Ausgabe 4 | 2024
Alle Themen dieser Ausgabe
Titelbild
Das herbstliche Titelbild zeigt ein fröhliches Eichhörnchen, das mit ausgebreiteten Armen in einer großen gelben Schale voller Kastanien sitzt, während der kleine ICE mit einem rosa Winterschal um den Schornstein daneben lächelt. Zwei Igel und bunte Herbstblätter vervollständigen die Szene. Oben steht das Logo der Zeitschrift miniLOK mit dem Hinweis „Ausgabe 4/2024“ und dem DB-Logo, unten die Schlagworte „Lesen – Malen – Rätseln“ sowie das Siegel „Empfohlen von Stiftung Lesen“.
Willkommen an Bord
Hallo und willkommen an Bord, liebe Kinder und Eltern! Baustellen können nerven, gar keine Frage. Aber meistens sind sie unvermeidlich, wie etwa an den Bahnstrecken, die so für die Zukunft fit gemacht werden. Baustellen sind aber auch superspannende Orte: allein die unterschiedlichen Maschinen und Fahrzeuge, die hier im Einsatz sind, sind voll interessant. Genau danach wird auch beim großen Ideenwettbewerb in diesem Heft gesucht. Manchmal macht man auf einer Baustelle aber auch vollkommen unerwartete Entdeckungen – das erlebt der kleine ICE in der neuen Vorlesegeschichte. Das Team der miniLOK, Cornelia und Kirsten, wünscht viel Spaß dabei.
Der kleine ICE und seine Freunde
Kennst du den kleinen ICE und seine Freunde? Hier werden sie vorgestellt.
Der kleine ICE
Freundlich, hilfsbereit und superschnell – das ist der kleine ICE! Mit ihm wird jede Fahrt zum Abenteuer. Zum Glück ist er nie allein unterwegs, sondern kann auf einen ganzen Bahnhof voller Freunde zählen.
Ida IC
Ida ist die rasende Reisebloggerin. Für eine gute Story würde sie bis ans Ende der Welt fahren! Dabei ist der kleine ICE immer an ihrer Seite, denn er liebt nicht nur Idas spannende Geschichten, sondern ist auch ein ganz kleines bisschen in sie verknallt.
Robbi Regio
Wenn man auf Wikipedia „Schlaumeier“ sucht, findet man höchstwahrscheinlich ein Bild von Robbi. Der rote Regionalzug ist nämlich ein wahres Lexikon auf Schienen. Und falls er doch mal auf dem Schlauch steht, hilft ihm der kleine ICE gerne auf die Sprünge.
Günni Güterzug
Günni ist ein Zug fürs Grobe: Als Güterzug schleppt er täglich tonnenschwere Waggons. Doch hinter der harten Schale steckt eigentlich ein ganz weicher Kern. Denn für seine Freunde würde Günni Berge versetzen!
Simsala SUM
Das quirlige Schnellumbaufahrzeug Sumi ist das „Schweizer Taschenmesser“ unter den Freunden. Egal ob Hammer, Bohrmaschine oder Kettensäge – Sumi hat für jede Gelegenheit das passende Werkzeug dabei. Und falls nicht, erfindet sie eben in null Komma nix ein neues.
Opa Adler
Als erste Eisenbahn Deutschlands hat Opa Adler schon einiges erlebt, aber trotz seines gehobenen Alters gehört er noch lange nicht aufs Abstellgleis! Auch wenn er manchmal etwas schusselig ist, hat dieser Oldtimer noch ordentlich Dampf auf dem Kessel.
Benni IC Bus
Benni ist zwar ein Reisebus, aber der kleine ICE ist für ihn trotzdem so etwas wie ein großer Bruder. Und obwohl er seinem Vorbild oft nacheifert, ist er stolz darauf, mit seinen Rädern an all die Orte zu kommen, die der „große Bruder“ nicht erreichen kann.
