Ausgabe 4 | 2023

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LeseLOK – Ausgabe 4/2023

Das Titelbild zeigt vor sattem Blau den fröhlich grinsenden, comicartig gezeichneten kleinen ICE umgeben von einer kleinen Foto-Collage aus eingesendeten Sommerurlaubsbildern. Bunte Schriftbanner kündigen die Hauptthemen des Heftes an: erstaunliche Bahn-Haltestellen, ein Interview mit dem Bahn-Chefkoch, einen Comic mit einer Modenschau und die Gewinnerbilder der großen Sommeraktion.

Inhaltsübersicht

  • Tolle Technik: Schneller ans Ziel durch Zeitlupentempo (Seite 4–7)
  • Rätsel: Fünf Knobeleien rund um Baustellen (Seite 8–9)
  • Sommeraktion: Bühne frei für eure besten Bilder (Seite 10–11)
  • Download-Tipp: Animierte Sticker für dein Handy (Seite 12)
  • Werbeanzeige: Kakadu-Kinderpodcast (Seite 13)
  • Berühmte Züge: Gemächlich über den Polarkreis (Seite 14–15)
  • Comic: Der kleine ICE geht zur Modenschau (Seite 16–19)
  • Interview: Fünf Fragen an Chefkoch André Meisel (Seite 20–23)
  • Angeberwissen: Warum bei der Bahn 120.000 Uhren ticken (Seite 24–25)
  • Pst … geheim!: Ein Zaubertrick mit Glas und Münze (Seite 26–27)
  • Echt witzig: Günnis Kracher und Lacher (Seite 28–29)
  • Bilderrätsel: Ein Schild sagt mehr als 1.000 Worte (Seite 30)
  • Werbeanzeige: Gewinnspiel zum Hörspiel Player (Seite 31)
  • Rekorde: Von Riesenrindern und Rudermeistern (Seite 32–34)
  • Werbeanzeige: Guinness-World-Records-Bücher (Seite 35)
  • Bahnsinn: Nächster Halt – Übersee (Seite 36–37)
  • Kirstens Medientipps: Bücher, Puzzle und Apps (Seite 38–39)
  • Für Weltretter: Hingehört! Schulradio (Seite 40–42)
  • Werbeanzeige: GEOLINO (Seite 43)
  • Irre Geschichte(n): Warum halten Bahnwärter Ziegen? (Seite 44–47)
  • Allescheker: Das große Quiz zum Heft (Seite 48–49)
  • Werbeanzeige: Tolle Extras für junge Reisende (Seite 50)
  • Werbeanzeige: TOGGO-Football-Magazin (Seite 51)
  • Werbeanzeige: Comic-Abenteuer als Hörspiel (Seite 52)

Tolle Technik: Schneller ans Ziel durch Zeitlupentempo (Seite 4–7)

Zwischen Troisdorf und Bonn in Nordrhein-Westfalen baut die DB die Strecke von zwei auf vier Gleise aus, damit künftig mehr Züge fahren können. Weil eine Autobahn die Bahnstrecke kreuzt, mussten zwei riesige Betonkästen für eine neue Brücke gebaut werden: Jeder ist 13 Meter breit, neun Meter hoch und wiegt zusammen mit dem verbauten Material rund 9.400 Tonnen – etwa das 14-Fache eines ICE-Zuges.

Damit der Autoverkehr nur kurz gesperrt werden musste, wurden die Betonteile direkt neben der Baustelle zusammengesetzt und anschließend auf sogenannten Verschubbahnen mit Pressen und Druckzylindern langsam – etwa einen Meter pro Minute – in die vorbereitete Lücke geschoben. Dabei blieb einer der Blöcke kurz stehen, weil die Pressen in der Sonne heiß gelaufen waren; ein Regenschauer sorgte für Abkühlung, dann konnten beide Teile millimetergenau in ihre Endposition gebracht werden.

Ein Infokasten ergänzt: Die Bahn hat täglich rund 1.000 Baustellen in Deutschland, weitere Informationen zu größeren Projekten gibt es online. Bau- und Streckensperrungen dienen dazu, das Schienennetz besser, schneller und sicherer zu machen; um Reisende möglichst wenig zu belasten, wird zum Teil rund um die Uhr gearbeitet.

