Ausgabe 3 | 2023
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LeseLOK Ausgabe 3/2023
Titelbild: Ein fröhlicher Golden Retriever mit Geschirr blickt direkt in die Kamera, im Hintergrund eine grüne Wiese unter blauem Himmel mit Wolken. Umringt ist er von bunten Themenkreisen und Sternen, die Gesamtstimmung ist verspielt und sommerlich, dazu der Slogan „Aufgeblättert, fertig, los!“.
Auf dem Titel werden außerdem die Themen „Bahnsinn: Bohren für die Umwelt“ und „Comic: Verwirrspiel im Freizeitpark“ angeteasert, ebenso ein Fotowettbewerb mit einem Aufenthalt in Disneyland Paris als Hauptgewinn. Das Heft trägt eine Empfehlung der Stiftung Lesen.
Inhaltsübersicht
- Seite 4: Natur und Umwelt – Immer der Nase nach
- Seite 8: Selber machen – Der große Spürnasentest
- Seite 10: Sommeraktion – Großer Fotowettbewerb mit tollen Gewinnen
- Seite 14: Berühmte Züge – Rovos Rail, Kreuzfahrt auf Schienen
- Seite 16: Comic – Verwirrspiel im Freizeitpark
- Seite 20: Fünf Fragen an … Lisa Reinhard vom DB Museum
- Seite 24: Echt witzig – Günnis Kracher und Lacher
- Seite 26: Angeberwissen – Alles über Bahnhöfe
- Seite 28: Sport an Bord – Auf den Sitzplatz, fertig, los!
- Seite 30: Bilderrätsel – Ein Schild sagt mehr als 1.000 Worte
- Seite 32: Rekorde – Krasse Autos, Extremsport und mehr
- Seite 36: Bahnsinn – Bitte wenden, fürs Raupenbohrgerät
- Seite 38: Kirstens Medientipps – Was lohnt sich zu lesen, schauen, spielen?
- Seite 40: Tolle Technik – Wie kommt der Strom in den Zug?
- Seite 44: Für Weltretter – Ein Chor fürs Klima
- Seite 48: Alleschecker – Alles gelesen, alles gecheckt?
- Seite 50: Das Beste zum Schluss – Was die Bahn für Kinder bietet
So geht’s zur Kinderwelt
Eine Anleitung zeigt, wie man an Bord ins WLAN „WIFIonICE“ gelangt und darüber die Kinderwelt im ICE Portal erreicht:
- An Bord das eigene Gerät mit dem WLAN „WIFIonICE“ verbinden.
- „Hier geht’s ins Internet“ anklicken und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren.
- Auf „Weiter“ klicken oder direkt „www.ICEportal.de“ im Browser eingeben.
- Die „Kinderwelt“ findet sich unter der Rubrik „Unser Entertainment-Angebot für Sie“, am Wochenende auch unter „Spannendes für zwischendurch“.
Hallo und willkommen an Bord der neuen LeseLOK
Cornelia und Kirsten vom LeseLOK-Team begrüßen die Leserinnen und Leser zu 52 Seiten voller Spaß, Spannung und Staunen. Ihr persönlicher Favorit in dieser Ausgabe ist die Titelgeschichte über die Spürhunde der Artenschutzstaffel. Auch die Bahnhofs-Rekorde, die besonders lustigen Witze, die kleinen Sportübungen für lange Bahnfahrten sowie die große Sommeraktion mit einer Reise zu gewinnen werden empfohlen.
Natur und Umwelt: Immer der Nase nach
Um das Zugfahren noch schneller und angenehmer zu machen, modernisiert die DB ständig ihre Anlagen und baut neue. Doch was, wenn dort bereits geschützte Tierarten leben? Seit Kurzem sorgen speziell ausgebildete Spürhunde für Klarheit.