Nick Nachtzug
Wenn alle anderen schon schlafen gehen, dreht Nick erst so richtig auf! Tagsüber ist der Nachtzug allerdings kaum zu gebrauchen und pennt selbst bei haarsträubenden Abenteuern regelmäßig ein. Zum Glück hat er gute Freunde, die ihn rechtzeitig wecken.
Sally S-Bahn
Die coole Sally ist in der turbulenten Großstadt zu Hause, denn hier ist das Leben so bunt wie ihr Style! Ihre Liebe zu Kunst, Mode und Musik wird nur noch von ihrer gigantischen Mützensammlung übertroffen.
Vorlesegeschichte: Der kleine ICE und die sensationelle Baustelle
Der kleine ICE ist heute auf dem Weg, seine Freunde, die Enten, zu ihrem großen Teich zu bringen. Doch das letzte Stück des Weges ist durch eine Baustellenabsperrung versperrt.
Hinter den Warnleuchten pfeift munter und fröhlich Simsala SUM, die Expertin für Baustellen und Herausforderungen jeder Art. „Oh, hallo Sumi!“, begrüßt sie der kleine ICE. „Wann geht’s denn hier weiter?“ „Gar nicht!“, trillert Simsala SUM, die wie immer gut gelaunt ist. „Wieso? Was ist los?“, fragt der kleine ICE.
Hilflos schaut er dabei zu, wie Simsala SUM ein Baustellenschild abbaut und ein paar Meter weiter ein Absperrband ausrollt. „Tut mir leid, Kleiner! Ich habe eben die Meldung reinbekommen, die Strecke stillzulegen. Wegen eines …“, Simsala SUM lauscht ihrem Headset, „… unglaublichen Fossilienfunds in einer Grube, die ich gebaggert habe. Oopsie! Haha!“ „Was?! Aber …“, der kleine ICE kommt ins Stocken. „Ich muss doch die Enten zu ihrem Winterquartier bringen.“ Die Enten haben das gehört und quaken ungeduldig. „Ich verstehe“, nickt Simsala SUM. „Hier, setz das auf!“ Sie gibt ihrem Freund einen Bauhelm. „Wir sehen uns das an!“
Als sie an der Baustelle angekommen sind, bemerken sie einen großen Aufruhr. Viele Menschen haben sich versammelt, um den sensationellen Fund zu bestaunen. Ein fleißiger Bäcker verkauft frische Brötchen. „Was ist denn hier los?“, staunt der kleine ICE. Ida IC, die am Ort des Geschehens Fotos für ihre Reportage macht, erklärt den beiden, dass es sich bei dem Fund um einen „Zugosaurus rex“ handele, den ältesten Vorfahren der heutigen Güterzüge.
„Dort seht ihr deutlich seine großen Zähne, und die runden Klumpen dort drüben könnten vorzeitliche Reifen sein.“ „Das kann ich kaum glauben …“, erwidert Simsala SUM und schaut sich das Fossil aus der Nähe an. „Es riecht gar nicht nach alten Kräutern, eher nach altem … Brot?“
Da beginnen die Enten, wie wild zu schnattern und aus den Fenstern und Türen des kleinen ICE herauszuflattern, um sich in die Grube zu stürzen. Die Menschen staunen. Der Bäcker schimpft. Erst ist es still, dann ist ein Picken, Knabbern und Schmatzen zu hören.
Als die Enten zurückkommen, sind vom „Zugosaurus rex“ nur noch ein paar Krümel übrig. Die Menschen flüstern. Der Bäcker schleicht sich davon. „Das Fossil … war nur ein Haufen verbuddeltes altes Brot?“, fragt der kleine ICE. „Die Reifen waren nur … alte Brötchen?“ Simsala SUM schüttelt den Kopf. „Unglaublich!“ „So sieht es aus“, stellt Ida IC fest. „Dann schaufle ich das jetzt wieder zu, okay?“
Die Menschen machen sich enttäuscht auf den Heimweg, Ida IC fährt weiter zur nächsten unglaublichen Story, und die kugelrund gefutterten Enten watscheln zurück in den Zug.