Rätsel: Fünf Knobeleien rund um Baustellen (Seite 8–9)

Fünf Rätselaufgaben drehen sich thematisch um die Baustelle aus dem vorigen Beitrag:

  1. Ein Lückenrätsel: Die vier Begriffe Hänge-, Hoch-, Fußgänger- und Klapp- teilen ein gemeinsames Wortende, das ergänzt werden muss.
  2. Eine Zuordnungsaufgabe: Bagger, Walze, Helm und Bohrer sollen so in einem Raster angeordnet werden, dass jedes Gerät in jeder Reihe und Spalte nur einmal vorkommt.
  3. Ein Schattenrätsel: Von vier abgebildeten Kränen (A bis D) wirft nur einer den passend gezeichneten langen Schatten der Wintersonne.
  4. Ein Buchstabensalat: Aus den durcheinandergewürfelten Buchstaben „ABLLUSTEE“ soll das richtige Wort gebildet werden.
  5. Ein Fehlerbild: Bei einem Drohnenfoto der Baustelle von oben sollen fünf Unterschiede zu einem veränderten zweiten Bild gefunden werden.

Die Auflösungen (Seite 12) lauten: 1. Brücke (Hängebrücke, Hochbrücke, Fußgängerbrücke, Klappbrücke), 2. eine Lösung mit je einem Gerät pro Reihe und Spalte, 3. Schatten B, 4. Baustelle, 5. die fünf Unterschiede sind im Heft markiert.

Sommeraktion: Bühne frei für eure besten Bilder (Seite 10–11)

Zu einem Fotowettbewerb der letzten Ausgabe hatten Leserinnen und Leser Spielfiguren vom kleinen ICE und seinen Freunden mit auf Urlaubsfotos genommen. Die beiden Seiten zeigen eine bunte Collage der eingesendeten Schnappschüsse mit humorvollen Bildunterschriften, etwa Günni beim Nickerchen am Strand vor einem Kolosseum, Robbi beim Sandburgenbau, Sally an einer S-Bahn in Ägypten, Simsala und Benni beim Klettern in den Bergen sowie Opa Adler vor dem Schiefen Turm von Pisa.

Ein Hinweistext stellt klar, dass diese Bilder nur ein erster, unverbindlicher Einblick in die vielen Einsendungen sind; die finalen Gewinnermotive standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Weitere Fotos und die Auflösung, wer eine Reise nach Disneyland Paris gewonnen hat, gibt es online.

Download-Tipp: Animierte Sticker für dein Handy (Seite 12)

Die Seite bewirbt neun animierte Sticker und GIFs mit dem kleinen ICE für Chat-Apps, zu Themen wie Fußball, Liebe oder Schlafmodus. Je nach Smartphone oder Tablet gibt es leicht unterschiedliche Wege, die Sticker zu speichern; sie stehen über eine eigene Webadresse sowie über eine bekannte GIF-Plattform zur Verfügung. Am unteren Seitenrand befinden sich zusätzlich die Rätselauflösungen von Seite 8–9.

Werbeanzeige: Kakadu-Kinderpodcast (Seite 13)

Werbeanzeige. Beworben wird der Kinderpodcast „Kakadu“ von Deutschlandfunk Kultur, beschrieben als bunt, frech, fröhlich und schlau; gemeinsam mit den Kindern werden die Welt entdeckt und ihre Fragen beantwortet.

Berühmte Züge: Gemächlich über den Polarkreis (Seite 14–15)

Vorgestellt wird die schwedische Inlandsbanan, die ohne Umsteigen quer durch das Land führt. Die rund 1.300 Kilometer lange Strecke bis ins nordschwedische Gällivare in Lappland dauert etwa 24 Stunden und überquert dabei den Polarkreis; am Zielort geht im Sommer die Sonne nicht unter. Unterwegs können Reisende an vielen Stopps aussteigen und die Umgebung erkunden, nachts pausiert der Zug und die Fahrgäste übernachten in Hotels an der Strecke.