Monte, ein junger Spaniel mit braun-weißem Fleckenfell und Hängeohren, erstarrt plötzlich mitten im Schnüffeln: Vor seinen Pfoten liegt ein unscheinbares Häuflein Fledermauskot. Hundeführerin Alexandra Hörand erkennt sofort, was ihr Hund entdeckt hat. Monte gehört zur neuen Staffel der Artenspürhunde, die im Auftrag der Deutschen Bahn auskundschaften, ob künftige Baugebiete – wie hier der alte Güterbahnhof am Dortmunder Hafen – Lebensraum seltener oder streng geschützter Tierarten sind.
Früher übernahmen Menschen diese Aufgabe allein und benötigten dafür oft über ein Jahr, da nicht alle Tiere zur gleichen Zeit aktiv sind. Die Hunde erledigen dieselbe Arbeit heute in wenigen Monaten. Findet ein Hund eine Spur, wird der Fund von der Hundeführerin auf einem Tablet in einer digitalen Karte des Geländes vermerkt. Bevor am Standort eines der größten und modernsten ICE-Werke Deutschlands gebaut werden kann, muss so geklärt werden, ob dort tatsächlich Fledermäuse leben oder das Gebiet nur als Jagdrevier nutzen.
Gut zu(g)wissen
- Neun Artenspürhunde sind aktuell im Einsatz, sechs weitere befinden sich in der Ausbildung.
- Die Ausbildung dauert ein Jahr; dabei lernen die Hunde die Gerüche schützenswerter Tierarten kennen.
- Das Schnüffeln erfordert hohe Konzentration, daher brauchen die Hunde immer wieder Verschnaufpausen.
Ausmalseite: Hundekopf-Mandala
Diese Seite zeigt ein detailreiches Mandala in Form eines Hundekopfes zum Ausmalen, gestaltet mit floralen und geometrischen Mustern in den Ohren, Augen und der Schnauze. Ein Hinweistext lädt zum Mitmalen ein und verweist auf weitere Bilder und Filme über die Spürhunde der Bahn.
Selber machen: Der große Spürnasentest
Die Spürhunde der Bahn haben extrafeine Nasen, dafür aber auch lange trainiert. Mit einem lustigen Geruchs-Memo lässt sich die eigene Nase spielerisch schulen.
Du brauchst
- Zwölf oder mehr kleine, gleich große und verschließbare Dosen oder Gläser
- Farbiges Klebeband, falls die Gefäße durchsichtig sind
- Kleine Aufkleber und einen Stift
- Halb so viele duftende Zutaten wie Gefäße, zum Beispiel Kräuter, Gewürze, Kaffee, Kakao oder Tee
- Eine oder mehrere mitspielende Personen
So geht’s
- Spielmaterial vorbereiten: Durchsichtige Gefäße mit Klebeband bekleben, damit man nicht hineinsehen kann.
- Immer zwei Gefäße mit demselben Duftstoff befüllen.
- Jedes Gefäß auf dem Boden mit einem Aufkleber versehen, auf dem der Inhalt notiert wird.
- Alle Gefäße gut mischen und in einem Kreis aufstellen, um den sich die Mitspielenden setzen.
- Reihum schließt jede Person die Augen, öffnet ein Gefäß und schnuppert vorsichtig daran, dann ein zweites vermutetes Paar.
- Bei einem gefundenen Paar darf die Person weitermachen und beide Gefäße behalten, andernfalls ist die nächste Person an der Reihe. Wer am Ende die meisten Gefäße besitzt, gewinnt.
Sommeraktion: Urlaubsgrüße vom kleinen ICE
Als Zug kommt man ziemlich viel herum – besonders die kleinen, handlichen Spielfiguren des kleinen ICE und seiner Freunde, die schon auf vielen Reisen mitgenommen wurden. Ein Fotoalbum zeigt die Figuren an bekannten Orten: Nick vor dem Eiffelturm in Paris, Ida IC an der Limmat in Zürich, Sally unter Palmen in Las Vegas sowie den kleinen ICE auf dem Bahnsteig von Deutschlands größtem Bahnhof in Dresden.
