Ausgabe 3 | 2024
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LeseLOK Ausgabe 3/2024 – „Aufgeblättert, fertig, los!“
Titelbild: Auf einer sonnigen Bahnbaustelle stehen mehrere Gleisbauerinnen und Gleisbauer in oranger Warnschutzkleidung auf den Schienen vor einer gelben Gleisbaumaschine, im Vordergrund warnt ein rot-weißes Baustellenschild mit einer Person und Schaufel. Drei runde Bildkacheln kündigen die Themen Comic, Weltretter und Zeitreise an, dazu die knallgelbe Schrift „Jetzt geht’s los! Wie man 4.000 Kilometer Gleise fit für die Zukunft macht“.
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- Die Kinderwelt findet sich unter der Rubrik „Unser Entertainment-Angebot für Sie“ und am Wochenende unter „Spannendes für zwischendurch“.
Tolle Technik: Die Riedbahn wird fit für die Zukunft gemacht
Weil weite Teile des Streckennetzes in die Jahre gekommen sind, saniert die DB in den kommenden Jahren 40 Streckenabschnitte mit insgesamt mehr als 4.000 Kilometern. Ziel ist ein „Hochleistungsnetz“, damit Züge pünktlicher werden und mehr Menschen befördern können. Bei sogenannten Generalsanierungen wird ein Abschnitt komplett gesperrt und in kürzester Zeit rundum erneuert, statt ihn über Jahre hinweg nur stückweise zu reparieren.
Den Anfang macht die Riedbahn, die rund 70 Kilometer lange und besonders stark befahrene Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim. Die Arbeiten dauern etwa fünf Monate; in dieser Zeit wird der Fernverkehr umgeleitet und der Nahverkehr durch Busse ersetzt. Mehr als 150 neue, beheizbare Weichen werden eingebaut, damit im Winter nichts einfriert, dazu entstehen 16 Kilometer neue Lärmschutzwände. Entlang der Strecke werden zudem 20 Bahnhöfe modernisiert und erhalten unter anderem neue Fahrstühle und bessere Reisendeninformation. Das Projekt Riedbahn kostet etwa 1,3 Milliarden Euro.
Projektleiter Julian Fassing erklärt: Für die Bauarbeiten bleiben nur rund 22,5 Wochen – von Ende der Fußball-Europameisterschaft bis zum Fahrplanwechsel im Dezember. Ein Test im Januar 2024 auf einem Teilabschnitt verlief erfolgreich, auch wenn ein Kälteeinbruch zeigte, dass unerwartete Ereignisse eingeplant werden müssen.
Markus Paul, zuständig für den Ersatzverkehr, organisiert, wie Menschen trotz Streckensperrung zur Schule und zur Arbeit kommen: Schon beim Test Anfang 2024 erledigten 150 Busse rund 1.000 Fahrten am Tag. Projektingenieurin Paula Figueiredo Romeiro betont, wie viele Genehmigungen und Abstimmungen mit Behörden ein solches Bauvorhaben braucht, damit alles genau geplant und genehmigt ist.
Eine Deutschlandkarte zeigt das geplante Hochleistungsnetz als grünes Streckenband, das große Bahnhöfe von Hamburg, Bremen und Berlin im Norden über das Ruhrgebiet, Hannover, Köln und Frankfurt bis nach München, Stuttgart und Dresden im Süden verbindet. Die Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim ist als erster Bauabschnitt rot markiert. Kleine Symbole für Baustellen, Bagger und Bäume kennzeichnen weitere Streckenabschnitte, die in den kommenden Jahren folgen. Ein Begleittext erklärt, dass moderne elektronische Stellwerke künftig große Regionen zentral überwachen und Signale sowie Weichen automatisch stellen, damit der Zugverkehr reibungslos läuft.
Rätsel: Und jetzt du!
Während die Bahn an ihrem Hochleistungsnetz arbeitet, warten fünf kleine Rätsel-„Baustellen“ auf die Leserinnen und Leser.