Ein Infokasten ergänzt: Im Zug gibt es keinen Speisewagen, dafür einen Essens-Lieferservice an den Haltestellen; für Fotowünsche hält der Zugführer auch auf freier Strecke an, und Rentiere oder Elche auf den Gleisen sorgen gelegentlich für ungeplante Zwischenstopps. Ein weiterführendes Quiz zu berühmten Zügen gibt es online.

Comic: Der kleine ICE geht zur Modenschau (Seite 16–19)

Der vierseitige Comic erzählt in Bildern, wie der kleine ICE zu einer Modenschau eingeladen wird. Er lässt sich von einem exzentrischen Modedesigner neu gestalten und mit auffälligen Applikationen schmücken, gerät dabei aber zunehmend ins Straucheln und in komische Situationen, bis am Ende klar wird, dass ihm sein gewohntes, schlichtes Aussehen am besten steht und er sich lieber wieder wie gewohnt zeigt. Weitere Comics sind online abrufbar.

Interview: Fünf Fragen an Chefkoch André Meisel (Seite 20–23)

André Meisel, 40 Jahre, arbeitet bei der Bahn als „Warengruppen-Manager Food“ und ist für die Speisekarte in den Bordrestaurants und Bistros verantwortlich. Im Interview beantwortet er fünf Fragen:

  1. Was machst du bei der Bahn? Er wird oft „Chefkoch“ genannt, entwickelt die Gerichte aber gemeinsam mit Lieferanten, die sie fertig zubereiten; an Bord werden sie nur noch erhitzt, da Platz für eine richtige Küche fehlt. Die Speisekarte wechselt mehrmals im Jahr.
  2. Warum bist du Koch geworden? Er kochte schon als Kind gern für seine Familie, arbeitete nach der Ausbildung in mehreren Restaurants und hatte ein eigenes, bevor er vor drei Jahren zur Bahn wechselte.
  3. Was ist das Beste am Job? Die Vielfalt der Aufgaben, von der Rezeptentwicklung bis zur Frage der Haltbarkeit, um Müll zu vermeiden; auch neue Ideen wie Pflanzenmilch für Kaffee wurden umgesetzt – als erstes Bahnunternehmen Europas.
  4. Was ist anders als erwartet? Es ist komplizierter als gedacht, weil ein Zug den ganzen Tag kreuz und quer durch Deutschland fährt und die Vorräte entsprechend organisiert werden müssen, auch mithilfe einer speziellen App für Nachbestellungen an Bahnhöfen.
  5. Was war dein Kindheitstraumberuf? Eigentlich wollte er Arzt werden.

Begleitende Fotos zeigen André bei der Abstimmung mit Lieferanten sowie beim Testen der fertigen, in Portionsbeuteln angelieferten Gerichte.

Zusätzlich verrät André sein Lieblingsrezept für eine Gemüsebolognese für vier Portionen mit Zutaten wie stückigen Tomaten, Schalotten, Karotten, Knollensellerie, Aubergine, Zucchini, Tomatenmark, Knoblauch, Balsamicoessig, Olivenöl, Thymian, Rosmarin sowie Salz und Pfeffer. Die Zubereitung: Gemüse würfeln und scharf anbraten, Zucker karamellisieren lassen, Knoblauch und Kräuter zugeben, mit Brühe und Tomatenmark ablöschen, langsam einkochen, abschmecken und mit frisch gekochten Nudeln servieren.

Angeberwissen: Warum bei der Bahn 120.000 Uhren ticken (Seite 24–25)

An rund 5.700 Bahnhöfen, in Diensträumen und an Bord der Züge zeigen etwa 120.000 Uhren die exakte Zeit, damit Fahrpläne minutengenau eingehalten werden können. Die einheitliche mitteleuropäische Zeit wurde in Deutschland erst Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt; davor hatte teils jede Stadt ihre eigene Ortszeit – München lag beispielsweise sieben Minuten hinter Berlin und zehn Minuten vor Stuttgart. Wegen des zunehmenden Zugverkehrs wurde diese Vielfalt vereinheitlicht.