Leserinnen und Leser sind eingeladen, selbst eine der Spielfiguren – erhältlich im Bordbistro gegen Vorlage der Kinderfahrkarte – an einem besonderen Ort zu fotografieren und beim großen Gewinnspiel mitzumachen.
Foto machen und gewinnen: Große Reiseerlebnisse für kleine Lieblingsgäste
Als 1. Preis wartet ein Familienaufenthalt in Disneyland Paris, inklusive Anreise mit der Deutschen Bahn, einer Übernachtung in der Disney Sequoia Lodge und zwei Tagen Aufenthalt in beiden Disney Parks. Begleitende Motive zeigen eine Familie beim Selfie mit Minnie Maus, eine Szene aus dem Film „Ratatouille“ sowie Kinder bei einer virtuellen Fahrt mit Marvel-Superhelden. Vom 2. bis 10. Preis gibt es jeweils einen Überraschungspreis, dargestellt durch ein Foto von zwei kostümierten Disney-Entenfiguren.
Teilnahmeschritte:
- Eine der Figuren vom kleinen ICE und seinen Freunden auf Reisen fotografieren, zum Beispiel vor einem bekannten Bauwerk, am Strand oder in den Bergen. Personen dürfen dabei nicht erkennbar sein.
- Das Foto über die Wettbewerbs-Webseite hochladen und Name, Alter sowie Adresse angeben.
- Eine Jury wählt die besten Bilder aus, die anschließend auf der Website sowie in LeseLOK und miniLOK veröffentlicht werden.
Einsendeschluss war der 30. September 2023. Die Teilnahme setzt das Einverständnis mit den Teilnahmebedingungen und der Datenschutzvereinbarung voraus und ist nur ab 18 Jahren oder mit Einverständnis der Eltern möglich.
Berühmte Züge: Rovos Rail – Kreuzfahrt auf Schienen
Luxuriös wie eine Kreuzfahrt, aber auf Schienen: Der Luxuszug Rovos Rail geht in Afrika auf große Fahrt. Die Abteile sind wie elegante Hotelzimmer eingerichtet, mit riesigem Doppelbett, weichen Sesseln und eigenem Badezimmer.
Gut zu(g)wissen
- Obwohl der Zug 20 Waggons hat, sind nie mehr als 72 Gäste an Bord.
- Am Zugende fährt ein offener Wagen als rollende Terrasse mit.
- Die längste „Kreuzfahrt“ führt von Südafrika bis Tansania, ist 6.000 Kilometer lang und dauert 15 Tage.
- Im Luxusabteil kostet diese Tour mehr als 20.000 Euro pro Person.
Gründer und Namensgeber Rohan Vos sammelte und renovierte über Jahre alte Waggons und richtete darin gemütliche Abteile, Restaurants und Salons ein. Seit gut 30 Jahren fahren die Rovos-Züge auf verschiedenen Strecken, stoppen für Ausflüge und bieten sogar Safari-Touren an. Begleitende Fotos zeigen einen edel eingerichteten Speisewagen mit weißen Tischdecken, den Zug bei der Fahrt durch weite Landschaften, eine Herde galoppierender Gazellen neben dem Zug sowie den Zug an einem Bahnsteig.
Comic: Der kleine ICE … im Freizeitpark
Der kleine ICE bringt den Jungen Kai zum lang ersehnten Freizeitpark Biberland, für dessen Eröffnung Kai ein ganzes Jahr sein Taschengeld gespart hat. Verwundert bemerken die beiden, dass weit und breit keine anderen Parkbesucher zu sehen sind. Ein Parkarbeiter im Biberkostüm erklärt dem kleinen ICE unter vier Augen den Grund: Dem Park ist mitten in den Bauarbeiten das Geld ausgegangen, weshalb die Eröffnung um ein weiteres Jahr verschoben wurde.