- Baustellen-Sudoku: In einem 5×5-Raster mit den Symbolen Helm, Gleis, Signal, Funkgerät und Schraubenschlüssel soll jedes Symbol in jeder Zeile und jeder Spalte genau einmal vorkommen. Einige Felder sind bereits vorgegeben, die Lösung ist als vollständig ausgefülltes Bildraster dargestellt.
- Höchste Eisenbahn: In einem geschwungenen Gleisbett fehlen vier Puzzleteile, die mit den Nummern 1 bis 4 gekennzeichnet sind. Gesucht wird, welches Teil in welche Lücke passt; die Lösung ist ebenfalls als Bild dargestellt.
- Schild-Rätsel: Ein rundes rot-gelbes Schild mit einer schreitenden Person zeigt ein Bahnsteig-Warnsymbol. Zur Auswahl stehen drei Bedeutungen. Lösung: Das Schild bedeutet „Stopp! Durchgang für Unbefugte aus Sicherheitsgründen verboten.“
- Kuchen-Rätsel: Ein Gleisarbeiter hat Geburtstag und möchte seinen runden Kuchen so schneiden, dass acht gleich große Stücke entstehen. Gefragt ist die geringste Anzahl an Schnitten. Lösung: Mit einem cleveren Trick reichen drei Schnitte.
- Wort-Rätsel: Zu den Satzanfängen RIED, FUCHS, GLEIS und WARN sowie den Satzenden HOF, STELLE, DECKE und TASCHE soll je ein verbindendes Wort gefunden werden, das mit beiden Teilen ein sinnvolles Wort ergibt. Lösung: RIED-BAHN-HOF, FUCHS-BAU-STELLE, GLEIS-BETT-DECKE, WARN-WESTEN-TASCHE.
Echt witzig: Günnis Kracher und Lacher
- Im Zug zieht ein Mann seinen Schuh aus und stöhnt: „Mein Fuß ist eingeschlafen.“ Meint sein Gegenüber: „Dem Geruch nach ist er vor einiger Zeit gestorben!“
- Zwei Schnecken stehen an einer Straßenkreuzung. Die eine möchte die Straße überqueren, da sagt die andere: „Vorsicht! In zwei Stunden kommt der Bus.“
- Leo fragt seinen Lehrer: „Kann man für etwas bestraft werden, was man nicht gemacht hat?“ – „Nein, natürlich nicht.“ – „Gut, ich habe nämlich meine Hausaufgaben nicht gemacht!“
- Die Oma zur Enkelin: „Du darfst dir zum Geburtstag von mir ein schönes Buch wünschen!“ – „Fein, dann nehme ich dein Sparbuch.“
- Scherzfrage: Was liegt am Strand und hat einen Sprachfehler? Antwort: eine Nuschel.
Comic: Der kleine ICE – Der Anfang aller Gleise
Der kleine ICE trifft auf den Gleisen seinen Freund Robbi Regio, der gerade seinen Fahrplan abgeschlossen hat. Da hört er einen Hilferuf: Das Mädchen Ella sucht verzweifelt ihren Opa, den sie eigentlich vom Bahnhof abholen wollte. Ohne sein Mittagsschläfchen wird der Opa manchmal etwas konfus, vermutlich ist er im Zug eingenickt und hat seine Station verpasst. Ella erinnert sich, dass er mit „Robbi Regio“ ankommen sollte, findet ihn aber nirgends. Der kleine ICE weiß zum Glück genau, wo Robbi jetzt ist, und nimmt Ella mit.
Auf die Frage, wohin die Fahrt geht, antwortet der kleine ICE nur geheimnisvoll, ob Ella sich schon einmal gefragt habe, wo eigentlich alle Gleise enden – und lenkt in einen leuchtenden Torbogen mitten in einem Berg. Durch einen zauberhaften Tunnel voller bunter, schneckenförmiger Wesen sausen die beiden auf einer Regenbogen-Achterbahnstrecke entlang, begleitet von jeder Menge Jubelrufen. Ella fragt nach dem richtigen Namen des kleinen ICE, während die wilde Fahrt weitergeht. Schließlich kommen sie an: „Herzlich willkommen beim Anfang und Ende aller Gleise – dem Hauptquartierbahnhof!“, einer fantastischen, bunten Bahnhofswelt mit spiralförmigen Gleisschleifen und liebevoll gestalteten Gebäuden.