Zeitverschiebungen gibt es heute nur noch bei der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit: In der letzten Oktobernacht werden alle 120.000 Uhren gleichzeitig um eine Stunde zurückgestellt, und Züge, die gerade unterwegs sind, warten diese doppelt vorkommende Stunde ab, bevor sie pünktlich weiterfahren. Eine historische Bahnhofsuhr im Bild zeigt neben der Frankfurter auch die um 19 Minuten abweichende Berliner Zeit.

Pst … geheim!: Ein Zaubertrick mit Glas und Münze (Seite 26–27)

Das Team der Kinderbetreuerinnen und -betreuer an Bord verrät einen Zaubertrick zum Verschwindenlassen einer Münze. Benötigt werden ein Glas, eine Münze, ein Tuch, zwei Bogen weißes A4-Papier, ein Bleistift, eine Schere und ein Klebestift. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung in sechs Bildern:

  1. Auf einem Blatt Papier liegen links das umgedrehte Glas und rechts die Münze.
  2. Ein normales, unpräpariertes Tuch wird dem Publikum gezeigt und dann über das Glas gelegt.
  3. Zieht man das Tuch zur Seite, steht nun das Glas dort, wo eben noch die Münze lag – das Geldstück ist verschwunden.
  4. Der Trick gelingt, weil das Glas vorher präpariert wurde: Man stellt das Glas mit der Öffnung auf ein zweites Blatt und zeichnet die Form mit Bleistift nach.
  5. Der gezeichnete Kreis wird vorsichtig ausgeschnitten und so angepasst, dass er genau auf die Glasöffnung passt, ohne hineinzufallen oder überzustehen.
  6. Mit dem Klebestift wird der Papierkreis am Glasrand entlang aufgeklebt.

Legt man das Glas verkehrt herum mit der beklebten Öffnung auf die Münze, verschwindet diese optisch unter der aufgeklebten Papierscheibe, während das Publikum nur die vermeintlich leere Tischfläche sieht. Weitere Zaubertricks gibt es als Erklärvideos online.

Echt witzig: Günnis Kracher und Lacher (Seite 28–29)

Eine Witzseite mit kurzen Scherzfragen und Pointen, unter anderem: Warum ein Eisbär weiß ist (damit er kein „Himbär“ heißen muss); ein Wortspiel über den großen und den kleinen Wachsmalstift; Fritzchen, der auf die Frage der Mutter nach dem Teddy im Eisfach antwortet, er lege gern eine „Eisbärin“ hinein; ein Fischwitz über „Wal“ und „Thunfisch“; eine Geschichte über eine Frau, die eine Brille kauft und dabei erfährt, dass es auch beim Metzger „Brillen“ gibt; ein Schulwitz über Wörter mit „Un-„, bei dem ein Schüler „Unterricht“ nennt; sowie ein Wortspiel über eine Schnecke, die im Winter einen Kirschbaum hochklettert, um im Sommer oben Kirschen zu essen. Den Abschluss bilden zwei kurze Scherzfragen zu Keksen unter einem Baum und einem „scharfen Plätzchen“.

Am unteren Rand befindet sich das Impressum des Heftes mit Angaben zu Herausgeber, Redaktion, Illustration und weiteren Mitwirkenden.

Bilderrätsel: Ein Schild sagt mehr als 1.000 Worte (Seite 30)

Gezeigt wird ein Andreaskreuz, das Verkehrsschild an Bahnübergängen, mit der Frage, was dieses Zeichen bedeutet. Zur Auswahl stehen drei augenzwinkernde Antwortmöglichkeiten (etwa zu Pommes mit Ketchup und Mayo oder Vorfahrtsregeln), bevor die richtige Erklärung folgt: Das Andreaskreuz kennzeichnet jeden Bahnübergang mit oder ohne Schranke und bedeutet für alle Verkehrsteilnehmenden – Autos, Busse, Lastwagen, Radfahrende und Fußgänger –, dass Züge Vorrang haben. Man darf dort weder parkieren noch andere Fahrzeuge überholen. Ein weiteres Schilder-Quiz gibt es online.