Um Kai nicht zu enttäuschen, lässt der kleine ICE ihn im Glauben, sie seien einfach die allerersten Besucher vor dem großen Ansturm. Begeistert probiert Kai als „Erstbesucher“ alle Attraktionen aus, etwa das Bällewerfen an einer Losbude, bei dem verdächtig bekannte Becher wie aus dem Bordbistro zum Einsatz kommen. Als Kai unbedingt Parkmaskottchen Billy Biber für eine Autogrammstunde treffen möchte, erfährt er, dass dieser noch bis zur Eröffnung Urlaub auf Mallorca macht – der kleine ICE bittet daraufhin den verkleideten Parkarbeiter, kurzerhand selbst in die Rolle zu schlüpfen.
Kai ist überglücklich, mit dem vermeintlich „echten“ Billy Biber zu posieren, und fährt anschließend 38 Mal hintereinander mit der Achterbahn, bis beide erschöpft sind. Am Ende fällt dem kleinen ICE auf, dass er Kai nie gefragt hat, was dieser sich eigentlich selbst gewünscht hätte – doch Kai ist bereits vor Erschöpfung eingeschlafen. Der Parkarbeiter verabschiedet sich, da er zu seinem Zweitjob in einem anderen Freizeitpark in Paris muss.
Fünf Fragen an … Lisa Reinhard vom DB Museum
Lisa Reinhard, 32 Jahre, gehört zum Team des DB Museums in Nürnberg. Dort lässt sie Serviettenringe und alte Bahnhofsmöbel zum Leben erwachen und baut auch mal Spielzeugschienen zusammen.
1. Was genau machst du im DB Museum?
Als wissenschaftliche Referentin Objektsammlung kümmert sich Lisa Reinhard um alle dreidimensionalen Objekte des Museums – von Uniformen über Bahnhofsmöbel bis zu Schildern, Signalen und Geschirr. Die historischen Loks und Wagen fallen dagegen nicht in ihren Bereich, da diese repariert und gefahren werden müssen.
2. Warum bist du wissenschaftliche Referentin geworden?
Nach einem Kunstgeschichtsstudium und Stationen als Stadtführerin, in einer Galerie und auf einer Burg entdeckte sie die Stellenausschreibung des DB Museums und wusste sofort: Genau das will sie machen. Ihr aktuelles Lieblingsobjekt ist ein rund 150 Jahre alter Serviettenring mit eingraviertem Zugmotiv samt Lokführer.
3. Was ist das Beste an dem Job?
Ihr wird nie langweilig, da sie längst nicht alle Objekte der Archive kennt. Aktuell läuft die Sonderausstellung „Futurails“ über frühere Ideen für das Bahnfahren der Zukunft, etwa die Einschienen-Alwegbahn, für die sie ein historisches Spielzeugmodell aufgebaut hat.
4. Was ist ganz anders, als du es erwartet hättest?
Der Job endet nicht am Freitag: Als sie kürzlich selbst ICE fuhr und einen „Lieblingsgast“-Keks bekam, stellte sie fest, dass dieser noch fehlte, und nahm ihn direkt in die Sammlung auf.
5. Was war als Kind dein Traumberuf?
Unter anderem Meeresbiologin, Polarforscherin oder Archäologin.
Ergänzend wird das DB Museum in Nürnberg vorgestellt: Von der Modellanlage über das Außengelände bis zur Dampflok und dem ICE lässt sich dort die Geschichte und Technik des Bahnfahrens hautnah erleben, nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof Nürnberg entfernt.
Echt witzig: Günnis Kracher und Lacher
- Fragt die Mutter: „Max, wie war es heute in der Schule?“ Max antwortet: „Ich habe das Gefühl, dass unser Lehrer selbst nicht viel weiß. Er stellt uns dauernd Fragen.“
- Sagt ein Gleisarbeiter zum anderen: „Die Schiene ist ganz schön hart!“ Antwortet der andere: „Dann nimm dir doch ’ne Weiche!“
- Warum können Geister so schlecht lügen? Weil sie leicht zu durchschauen sind.