Parallel dazu probiert Robbi Regio zu Hause eine virtuelle 3D-Brille aus und fühlt sich, als würde er selbst durch kleine Regionalbahnhöfe fahren. Ellas Opa wacht in einem fremden Zugabteil auf, ist kurz verwirrt und beschließt, sich selbst auf die Suche nach dem Ausgang zu machen. Ein Schild mit der Aufschrift „Achtung“ hält er für den Ausgang – tatsächlich stürzt er durch ein Loch im Boden. Währenddessen staunt Ella im Zuhause des kleinen ICE über die vielen Zugfreunde: Robbi Regio, Ida IC, Sally S-Bahn, Günni Güterzug, Opa Adler, das Multifunktionsfahrzeug „SUM“ und Benni IC-Bus, der gerade Snacks transportiert. Als der kleine ICE seinen Freunden den Überraschungsgast Ella ankündigt, sorgt das für einen lautstarken, chaotischen Jubel-Schreck-Moment mit verschüttetem Popcorn.
In Robbis Bibliothek, vollgestopft mit Wissen über Bahnhöfe, Bräuche und regionale Speisen, finden sie zunächst nur die 3D-Brille und die leere Hülle, aber keinen Opa – dafür liegen seine Brille und eine Verpackung seiner extra-klebrigen Sahnebonbons auf dem Boden, ein sicheres Indiz, dass er hier war. Ella ist besorgt, doch Robbi verspricht, alle Freunde zur Suche zu mobilisieren. Erfinderin Sumi wird aus ihrer Werkstatt geholt, wo sie gerade die „Flauschigkeit“ eines Kätzchens analysiert, um daraus superflauschige Zugsitze zu entwickeln. Der Test-Sessel ist zwar beeindruckend flauschig, löst bei Sumi aber einen Nies-Anfall aus – für Katzenhaarallergiker ungeeignet, landet der Sessel im Müll.
Genau dort taucht plötzlich Opa Adler wieder auf, verschüttet unter dem flauschigen Sessel-Material, niest heftig und findet dabei seinen Hut und seine Brille wieder. Aus Versehen löst er an einem Müll-Roboter einen Knopf aus, der eine kleine, ursprünglich als Bahnhofsreinigungshilfe gedachte Drohne aktiviert. Diese fliegt außer Kontrolle davon, während Opa Adler einen vorbeikommenden Schrottwichtel nach dem Weg zu Ella fragt. Die durchgedrehte Drohne wird schließlich zu einem gruseligen, heulenden Geräusch in „Opa Adlers Museum“ zurückverfolgt – dort erklärt Ellas Opa, er sei etwas vom Weg abgekommen und bei einem freundlichen, etwas polternden geflügelten Gastgeber gelandet, der ihn auf eine Tasse Kamillentee eingeladen habe. Es kommt zur Wiedersehensfreude zwischen Ella und ihrem Opa, während sich der Gastgeber höflich als „Opa Adler“ vorstellt.
Zum Zeitvertreib hatten die beiden alte Jodel-Schallplatten auf einem Grammofon gehört, als die außer Kontrolle geratene Drohne hereinplatzt. Ein Alarm meldet „Bahnhofsverschmutzung entdeckt!“ und weist die Drohne an, „Korrekturmaßnahmen“ einzuleiten und den vermeintlichen Übeltäter zu fassen – zur Verwirrung aller Beteiligten. Es stellt sich heraus, dass Sumi die Drohne ursprünglich zur automatischen Reinigung des Hauptquartierbahnhofs gebaut hatte, die aber offenbar in einen ungewollten „Superschurken-Modus“ geraten ist und nun Kurs auf die Schaltzentrale nimmt, um dort die komplette Kontrolle zu übernehmen.
