
Die Stopfmaschine – sie stopft den Schotter fest
Ist der Schotter im Gleisbett verrutscht, rückt die Stopfmaschine an. Hier kommt ein ganz besonderes Modell.
Warum das Gleis Pflege braucht
Eigentlich ist es ganz simpel: Schotterbett schnell aufschütten, Schwellen verlegen, Schienen drauf – fertig ist das Gleis. Leider fehlt in dieser Aufzählung ein wichtiger Punkt: die Pflege.
Tagein, tagaus donnern tonnenschwere Züge darüber. Dazu kommen Wind und Wetter. Deshalb muss das Gleis regelmäßig gepflegt werden. Zum Beispiel der Schotter: Liegt er nicht mehr gleichmäßig, können sich die Schwellen verziehen. Auch die Schienen verlaufen dann nicht mehr so, dass Züge mit vollem Tempo und möglichst leise fahren können.
Auftritt: die Stopfmaschine
Die Stopfmaschine sorgt dafür, dass der Schotter wieder richtig liegt. Sie stopft ihn vor allem dort fest, wo man kaum herankommt: unter den Schwellen. Genial!
In der sogenannten Bedienerkabine sitzt der Hauptbediener der Stopfeinheit. Er steuert und kontrolliert die Arbeiten am Gleisbett. Unglaublich! Die Maschine erledigt so viel Arbeit wie früher hundert Menschen.
So funktioniert die Maschine
Das Stopfaggregat stopft den Schotter unter der Schwelle. Durch Vibration wird er verdichtet und tragfähig gemacht. Eine Vielzahl von Hydraulikzylindern, Leitungen und Ventilen sorgt dafür, dass die Maschine punktgenau und kontrolliert arbeitet.
Besonders clever: Hybrid-Antrieb
Die modernsten Stopfmaschinen – wie dieses Modell der DB Bahnbau Gruppe – haben einen Hybrid-Antrieb. Das heißt: Sie fahren mit Diesel und mit Strom aus der Oberleitung. Das macht sie besonders vielseitig, umweltfreundlicher und leiser. So kann sogar nachts in der Stadt gearbeitet werden, ohne dass die Nachbarschaft gestört wird.