- Treffen sich zwei Holzwürmer. Sagt der eine: „Mein Sohn arbeitet jetzt in der Bank.“
- Was macht 7 mal 7? Ganz feinen Sand.
- Die kleine Lisa ist beim Spielen hingefallen. Die Oma fragt aufgeregt: „Lisa, ist deine Nase noch heil?“ Lisa antwortet: „Ja, Oma, mach dir keine Sorgen. Die zwei Löcher waren vorher auch schon drin!“
- Treffen sich zwei Kühe. Sagt die eine: „Muh.“ Sagt die andere: „Wollt ich auch grad sagen.“
- Was machen Schafe, die Streit miteinander haben? Sie kriegen sich in die Wolle.
- Treffen sich zwei Rühreier. Sagt das eine: „Irgendwie bin ich so durcheinander!“
Angeberwissen: Zahlen, bitte!
Ein Riesenunternehmen wie die Deutsche Bahn steckt voller riesiger Zahlen. Diese Rubrik stellt jedes Mal eine besonders interessante davon vor.
- 5.700 Bahnhöfe stehen an den Gleisen der Deutschen Bahn, an denen jährlich 156 Millionen Mal Züge halten.
- Der 1838 erbaute Bahnhof Vienenburg im Harz ist der älteste noch in Betrieb befindliche Bahnhof Deutschlands, mit rund 1.000 Reisenden täglich.
- Der Hamburger Hauptbahnhof hält mit mehr als 540.000 Reisenden und Besuchern pro Tag den deutschen Rekord.
- Das Dach des Leipziger Hauptbahnhofs überspannt eine Fläche von 83.640 Quadratmetern, etwa zwölf Fußballfelder.
- Am Hauptbahnhof München stehen sage und schreibe 34 Gleise zur Auswahl – mehr als am Leipziger Hauptbahnhof mit 23 Gleisen.
Sport an Bord: Auf den Sitzplatz, fertig, los!
Stundenlang stillsitzen ist nicht jedermanns Sache. Damit man auf einer langen Bahnfahrt nicht einrostet, gibt es kleine Trainingseinheiten für den Sitzplatz.
Übung 1 – Alle im Takt (für die ganze Familie, trainiert die Konzentrationsfähigkeit)
Reihum gibt jemand einen Rhythmus vor, zum Beispiel durch Klatschen, Schnipsen oder Fußstampfen. Nacheinander fallen die anderen mit ein, bis reihum wieder ausgesetzt wird.
Übung 2 – Mach den Affen (Einzeltraining, weckt die Lebensgeister)
Kurz vor dem Aussteigen aufrecht hinsetzen, die Hände zu Fäusten formen und von oben nach unten aufs Brustbein klopfen – dazu leise „Uh!“ oder „Ah!“ sagen, das klingt täuschend echt nach Berggorilla.
Übung 3 – Über Kreuz (Partnerübung, kräftigt Bauch, Schultern, Rücken)
Aufrecht nebeneinandersitzen, die Arme hinter dem Kopf verschränken. Auf Kommando das linke Knie heben und den Oberkörper drehen, bis es den rechten Ellbogen berührt, kurz halten und zurück in die Ausgangsposition. Das Gleiche mit rechtem Knie und linkem Ellbogen wiederholen.
Übung 4 – Strecken auf der Strecke (Einzeltraining, hilft gegen Verspannungen)
Aufrecht hinsetzen und sich vorstellen, über einem wächst ein Apfelbaum. Abwechselnd einen Arm in die Höhe strecken, als würde man eine Frucht pflücken, und sie in den Schoß legen – bis mindestens 20 Äpfel gepflückt wurden.
Die Deutsche Bahn unterstützt den Grundschulwettbewerb von „Jugend trainiert“.