In der Schaltzentrale versucht die Drohne, den müden Nachtzug-Diensthabenden Nick von seinem Schlafplatz zu vertreiben; kurz darauf plant sie bereits, „danach die Welt zu erobern“. Ella, der kleine ICE und Sumi überlegen fieberhaft nach einer Schwachstelle und finden heraus, dass der Filter des Düsenantriebs schnell verstopft, wenn etwas sehr Klebriges hineingerät. Der kleine ICE bringt Ella in Windeseile zur Schaltzentrale, wo sie ihren Opa um seine extra-klebrigen Sahnebonbons bittet. Die Süßigkeit wird gezielt in die Düse der Drohne geworfen, worauf diese verklebt, außer Kontrolle gerät und explosionsartig abstürzt.
Der kleine ICE berechnet blitzschnell die Fallgeschwindigkeit von Opa Adler und den anderen und gibt Benni das Kommando, im richtigen Moment Wasser aufzudrehen, um den Sturz abzufedern. Der Plan gelingt: Opa Adler landet weich, wenn auch etwas durcheinander, mitten in der Wollmützensammlung der Schrottwichtel. Alle freuen sich über die gelungene Rettung, Opa Adler scherzt über seinen neuen, schick-wolligen Look, die Überreste der Drohne werden dem Altmetall zugeführt, und Günni Güterzug kann endlich seine verspätete Lieferung nach Schrottwichtelhausen bringen.
Kurz darauf bringt der kleine ICE Ella und ihren Opa nach Hause. Ellas Schwester wundert sich über die abenteuerliche Geschichte, während Opa Adler das Abenteuer mit einem mechanischen Monster, einer Explosion und einem geretteten Sturz eher herunterspielt und betont, nie wirklich in Gefahr gewesen zu sein. Zum Abschluss gibt es noch ein Sahnebonbon und eine große Umarmung der Familie. Text: Haiko Hörnig, Zeichnungen: Sascha Wüstefeld.
Werbeanzeige: Gewinnspiel mit „Dein SPIEGEL“
Im Nachrichtenmagazin „Dein SPIEGEL“ erscheinen monatlich Themen aus Politik, Natur, Sport, Wirtschaft und Kultur sowie Reportagen aus aller Welt, dazu Buchtipps, Comics und Rätselseiten. Das Magazin gibt es gedruckt, als Website und mit einem neuen kostenlosen Podcast. Zu gewinnen gibt es achtmal ein Halbjahresabo von „Dein SPIEGEL“, achtmal das Buch „Der geniale Wissenstest für Kinder“ und achtmal ein Mikado-Spiel. Gefragt wird nach dem Namen des neuen Podcasts von „Dein SPIEGEL“, die Antwort ist online auf deinspiegel.de/leselok einzusenden. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2024.
Rekorde: Guinness World Records
Das Guinness-Buch der Rekorde versammelt verrückte Einfälle, unglaubliche Fakten und spektakuläre Fotos.
- Meiste von einem Hund durchlaufene Radschläge in einer Minute: Frederike Spyrka aus Bottrop trainierte den Straßenhund Nala, den sie im Alter von 16 Jahren bei sich aufnahm. Am 27. Mai 2022 schlug Frederike 22 Radschläge in 60 Sekunden, während Nala parallel durch ihre Arme und Beine rannte. Im Interview erzählt Frederike, wie die Idee über Trickdogging und soziale Medien entstand und dass ihre größte Herausforderung war, beim Training nicht schwindelig zu werden.
- Größte Sammlung von Glücksbärchi-Artikeln: Der US-Maskenbildner Nicholas Cherrywood besaß am 23. Januar 2023 insgesamt 1.234 Gegenstände rund um die Glücksbärchis, darunter Bücher, Filme, Schreibwaren, Kleidung und Teddybären. Seine Sammelleidenschaft begann als Kind mit einem Plüschtier-Paar während eines Krankenhausaufenthalts.