„Nächster Halt: Großer Ententeich!“, verkündet der kleine ICE, doch als er losfahren will, bemerkt er, dass seine gefiederten Passagiere eingeschlafen sind. Er seufzt, dann muss er lachen. „Komm, Simsala SUM!“, flüstert er. „Wir fragen den Bäcker, ob er noch ein paar Brezeln für uns hat. Dieses Abenteuer hat mir einen Zugosaurus-mäßigen Hunger beschert.“ „Ja“, kichert seine Freundin. „Jede Baustelle ist ein Abenteuer. Aber die war jetzt besonders sensationell.“
Text: Eve Jay, Zeichnungen: Sascha Wüstefeld. Wer sich die Geschichte lieber vorlesen lassen möchte, findet dazu einen Hinweis mit QR-Code auf www.der-kleine-ICE.de.
Rätseln mit dem kleinen ICE: Gruppen entdecken
Drei Vierergruppen mit Baustellensymbolen (Absperrung, Warnleuchte, Warndreieck, Bauhelm, Säge) sollen im großen 25-Felder-Raster wiedergefunden werden.
Die Lösung befindet sich am Ende dieses Hefts.
Wettbewerb: Gesucht – Geniale Baumaschinen
Viele ausgefallene Baumaschinen wie Saugbagger, Schotterpflug oder Drehkran sind schon auf den Baustellen der Bahn unterwegs, um das Gleisnetz instand zu halten. Gesucht wird eine eigene Fantasie-Maschine für einen Ideen-Wettbewerb. So funktioniert die Teilnahme: Eine Fantasie-Maschine zeichnen oder malen, dazu einen kurzen Steckbrief mit Name, Einsatzort und Funktion der Maschine erstellen, und Bild sowie Steckbrief bis zum 31. Januar 2025 über www.der-kleine-ice.de hochladen. Eine Jury prämiert die besten Einsendungen; alle Beiträge werden im Frühjahr 2025 in einer Bildergalerie auf der Website vom kleinen ICE präsentiert. Zu gewinnen gibt es unter anderem Bausätze von fischertechnik: 6× Pinball, 3× Animal Friends und 1× Dynamic XXL. Auf der Seite befindet sich eine leere Zeichenfläche für die eigene Maschine sowie ein Steckbrief-Formular mit den Fragen „Wie heißt die Maschine?“, „Wo arbeitet sie?“ und „Was macht sie?“. Der Hinweis betont, dass es kein Wettbewerb für Technikerinnen und Ingenieure ist, sondern es um Fantasie geht.
Rätseln mit Günni Güterzug: Puzzle vervollständigen
Günni kommt nicht weiter: Vier fehlende Puzzleteile aus einem winterlichen Gruppenbild vom kleinen ICE und seinen Freunden sollen den passenden leeren Stellen im Bild zugeordnet werden.
Die Lösung befindet sich am Ende dieses Hefts.
Werbeanzeige: Ritter Rost wird 30
Zum 30-jährigen Jubiläum von Ritter Rost werden zwei Neuheiten beworben: das Musical-Buch „Ritter Rost und die drei Prinzessinnen“ sowie der Jubiläumsband „Ritter Rost feiert Weihnachten“. Im Rahmen eines Gewinnspiels werden 25 Exemplare der Musicalbücher mit CD verlost; um teilzunehmen, soll die Frage beantwortet werden, wie alt Ritter Rost in diesem Jahr wird. Die Antwort soll zusammen mit Name und Adresse per E-Mail an minilok@ueberreuter.de gesendet werden, Einsendeschluss ist der 12. Dezember 2024.
Malen mit Sally S-Bahn: Unvollendete Kunst
Vier Porträts von Sally S-Bahn sind unfertig geblieben – bei jedem fehlt noch ein anderes Detail wie eine vollständige Mütze, ein Auge oder eine Fahne. Die vier Bilder sollen vervollständigt werden.