Bilderrätsel: Ein Schild sagt mehr als 1.000 Worte
Abgebildet ist ein rundes Verbotsschild mit rotem Rand: Ein durchgestrichenes Piktogramm zeigt eine Person, die eine Leiter an einem Waggon hinaufklettert.
Frage: Was bedeutet dieses Zeichen?
- A: Auf dieser Treppe nicht Fußball spielen
- B: Leitern dürfen den Tunneleingang nicht versperren
- C: Auf Züge klettern verboten
Auflösung: C ist richtig. Auf Züge oder einzelne Waggons zu klettern ist an Bahnhöfen, Güterbahnhöfen oder anderswo lebensgefährlich: Zum einen könnten Züge unerwartet losfahren oder rangiert werden, zum anderen verlaufen über den Gleisen die Oberleitungen, aus denen die Triebwagen ständig unter hoher Spannung stehenden Strom ziehen. Bereits ein Abstand von rund 1,5 Metern kann für einen tödlichen Stromschlag ausreichen, eine Berührung ist dafür nicht einmal nötig.
Anzeige: GEOLINO
Diese Seite ist als Werbeanzeige gekennzeichnet. Sie bewirbt die Kindermagazine der Marke GEOLINO: GEOLINO ab 9 Jahren mit Moderator Checker Tobi in jeder Ausgabe, GEOLINO mini ab 5 Jahren sowie GEOLINOino ab 3 Jahren. Zusätzlich wird auf den Podcast „GEOLINO aufs Ohr“ hingewiesen sowie auf kostenlose Gratis-Ausgaben zum Entdecken.
Rekorde: Krasse Autos, Extremsport und mehr
Schnellstes Landfahrzeug
Das „Thrust SSC“ düste 1997 mit 1.227,985 Kilometern pro Stunde durch die Wüste von Nevada und hielt diese Geschwindigkeit über eine Meile. Damit fuhr Andy Green etwa zehnmal so schnell wie ein Auto auf der Autobahn.
Nur ein paar Tropfen
Das mit Wasserstoff betriebene US-Fahrzeug „Maxwell“ ist besonders sparsam: Sein Verbrauch auf 100 Kilometer entspricht dem Gegenwert von nur 0,01614 Litern Benzin.
Da bist du platt!
Das niedrigste für den Straßenverkehr gebaute Auto wurde in Japan gebaut und ist mit 45,2 Zentimetern etwa so hoch wie die Sitzfläche eines Stuhls. Der Winzling namens „Mirai“ wurde von Schülerinnen und Schülern eines Technikkurses entwickelt.
Schnellste Geschwindigkeit in der Formel 1
Der deutsche Rennfahrer Michael Schumacher war mit durchschnittlich 247,585 Kilometern pro Stunde beim Großen Preis von Italien in einem Ferrari der schnellste Fahrer bei einem Grand Prix.
Erfolgreichster Autohersteller bei der Formel 1
Der Autohersteller Ferrari wurde mit seinen Formel-1-Teams 16-mal Weltmeister, erstmals 1961 und zuletzt 2008.
Jüngster Formel-1-Weltmeister
Sebastian Vettel aus Deutschland war 23 Jahre und 134 Tage alt, als er 2010 Weltmeister in der Formel 1 wurde. Der jüngste Fahrer, der überhaupt ein WM-Rennen in der Formel 1 gewann, war Max Verstappen mit 18 Jahren und 228 Tagen.
Werbehinweis: Diese Rekorde stammen aus der beworbenen Buchreihe „Guinness World Records für Erstleser“ des Ravensburger Verlags, unter anderem den Bänden „Fahrzeuge“ und „Sport“, jeweils ab 7 Jahren.
Bahnsinn: Bitte wenden – fürs Raupenbohrgerät
Hinweis: Diese Doppelseite ist im Heft quer angeordnet, da die abgebildete Baumaschine besonders hoch dargestellt wird.