- Meiste Fußball-Kicks mit der Sohle in einer Minute (Frauen): Die Freestyle-Fußballerin Mélody Donchet aus Frankreich kickte am 12. November 2022 in Montpellier den Ball 227-mal nur mit den Fußsohlen.
Werbeanzeige: Guinness World Records Schulplaner 2024/2025
Der neue Guinness-World-Records-Schulplaner bietet Wochenübersicht, Stundenpläne, Notizseiten sowie einen Jahresplaner für Termine, To-dos und Geburtstage. Er verspricht Überblick, verblüffende Rekorde zum Entdecken und Gesprächsstoff für die große Pause.
Leseprobe: Japanische Meeresgiganten
Eine großformatige Infografik aus dem Buch „Das große Buch der Infografiken“ (Illustrationen: Valentina d’Efilippo, Texte: Andrew Pettie und Conrad Quilty-Harper, Ravensburger, 29,99 Euro, ab 8 Jahren) vergleicht Länge beziehungsweise Breite und Gewicht großer Meeresbewohner. Pinke Linien zeigen die Körperlänge oder -breite, pinke Kreise das Gewicht in Kilogramm; heute noch lebende Arten sind grün-blau dargestellt, ausgestorbene Arten lila-braun und mit einem eigenen Symbol gekennzeichnet.
- Japanische Riesenkrabbe: 3,7 Meter breit, 20 Kilogramm schwer.
- Ophthalmosaurus, ein prähistorisches Meeresreptil: 4 Meter lang, 950 Kilogramm schwer.
- Salzwasserkrokodil: 6 Meter lang, 1.000 Kilogramm schwer.
- Weißer Hai: 6,4 Meter lang, 2.500 Kilogramm schwer.
- Riesenmanta: 7 Meter breit, 2.400 Kilogramm schwer.
- Pazifischer Riesenkrake: 198 Kilogramm schwer.
- Eisbär: 2,7 Meter lang, 590 Kilogramm schwer.
- Orca: 9,8 Meter lang, 9.800 Kilogramm schwer.
- Riesenhai: 12,3 Meter lang, 4.500 Kilogramm schwer. Eine augenzwinkernde Sprechblase des Riesenhais betont, dass seine Zähne winzig sind und er sich nicht für Menschen interessiert.
- Pliosaurus, ein prähistorisches Meeresreptil: 12,7 Meter lang, 19.200 Kilogramm schwer.
- Elasmosaurus, ein prähistorisches Meeresreptil: 13 Meter lang, 2.000 Kilogramm schwer.
Der Begleittext erklärt, dass in den Ozeanen Milliarden Organismen leben; manche Riesen wie die Japanische Riesenkrabbe oder der Riesenhai lassen sich noch heute im Meer bewundern, andere wie der Pliosaurus sind längst ausgestorben.
Für Weltretter: Freie Fahrt für eure Räder
In Köln-Nippes verwandelt sich die Straße vor zwei Grundschulen an einem Morgen in eine autofreie „Schulstraße“: Rund 300 Kinder und Eltern nehmen am ersten „Fahrradschulbus“ teil und radeln gemeinsam, von der Polizei mit Vorfahrt gesichert, durch Kölner Haupt- und Nebenstraßen zur Schule. Mittendrin sind Neala (8 Jahre) und Jakob (10 Jahre), die die Aktion mit angestoßen haben. Jakob hatte den Aufruf zu Radaktionen im Magazin GEOlino gelesen und gemeinsam mit anderen Kindern einen Stop-Motion-Film aus Legosteinen gedreht, mit dem sie einen Schulwettbewerb gewannen.
Auf der autofreien Straße gibt es Spiele und Aktionen: Ein Polizist erklärt, wie ein verkehrssicheres Fahrrad aussieht, die Kinder prüfen ihre Räder anhand einer Liste, und im Fahrradparcours zeigen sie, dass sie kontrolliert fahren, enge Kurven meistern und sogar mit einer Hand am Lenker sicher unterwegs sind. Vor der Schule halten Neala und Jakob eine Ansprache darüber, warum Kinder sichere Wege in der Stadt brauchen; Jakob wünscht sich dauerhafte Schulstraßen, damit Kinder nicht in Gefahr geraten, Neala hofft auf einen regelmäßigen Fahrradschulbus.