Werbeanzeige: FruchtBar Gewinnspiel
Verlost werden 10 FruchtBar-Produktpakete. Auf der Seite ist eine winterliche Ausmalzeichnung mit Schlittschuh laufenden Pinguinen, einem Panda, einem Fuchs und einer Eule vor einer Berglandschaft zu sehen. Zur Teilnahme soll ein Foto des ausgemalten Bildes mit dem Betreff „miniLOK“ an gewinnspiel@jufico.com gesendet werden, Einsendeschluss ist der 15. Januar 2025.
Malen mit Ida IC: Immer im Kreis
Riesenslalom ist nichts dagegen: Eine gestrichelte Slalomstrecke zwischen mehreren Baustellenabsperrungen soll mit drei unterschiedlichen Stiften je einmal nachgefahren werden.
Werbeanzeige: Freche Freunde Adventskalender
Eine Ausmalzeichnung zeigt die Obst- und Gemüsefiguren der Marke „Freche Freunde“ beim Schmücken eines Weihnachtsbaums mit Geschenken und einem Adventskalender. Beworben wird die Möglichkeit, sich schnell einen der „frechen“ Adventskalender oder andere Produkte der Marke zu sichern.
Rezepte von Robbi Regio: Matsche-Monster
Perfekt für einen süßen Herbst: Im Glas werden Schokokuchen und Kürbispüree zum süßen Monsterschmaus geschichtet. Zutaten für 4 Portionen: für den Kuchen 100 g Schokolade, 100 g Butter, 100 g Zucker, 100 g Mandeln, ½ Teelöffel Backpulver, ½ Päckchen Vanillezucker, 2 Eier und 6 Esslöffel Mehl; für das Püree 8 Marshmallows, 300 g Hokkaidokürbis in Stücken sowie Zimt und Zucker.
- Schokolade und Butter in einem Topf schmelzen, einen Löffel voll abnehmen und beiseitelegen.
- Zucker, Mandeln, Backpulver, Vanillezucker, Eier und Mehl verrühren und dann ins Schoko-Butter-Gemisch geben.
- Ofen auf 160 Grad vorheizen, Kuchenform einfetten und Teig hineinfüllen, für 40 Minuten backen. Derweil die Marshmallows mit einem Schokopunkt verzieren. Kuchen abkühlen lassen und mit einer Gabel zerkleinern.
- Die Kürbisstücke in etwas Wasser weich kochen. Wasser abgießen, Kürbis pürieren, mit Zimt und Zucker abschmecken und abkühlen lassen.
- Schichtweise Kürbispüree, Schokokuchen und Kürbispüree in ein Glas geben. Kalt stellen und mit Marshmallows dekorieren.
Werbeanzeige: TOGGO App
Unter dem Motto „Wuff! Grunz! Tadaaa!“ wird die TOGGO App mit den Serien Rubble & Crew, Peppa Pig und Caillou beworben, mit neuen Folgen und Spielen, kostenlos verfügbar.
Medientipps von Kirsten aus dem Team der miniLOK
Gemeinsame Zeit ist die schönste Zeit! Drei Tipps für gemütliche Stunden zum Vorlesen, Spielen und Zuhören.
Hellwacher Hausbewohner
Vier Uhr morgens: Das ist die beste Zeit zum Aufstehen, Purzelbäumeschlagen, Bildermalen oder um Kater Karl ein Buch vorzulesen. Aber komisch, warum wollen die Eltern nicht aufwachen und mitspielen? Wenn die nächtlichen Abenteuer allein nur halb so viel Spaß bringen, ist das kuschelige Elternbett eine echte gute Alternative – vor allem, wenn beim Toben die Füße kalt geworden sind.
Katrin Topsch: Vier Uhr morgens!, Carlsen, ab 3 Jahren, 14 Euro.