Werbeanzeige: Gewinnspiel zum Hörspiel Player (Seite 31)

Werbeanzeige. Beworben wird ein Gewinnspiel zum Start neuer Hörspielfolgen vom kleinen ICE: Zu gewinnen gibt es unter anderem 100-mal sechs Monate kostenlose Nutzung der Hörspiel-Player-App sowie 20 Kopfhörer des Modells Sony WH-CH520 in Blau. Die neuen Folgen sind zunächst vier Wochen im Free-Bereich der App verfügbar, danach auch bei anderen gängigen Podcast-Plattformen. Die kindersichere App ist auf bis zu drei Endgeräten nutzbar und bietet neben den Folgen vom kleinen ICE über 2.000 weitere Hörspiele, etwa von „Die drei ???“, „TKKG“ und „Fünf Freunde“. Ein Hinweis weist darauf hin, dass Eltern den Teilnahmebedingungen zustimmen müssen und die Teilnahme ab 18 Jahren oder mit elterlichem Einverständnis möglich ist.

Rekorde: Von Riesenrindern und Rudermeistern (Seite 32–34)

Die Doppelseite stellt Einträge aus dem Buch „Guinness World Records 2024″ zum Schwerpunktthema „Der blaue Planet“ vor, unter anderem: einen zehn Meter unter Wasser gelegenen Meeresbriefkasten in der japanischen Susami-Bucht, der jährlich bis zu 1.500 wasserfeste Postkarten erhält; die größte menschliche Wasserski-Pyramide mit 93 Mitgliedern eines US-Teams; die weiteste Strecke, die ein Team im Schwarzen Meer ruderte (1.200 Kilometer in gut neun Tagen, mit Spendensammlung für das Rote Kreuz); sowie die weiteste Strecke unter Eis mit einem Atemzug, geschwommen von Amber Fillary (90 Meter, Frauenrekord) und David Vencl (rund 81 Meter, Männerrekord).

Eine eigene Rubrik stellt GWR-Kinderrekorde vor, etwa den britischen Jongleur Simeon Graham, der als Siebenjähriger während einer Krankheit über Videos das Jonglieren lernte und inzwischen mehrere Weltrekorde hält, unter anderem 423 Fänge mit fünf Bällen und 378 Fänge mit sieben Bällen in je einer Minute. Im Kurzinterview verrät er, dass er im Sommer täglich mindestens eine Stunde übt und rät Anfängerinnen und Anfängern, bei Misserfolgen nicht aufzugeben.

Werbeanzeige: Guinness-World-Records-Bücher (Seite 35)

Werbeanzeige. Beworben werden weitere Bücher aus der Reihe „Für Erstleser“ des Ravensburger Verlags, ergänzend zu den Rekorden aus dem Heft: Vorgestellt werden unter anderem der größte Ochse (der 13-jährige Brown-Swiss-Ochse Tommy, 187 Zentimeter groß und 1.360 Kilogramm schwer) sowie der Rekord für die meisten Jenga-Steine, die auf einem einzelnen aufrecht stehenden Stein gestapelt wurden (1.840 Stück). Die Bücher richten sich mit kurzen Sätzen, großer Schrift und vielen Bildern gezielt an Leseanfängerinnen und -anfänger.

Bahnsinn: Nächster Halt – Übersee (Seite 36–37)

Der Beitrag stellt kuriose deutsche Ortsnamen entlang von Bahnstrecken vor: Achim bei Bremen, dessen ursprünglicher Name „Arahem“ so viel wie Siedlung am Wasser bedeutete; Übersee in Bayern, das trotz seines Namens weit vom Meer entfernt liegt, aber schon vor über 160 Jahren an die Bahnstrecke Paris–München–Wien angeschlossen war; Himmelpforten, benannt nach einem vor 800 Jahren gegründeten Kloster mit diesem lateinischen Namen; Himmelreich im Schwarzwald auf 455 Metern Höhe, benannt nach besonders guten Böden und sonnigen Hängen; sowie Einöd im Saarland, ein früher besonders klein und abgelegen liegender Ort. Weiteres kurioses Bahnwissen gibt es online.