Ein Infokasten erläutert: Über 80 Prozent der Deutschen fahren Fahrrad, für mehr als die Hälfte ist es unverzichtbar für Schule, Arbeit oder Sport. Radfahren kostet nur rund zwei Cent pro Kilometer, ein Auto dagegen 40 bis 140 Cent. Wer täglich zehn Kilometer statt mit dem Auto mit dem Rad fährt, spart im Jahr 419 Kilogramm des klimaschädlichen Gases Kohlenstoffdioxid (CO₂).
Fünf Fragen an … Patrick Heppt (Zeitreise)
Patrick Heppt, 46 Jahre alt, arbeitet als Schauspielerin, Schauspieler, Sprecherin, Sprecher und Musikerin beziehungsweise Musiker. Im DB Museum in Nürnberg schlüpft Patrick regelmäßig in die Rolle von William Wilson, dem ersten Lokführer Deutschlands, der 1835 bei der allerersten Fahrt von Nürnberg nach Fürth den berühmten „Adler“ fuhr.
- Was genau machst du bei der Bahn? Als Freiberufler übernimmt Patrick unterschiedlichste Aufgaben für Theater, Radio und Museen, unter anderem für das DB Museum: Filme für die Ausstellung, Drehbücher, Regie, Lesungen für Kinder – und immer wieder den Auftritt als „William Wilson“ mit englischem Akzent.
- Wie bist du dazu gekommen? Museumsarbeit fand Patrick schon immer spannend; irgendwann wurde das DB Museum auf ihn aufmerksam, nachdem bereits andere, aber keine ausgebildeten Schauspieler, die Rolle übernommen hatten.
- Was ist das Beste an dem Job? Ein Junge machte einmal dreimal hintereinander dieselbe Führung mit und glaubte bis zum Schluss, Patrick sei tatsächlich der echte William – ein besonders schöner Moment im direkten Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern.
- Was ist ganz anders, als du es erwartet hättest? Erstaunlich ist, wie viel Patrick inzwischen über Loks, Züge und Eisenbahngeschichte gelernt hat. Auch räumt er mit dem Gerücht auf, Menschen hätten damals aus gesundheitlichen Gründen Angst vor Tempo 70 mit dem „Adler“ gehabt – das war schon damals bekannter Unsinn.
- Was war als Kind dein Traumberuf? Das kann Patrick gar nicht genau sagen; schon im Kindergarten nahm er „Radio“ auf, machte Musik und stand auf der Bühne – etwas, das er bis heute tun kann.
Begleitende Fotos zeigen Patrick als William Wilson auf dem nachgebauten „Adler“, bei einer Museumsführung für junge und ältere Besucherinnen und Besucher sowie ein kürzlich vom Urenkel William Wilsons dem Museum übergebenes historisches Porträt des ersten Lokführers, das lange als verschollen galt. Weitere Informationen zum DB Museum Nürnberg gibt es unter www.dbmuseum.de, Filmausschnitte mit Patrick als William auf dem Instagram-Kanal des Museums.
Werbeanzeige: Kinostart „Die Schule der magischen Tiere 3“
Ab Herbst kommt der dritte Teil der Kinoreihe „Die Schule der magischen Tiere“ in die Kinos. Ida möchte mit ihrer Klasse beim Waldtag für den Schutz des Waldes auftreten, während Helene mit ihrem magischen Kater Karajan und drohendem familiären Bankrott kämpft. Auch Silas‘ magisches Krokodil Rick spielt eine Rolle, ebenso eine Modenschau im Naturkundemuseum, die ausgerechnet auf denselben Tag wie Idas Waldtag fällt. Zu gewinnen gibt es dreimal sechs schleich-Figuren aus dem Film und fünfmal ein Spielepaket von KOSMOS. Gefragt wird, welche magischen Begleiter Helene und Silas bekommen; die Antwort samt Absenderadresse ist per E-Mail an gewinnspiel@leoninestudios.com mit dem Betreff „DSDMT 3 / LeseLOK“ zu schicken. Einsendeschluss ist der 13. Oktober 2024.