Geräuschvolle Reime
Hatschi! Der kleine Tukan mit der kribbelnden Nase muss ständig niesen. Um die anderen Vögel nicht länger zu nerven, startet er eine Tour durch den Dschungel. Erleichtert stellt er dabei auch fest, dass viele andere Tiere unliebsame Geräusche machen. Überall hört er Pupse, Rülpser, Gegrummel oder Hicksen. Doch wenn alle gemeinsam laut werden, klingt das richtig gut.
Thea Dormeyer: Die Grummel-Dschungel-Pups-Parade, Baumhaus, ab 4 Jahren, 15 Euro.
Langlebiges Legespiel
Vier Holzwürfel mit jeweils sechs Mustern auf den Seiten: Wer schafft es, sie so zu sortieren, dass die Würfel zusammen das Bild auf einem der 26 Vorlageplättchen aus Holz ergeben? Bestimmt entdecken Kinder auch noch eigene Kombinationen, die sich mit den Würfeln legen lassen.
Legespiel Kubus, GOKI, ab 3 Jahren, ca. 10 Euro.
Werbeanzeige: Vorlesen verbindet! / Einfach vorlesen
Am 15. November ist es wieder so weit: Die Deutsche Bahn und ihre Partner veranstalten den bundesweiten Vorlesetag mit zahlreichen Veranstaltungen rund ums Lesen und Zuhören, auch für die Jüngsten gibt es ein Programm; mehr Infos unter www.vorlesetag.de. Vorlesen ist wichtig und wundervoll und schafft wertvolle Familienmomente: Auf www.einfachvorlesen.de, einer gemeinsamen Initiative der Deutsche Bahn Stiftung und der Stiftung Lesen, erwarten wöchentlich drei neue Geschichten für Kinder ab drei, fünf und sieben Jahren aus bekannten Kinderbuchverlagen, auch als App.
Werbeanzeige: Hör mal Klangreisen
Beworben wird die Hörbuchreihe „Hör mal Klangreisen“ von Silberfisch für die Kleinsten: interaktive Hörstücke zu Themen wie Am Meer, Auf der Baustelle, In der Natur, Der Bauernhof, Die Fahrzeuge, Im Zoo und Die Tierkinder – Unsere Musik im Wald, als inszenierte Lesung mit Musik und Geräuschen ab etwa 2 Jahren, erhältlich als CD und digital.
Rätsellösungen
- Seite 12: Die passenden Positionen der Vierergruppen im 25er-Feld sind als Bild dargestellt.
- Seite 16: Die Zuordnung der vier Puzzleteile ist als Bild dargestellt.
- Seite 26/27: 1. Seite 26, unten rechts; 2. 14 rosa Mäuse, 12 weiße Mäuse; 3. ja, zwei Skelette; 4. Seite 26 links; 5. Seite 26 links; Seite 27 mittig; 6. neun; 7. Seite 27 rechts; 8. Seite 26 unten links.
Impressum
Herausgeber: DB Fernverkehr AG, Europa-Allee 78–84, 60486 Frankfurt, Deutschland; Gesamtverantwortung: Cornelia Gaumann, Produktmanagement Zielgruppenkonzepte und Customer Experience (P.FMP 3); Illustrationen „Der kleine ICE“: Sascha Wüstefeld; Fotografin Kirsten: Kathrin Ochs-Ledwon, Fotograf Cornelia und Marlene: Alexander Paul Englert; Redaktion und Texte: KB&B – Family Marketing Experts, Schellerdamm 16, 21079 Hamburg; Texte S. 6–11: Eve Jay, S. 26–27: Gruner + Jahr Deutschland GmbH; S. 28–33: Ravensburger; Textchef und redaktionelle Beratung: Martin Verg; Druck: ppm Fulda GmbH & Co. KG, Frankfurter Straße 8, 36043 Fulda. Ihre Ansprechpartnerin für Anzeigen und Kooperationen: Sandra Erdmann, Tel.: 040 767 94 50-43, E-Mail: sandra.erdmann@kbundb.de. Das Heft ist als Druckprodukt mit finanziellem Klimabeitrag gekennzeichnet und trägt das FSC-Logo sowie den Hinweis „Recycling bei der DB“.