Kirstens Medientipps: Bücher, Puzzle und Apps (Seite 38–39)

Kirsten stellt vier Medientipps rund um Wetter, Klima, Tierwanderungen und Geografie vor:

  • „Tori Twister – Stürmisch unterwegs“ von Marikka Pfeiffer und Sarina Jödicke (Kosmos, 13 Euro, ab 9 Jahren): Eine Geschichte über ein Mädchen, das bei seiner Oma, einer „Wetterköchin“, deren Geheimrezepte ausprobiert, kombiniert mit Wetterwissen.
  • „Lernpuzzle Klima und Umwelt“ von Larsen (9,99 Euro, ab 7 Jahren): Ein 69-teiliges Puzzle in ungewöhnlichen Formen, das das Zusammenspiel von Sonne, Pflanzen, Tieren, Meer und Luft sowie den Treibhauseffekt erklärt.
  • „Wilde Wanderer“ von Anke Peterson und Lisa Rammensee (Carlsen, 16 Euro, ab 5 Jahren): Ein Buch über wandernde Tiere zu Land, in der Luft und im Wasser sowie darüber, wie Forschende ihre Routen mit Sendern und Satelliten verfolgen.
  • Geografie-App „Wo liegt das?“ für iOS und Android, ab 5 Jahren: Eine mehrfach ausgezeichnete Quiz-App zu Ländern, Hauptstädten, Sehenswürdigkeiten und deutschen Bundesländern, allein oder in der Gruppe spielbar.

Für Weltretter: Hingehört! Schulradio (Seite 40–42)

Der Beitrag porträtiert die neunjährige Pauline und den achtjährigen Julius aus Leipzig, die sich mit einem Schulradio Gehör verschaffen, weil sie mitbestimmen wollen, welche Themen in den Medien besprochen werden. Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen von 1989, die auch Deutschland unterzeichnet hat, sichert Kindern unter anderem das Recht auf Mitsprache zu; dennoch werden immer wieder Verstöße gemeldet.

Jeden Mittwoch trifft sich die Redaktion, unterstützt von einer Medienpädagogin des Vereins Hörfunk- und Projektwerkstatt Leipzig, die bei Technik hilft, sich inhaltlich aber heraushält. Diskutiert werden Umfragethemen wie Lieblingstiere, Fußballmannschaften oder Vorschläge, wie man die Welt verbessern könnte, aber auch ernstere Themen wie Umweltschutz oder die Unterschiede zwischen Arm und Reich – Themen, die das Schulradio für den Deutschen Engagementpreis nominiert haben. Täglich vor der ersten Stunde läuft die Sendung über die Lautsprecher der Schule; die Kinder berichten, dass Lehrkräfte ihnen besonders aufmerksam zuhören.

Begleitende Fotos zeigen die Kinder beim Schneiden der Beiträge gemeinsam mit Medienpädagogin Ly Michel sowie bei der Redaktionsarbeit mit Katja Röckel.

Werbeanzeige: GEOLINO (Seite 43)

Werbeanzeige. Beworben wird das Magazin GEOLINO für junge Entdeckerinnen und Entdecker in drei Altersstufen (ab 3, ab 5 und ab 9 Jahren), erhältlich im GEOLINO-Onlineshop.

Irre Geschichte(n): Warum halten Bahnwärter Ziegen? (Seite 44–47)

Der Beitrag blickt rund 100 Jahre zurück, als Bahnwärter für die Sicherung von Bahnübergängen zuständig waren und mit ihren Familien direkt am Schrankenposten wohnten. Weil der Verdienst gering war, bauten viele Wärter an ihrem Posten Gemüse an oder hielten Nutztiere: Ziegen lieferten Milch und hielten durch das Grasen den Bewuchs entlang der Gleise kurz, andere Eisenbahner züchteten Hasen und Kaninchen oder betrieben Imkerei. Waren Bahnwärter nicht am Posten, durften ihre Ehefrauen die Schranken bedienen – sie zählten damit zu den ersten Frauen im Bahndienst.