Alleschecker: Teste dein Wissen
- Wie viele Kilometer werden für das neue Hochleistungsnetz insgesamt modernisiert? a) 400 b) 4.000 c) 40.000
- Wen sucht Ella? a) den kleinen ICE b) das Bordrestaurant c) ihren Opa
- Woher bekam das DB Museum das Bild von William Wilson, dem ersten Lokführer in Deutschland? a) von Wilsons Ururenkel b) direkt vom Maler c) aus dem Internet
- Wie heißt der mit mehr als zwölf Metern längste lebende Fisch der Erde? a) Riesenhai b) Blauwal c) Elasmosaurus
- Was wird in den ICE der Deutschen Bahn während einiger Sommerwochen gratis an alle Kinder unter 15 Jahren verteilt? a) Deoroller b) Tasse Tee c) ICE-Cream-Becher
Auflösung: 1b, 2c, 3a, 4a, 5c.
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Zum Ferienstart gibt es eine Gratis-Ausgabe aus der GEOLINO-Familie: GEOLINO (ab 5 Jahren) vermittelt Wissen und Werte rund um Mensch, Tier und Umwelt; GEOLINO EXTRA (ab 9 Jahren) widmet sich vertieft einem Spezialthema; GEOLINO MINI (ab 3 Jahren, mit Checker Tobi) bietet kurze, verständliche Texte, Rätsel und Spiele; Mein erstes GEOLINO (ab 9 Jahren, mit Stickerbogen) ist zum gemeinsamen Vorlesen, Anregen und Mitspielen gedacht. Bestellung online unter www.geolino.de/Sommeraktion oder telefonisch unter +49 (0)40/55558990 unter Angabe der jeweiligen Bestellnummer; nach der kostenlosen Gratisausgabe kann das Abo zu den angegebenen Preisen fortgesetzt und jederzeit gekündigt werden.
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Vom 15. Juli bis 31. August 2024 gibt es in einigen Sommerwochen an Bord aller ICE kostenlos das erste eigene Eis der Bahn, „ICE-Cream“, solange der Vorrat reicht (erhältlich im ICE-Bordrestaurant beziehungsweise -bistro für kostenlos mitreisende Kinder bis einschließlich 14 Jahre). Zusätzlich verlost ein Gewinnspiel per QR-Code Fan-Pakete vom kleinen ICE und seinen Freunden; wer nicht warten möchte, findet ähnliche Fan-Artikel unter „Family & Kids“ auf bahnshop.de. Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist der 31. Oktober 2024.
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Die TOGGO Tour macht in verschiedenen Städten Station; alle Termine sind über die angegebenen Kanäle zu finden.
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Ein neues Hörspiel mit dem kleinen ICE steht zum kostenlosen Anhören per QR-Code bereit – für unterwegs und zu Hause.
Das Beste zum Schluss: Was die Bahn für Kinder bietet
- Unsere Lieblingsgäste fahren kostenlos mit: Kinder unter 6 Jahren reisen grundsätzlich kostenlos. Kinder zwischen 6 und einschließlich 14 Jahren fahren kostenlos mit, wenn sie von einer Begleitperson ab 15 Jahren begleitet werden. Weitere Informationen unter bahn.de/familie.
- Lustige Spielfiguren zum Sammeln: Den kleinen ICE oder eine von acht weiteren niedlichen Spielfiguren gibt es im Bordbistro kostenlos im Tausch gegen die Kinderfahrkarte.
- Unterhaltung vor und nach der Reise: Auf der Website vom kleinen ICE finden junge Bahnfans Videos, Spiele, Hörbücher und spannendes Wissen rund ums Bahnfahren.