Rätseln: Halloween-Wimmelbild
Präsentiert von GEOlino mini: Ein großformatiges Foto zeigt zahlreiche Halloween-Deko-Objekte wie Fledermäuse, Skelette, Spinnen, Kürbisse, einen Totenkopf, eine Hexen-Ente und einen Zauberer, verteilt auf hellem Untergrund.
- Wo ist der Zauberer?
- Gibt es mehr rosa oder mehr weiße Mäuse?
- Gibt es mehr als ein Skelett?
- Wo ist das Gespenst?
- Finde die beiden Augen!
- Zähle die gelben Luftballons!
- Finde die Brille!
- Wo ist die Hexen-Ente?
Die Lösungen befinden sich am Ende dieses Hefts.
Vorlesen (Leseprobe 1): Rund um den Müll
Wir alle hinterlassen ständig Müll. Manches wird gleich nach dem Einkaufen weggeworfen, zum Beispiel Verpackungen; andere Sachen braucht man nach einiger Zeit nicht mehr oder ersetzt sie durch etwas Neues, und auch Kaputtes landet oft im Müll. Alles, was weggeworfen wird, wurde vorher mit großem Aufwand hergestellt; auch Transport und Verarbeitung von Müll kosten viel Energie. Daher ist es besser, Kaputtes möglichst zu reparieren und Gebrauchtes lange zu benutzen, statt es wegzuwerfen.
In vielen Abfällen steckt etwas Wertvolles, das wiederverwertet werden kann. Das klappt am besten, wenn der Müll nach Wertstoffen getrennt wird; dafür gibt es verschiedene Mülltonnen, die regelmäßig geleert werden, und manche Abfälle müssen zu Sammelstellen wie dem Wertstoffhof gebracht werden. Auch dort wird der Müll sortiert: Nur so kann man aus Holz, Metall und Folien neue Dinge herstellen – diesen Vorgang nennt man Recycling. Manche Sammelstellen geben geeignete Sachen wie Möbel auch an andere Leute weiter; gut erhaltene Kleidungsstücke und Schuhe sind zu schade für den Müll. Wird Kleidung in Sammelbehälter geworfen, wird sie entweder weitergegeben oder zu Lappen verarbeitet.
Die Leseprobe stammt aus dem Buch Wieso? Weshalb? Warum? Rund um den Müll, Illustrationen Joachim Krause, Texte Carola von Kessel, Ravensburger, ab 4 Jahren, 14,99 Euro.
Vorlesen (Leseprobe 2): Wie leben wir miteinander?
Unsere Welt ist so vielfältig, weil Menschen so verschieden sind: Sie sehen unterschiedlich aus, und jeder Einzelne hat ganz eigene Vorlieben. Neben all den Unterschieden gibt es aber auch viele Gemeinsamkeiten: Alle essen, trinken und schlafen, und niemand möchte allein sein. Ob in der Familie, im Kindergarten, bei Freundinnen und Freunden, auf Festen oder einfach zufällig – jeden Tag trifft man auf andere Menschen, mit denen man seine Zeit verbringt. In einer Gruppe haben allerdings nicht alle dieselbe Meinung, und manchmal gibt es auch Ärger.
Jede Familie ist anders: Bestimmt hat auch die eigene Familie Angewohnheiten und Eigenarten, die nur ihr gehören. Andere Familien teilen manches, andere Dinge erlebt man ganz unterschiedlich – etwa welche Feste gefeiert werden, welche Sprachen gesprochen werden, welches Essen probiert wird oder welche Musik man hört. Manche Menschen brauchen zum Beispiel Hilfe beim Gehen und nutzen eine Beinprothese oder einen Rollator.