Heute werden Schranken fast überall elektronisch gesteuert. Im Außenbereich des DB Museums Nürnberg erinnert das neu eingerichtete „Bahnwärter-Gärtlein“ an diese Zeit: mit Gemüsebeeten, Obstbäumen sowie lebensecht wirkenden Ziegen- und Hasenfiguren zum Melken. Der rund 8.000 Mitglieder zählende Verein „Bahn-Landwirtschaft“ bewirtschaftet zudem Bahn-Flächen, die zusammen mehr als 460 beziehungsweise laut Infokasten sogar 5.300 Fußballfeldern entsprechen. Kinder pflanzen im Mai und Juli das Gemüse, gießen es regelmäßig und ernten im Herbst; die Gartensaison im Museum ist von April bis Oktober geöffnet.

Ein Infokasten ergänzt: Weil früher viele Eisenbahnerfamilien Ziegen zur Milcherzeugung hielten, erhielten die Tiere den Spitznamen „Eisenbahnerkuh“. Von rund 15.000 Bahnübergängen in Deutschland werden nur noch knapp 350 von Hand bedient.

Alleschecker: Das große Quiz zum Heft (Seite 48–49)

Zehn Multiple-Choice-Fragen prüfen das Wissen aus dem gesamten Heft, jeweils mit drei Antwortmöglichkeiten:

  1. Wie wurden die Bauteile der neuen Brücke zwischen Troisdorf und Bonn installiert? (Auflösung: neben der Baustelle zusammengesetzt und auf Verschubbahnen bewegt, Seite 4)
  2. Durch welches Land zuckelt die Inlandsbanan? (Auflösung: Schweden, Seite 14)
  3. Wie heißt der berühmte Modedesigner, der den kleinen ICE einlädt? (Auflösung: Klaus Schlurfnagel, Seite 16)
  4. Was wollte der „Chefkoch“ der Deutschen Bahn ursprünglich werden? (Auflösung: Arzt, Seite 20)
  5. Wie viele Uhren gibt es ungefähr an Bahnhöfen, in Zügen und Diensträumen? (Auflösung: 120.000, Seite 24)
  6. Wer hat sich den genialen Zaubertrick ausgedacht? (Auflösung: das Team der DB-Kinderbetreuung, Seite 26)
  7. Wessen Namen trägt das Kreuz an Bahnübergängen? (Auflösung: Andreas, Seite 30)
  8. Wie hoch liegt Himmelreich? (Auflösung: 455 Meter über dem Meeresspiegel, Seite 36)
  9. Wann läuft an Paulines Schule das Schulradio? (Auflösung: über die Lautsprecher vor der ersten Stunde, Seite 40)
  10. Welche Tiere hielten viele Schrankenwärter früher? (Auflösung: Ziegen, Hasen und Bienen, Seite 44)

Werbeanzeige: Tolle Extras für junge Reisende (Seite 50)

Werbeanzeige/Serviceseite. Die Seite informiert über besondere Angebote der Bahn für Kinder und Familien: Im Bistro gibt es im Tausch gegen die Kinderfahrkarte ein Kartenspiel oder lustige Spielfiguren der Figuren rund um den kleinen ICE, Günni Güterzug und Opa Adler zu sammeln. Zudem wird auf die „Kinderwelt“ im ICE-Portal mit Videos, Spielen und Hörbüchern sowie auf den Familienbereich hingewiesen, in dem es andere Reisende nicht stört, wenn es einmal lauter wird.

Werbeanzeige: TOGGO-Football-Magazin (Seite 51)

Werbeanzeige. Beworben wird das TOGGO-Football-Magazin, das jeden Samstag um 19:55 Uhr im Fernsehen sowie jederzeit in der TOGGO-App abrufbar ist.

Werbeanzeige: Comic-Abenteuer als Hörspiel (Seite 52)

Werbeanzeige. Angekündigt wird, dass die „Comic-Abenteuer“ vom kleinen ICE ab sofort auch als Hörspielformat erscheinen: Alle zwei Wochen wird kostenlos eine neue Folge mit Geschichten über Schatzsuchen, magische Geheimnisse und aufregende Missionen gestreamt, zunächst im Sony-Streamingbereich und nach vier Wochen auch auf allen anderen gängigen Podcast-Plattformen. Zum Start der Serie gibt es ein Gewinnspiel, zu dem weitere Informationen auf Seite 31 und auf der Internetseite des kleinen ICE zu finden sind.