beispiel:

  1. Familienbereich: Dort seid ihr unter euch, und es stört keinen, wenn es mal lauter wird (Foto: Piktogramm einer Familie mit Schild „Familienbereich“).
  2. Website und Kinderwelt: Videos, Spiele und Hörbücher gibt es in der Kinderwelt im ICE Portal oder auf www.der-kleine-ICE.de, der Website für junge Bahnfans (Foto: Junge mit Tablet, QR-Code).
  3. Kartenspiel oder Spielfiguren: Im Bistro gibt es neben LeseLOK und miniLOK ein Kartenspiel („der kleine ICE Mau Mau“) oder lustige Spielfiguren im Tausch gegen deine Kinderfahrkarte.
  4. Snackbox: Das Kindermenü kommt in einer Box, die wie ein kleiner Bahnhof aussieht – mit Menü, Süßigkeit und kleiner Überraschung.

Feedback: Eure Meinung zur Fahrt könnt ihr per QR-Code auf der Rückseite der Sitze oder über die App DB Navigator teilen (Fotos: QR-Aufkleber am Sitz, eine Zugbegleiterin im Gang).

Rätsellösungen Seite 10/11

  1. Rucksäcke: grün 6, gelb 8, violett 5. Smartphones: blau 5, rot 7, schwarz 8.
  2. Das Kreuz steht für die 3.
  3. Stuttgart–Leipzig und Berlin–Hamburg gehören bisher nicht zum Angebot.
  4. Junior Express Lieferung, Treffpunktgewinn, Bahnhofladen, Rucksackgasse.
  5. Unterschiede: Anhänger am roten Rucksack oben links, grüner Rucksack oben Mitte, braune Haare beim Jungen links, Kartenstapel auf dem Tisch, Brille des Zugbegleiters.

Impressum

Herausgeber: DB Fernverkehr AG, Europa-Allee 78–84, 60486 Frankfurt am Main. Gesamtverantwortung: Cornelia Gaumann und Kirsten Arthen, Social Media und Zielgruppen P.FVK 11. Fotos Cornelia: Alexander Paul Englert, Fotos Kirsten: Kathrin Ochs-Ledwon. Illustrationen „Der kleine ICE“: Sascha Wüstefeld. Redaktion und Texte: KB&B – Family Marketing Experts, Schellerdamm 16, 21079 Hamburg; redaktionelle Beratung: Martin Verg. Texte Seiten 20–23: Anke Peterson; Seiten 1–11, 16–19, 24, 26–33, 38–50, 51: Martin Verg. Inhalte Seiten 26–31: Jenny Müller, Benjamin Stieglmaier, DB Museum, Deutsche Bahn Stiftung GmbH, Lessingstraße 6, 90443 Nürnberg; Seiten 34–37: Ravensburger Buchverlag. Druck: B&K Offsetdruck GmbH, Gutenbergstraße 4–10, 77833 Ottersweier. Ansprechpartnerin für Anzeigen und Kooperationen: Sandra Erdmann, Telefon 040 767 94 50-43, E-Mail sandra.erdmann@kbundb.de.

Werbeanzeige: DB Junior Express – Steig ein ins nächste Bahn-Abenteuer

Rückseiten-Anzeige der Deutschen Bahn: Ein Betreuer mit Klemmbrett und zwei Kinder – eines mit Lupe – stehen im 3D-Animationsstil vor einem ICE am Bahnsteig. Seit dem Sommer gibt es den DB Junior Express für Kinder, die mal allein reisen wollen oder müssen.

Reiseprofi-Check – wahr oder Quatsch?

  1. Der DB Junior Express ist ein besonderer Zug, mit dem nur Kinder bis 14 Jahre fahren dürfen.
  2. Das Angebot besteht in der aktuellen Testphase nur in den Schulferien.
  3. Unterwegs gibt es für alle, die möchten, Spielideen und Unterhaltung mit den Betreuer:innen.
  4. Man kann zum Beispiel von Hamburg nach Frankfurt oder von München nach Berlin fahren – aber nicht umgekehrt.

Auflösung (auf dem Kopf gedruckt): 1. Falsch – es ist ein Angebot für allein reisende Kinder in verschiedenen ICEs. 2. Falsch – der DB Junior Express fährt immer freitags und sonntags, egal ob Ferien sind. 3. Wahr – mehr dazu im Interview auf Seite 7. 4. Quatsch – natürlich geht es auch zurück nach Hause. Reiseprofi-Score: 3 Richtige = Reiseprofi, 2 Richtige = fast geschafft, 0 bis 1 Richtige = die nächste Reise wartet schon.

An die Eltern: „DB Junior Express – Selbstständig reisen. Sicher begleitet.“ Ein Begleitservice für allein reisende Kinder von 6 bis 14 Jahren am Wochenende auf ausgewählten Direktverbindungen. Alle Details zu Buchung, Hinbringen und Abholen unter www.bahn.de/juniorexpress oder per QR-Code.