So verschieden Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Meinungen. Umso wichtiger ist es, sich Mühe zu geben, einander zu verstehen, und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Alle können etwas dafür tun, dass sich niemand ausgeschlossen fühlt: Wenn jemand neu ist oder am Rand steht, lohnt es sich, ihn oder sie zum Mitmachen einzuladen. In einer Gemeinschaft sind nicht alle in allem gleich gut; jeder und jede hat eigene Stärken und Schwächen, weshalb es wichtig ist, niemanden auszugrenzen. Zusammen lässt sich oft mehr erreichen als allein.
Oft werden Menschen ausgegrenzt, weil sie nicht so sind wie man selbst; Vorurteile oder die Scheu vor Neuem sind dabei nicht fair, denn alle Menschen sind gleich wertvoll. Es ist viel schöner, aufeinander zuzugehen und Gemeinsamkeiten zu entdecken, statt sich zum Beispiel über die Haare oder die Hautfarbe eines anderen Kindes lustig zu machen oder sich entschlossen von jemandem abzuwenden, der beigestanden wird.
Die Leseprobe stammt aus dem Buch Wieso? Weshalb? Warum? Wie leben wir miteinander?, Illustrationen Markus Humbach, Texte Patricia Mennen, Ravensburger, ab 4 Jahren, 14,99 Euro.
Werbeanzeige: Meine Vorlesegeschichten
Beworben wird die neue Reihe „Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten“ mit entspannter Vorlesezeit, kurzen abgeschlossenen Geschichten, nebenbei vermitteltem Sachwissen und liebevollen, farbenfrohen Illustrationen. Eine exklusive Leseprobe von Band 1, „Was erleben wir Tag für Tag?“, mit Illustrationen von Frau Annika und Text von Inka Friese, ist zum Download verfügbar, Ravensburger, 14,99 Euro.
Werbeanzeige: GEOlino
Unter dem Motto „Hier entdeckt ihr was“ wird die Zeitschriftenfamilie GEOlino für junge Entdeckerinnen und Entdecker beworben: GEOlino mini (ab 3 Jahren), GEOlino Junior (ab 5 Jahren) und GEOlino (ab 9 Jahren), erhältlich unter www.geolino.de/shop.
Elterntipp von Marlene aus dem Team der miniLOK: Unterwegs mit den Kleinsten
Dass es an Bord der ICE- und IC-Züge Familienbereiche gibt, ist bekannt. Zusätzlich gibt es Kleinkindabteile für alle, die mit kleinen Menschen im Still- und Krabbelalter unterwegs sind: mit allem, was für eine entspannte Reise nötig ist, vom Wickeltisch bis zur Steckdose zum Aufwärmen des Fläschchens. Familien mit Kleinkindern haben im Kleinkindabteil Vortritt gegenüber anderen Reisenden. Am besten reserviert man vorab einen Platz über den DB Navigator oder die Website – wichtig ist dabei, das Alter der Kinder anzugeben. Kleinkindabteile können je nach Zugtyp variieren.
Werbeanzeige: Na, bereit für ein Abenteuer?
Beworben werden die Spielfiguren vom kleinen ICE: Den kleinen ICE oder eine der acht anderen niedlichen Spielfiguren gibt es im Bordbistro gratis im Tausch gegen die Kinderfahrkarte, solange der Vorrat reicht. Drei weitere Hinweiskästen informieren darüber, dass Kinder unter 6 Jahren grundsätzlich kostenlos mitfahren und Kinder zwischen 6 und 14 Jahren mit einer Begleitperson ab 15 Jahren ebenfalls kostenlos reisen (weitere Informationen unter bahn.de/familie), dass die Hörspielserie vom kleinen ICE aufregende Missionen bietet und über einen QR-Code kostenlos gehört werden kann, und dass die Website des kleinen ICE Videos, Spiele, Hörbücher und spannendes Wissen rund ums Bahnfahren bereithält.