Damit das Raupenbohrgerät möglichst tief in die Erde kommt, muss es selbst ziemlich hoch sein. Das Bild zeigt eine Nahaufnahme des gelben Raupenbohrgeräts G42B bei Bohrarbeiten neben den Gleisen, begleitet von zwei Bauarbeitern in oranger Warnkleidung.
Gut zu(g)wissen
- Mit mehr als 40 Tonnen Gewicht bringt das G42B so viel auf die Waage wie acht ausgewachsene Elefanten.
- Für den Transport lässt es sich über weite Strecken auf Güterwagen oder große Lkw verladen; im Einsatz vor Ort kann es auf seinen Ketten auch aus eigener Kraft fahren.
- Obwohl die Maschine ordentlich Wumms hat, arbeitet sie recht geräuscharm, was gerade in oder nahe von Siedlungen ein großer Vorteil ist.
Das Raupenbohrgerät bohrt mehr als acht Meter tief in den Boden, egal ob dabei Sand, Erde oder Steine im Weg sind. Eingesetzt wird es entlang der Bahnstrecken, wenn neue Oberleitungsmasten aus Metall oder Beton errichtet werden, die teilweise mehr als 20 Meter hoch sein können und über die der elektrische Strom für ICE und Co. fließt. In die gebohrten Löcher kommt anschließend das Fundament der Masten, damit diese auch bei einem mit Tempo 250 vorbeirasenden Zug garantiert bombensicher stehen.
Kirstens Medientipps: Gute Unterhaltung (nicht nur) für lange Fahrten
Zauberhaftes Ferienchaos (Buch)
Jimmy und seine schräge Verwandtschaft machen Urlaub am Meer, doch wenn Familie Fox unterwegs ist, lässt das Durcheinander nicht lange auf sich warten. Jimmy hält alle Ereignisse in seinem Comic-Tagebuch fest.
Nico Sternbaum, „Jimmy Fox. Endlich Ferien (Rette sich, wer kann!)“, Schneiderbuch, 13 Euro, ab 8 Jahren.
Schlaues Futter für die Ohren (Podcast)
Fox Schlaufuchs und Polly Plapperschlange präsentieren im Podcast „Wunderwigwam“ zusammen mit echten Forscherinnen und Forschern Antworten auf unterschiedlichste Fragen, etwa wie Muskeln funktionieren oder wie das Leben in der Eiszeit war.
Wissen-Podcast „Wunderwigwam“, alle 14 Tage neue Episoden, kostenlos über die ARD-Audiothek, ab 6 Jahren.
Schaurige Schule (Spiel)
In den Sommerferien wirkt das Schulgebäude nicht nur leer, sondern absolut verlassen und verbirgt geheimnisvolle Rätsel. Wer gut beobachtet und logisch denkt, kann rechtzeitig vom gruseligen Schulgelände fliehen.
„Escape Game – Die verlassene Schule“, Clementoni, ca. 8 Euro, ab 8 Jahren.
Mehr Wissen über das Meer (Buch)
Ohne die Ozeane gäbe es keinen Strandurlaub, kein Wellenrauschen und keine Fischstäbchen. Die Meere bieten unzähligen Lebewesen eine Heimat, erzeugen Strom aus Wind und Wellen und sind wichtige Helfer beim Klimaschutz.
Kristina Scharmacher-Schreiber, „Wir Menschen und das Meer“, Beltz, 16 Euro, ab 7 Jahren.
Tolle Technik: Unter Strom
Viele Züge im Netz der Deutschen Bahn fahren mit Strom. Aber woher kommt eigentlich der Saft, um mit 250 Sachen über die Gleise zu zischen?
Die Doppelseite ist als verschlungenes Labyrinth aus Kabellinien gestaltet, das vom Windrad zur Lokomotive führt, mit fünf Textstationen entlang des Weges:
- ICE- und IC-Züge fahren mit klima- und umweltfreundlich hergestelltem Ökostrom, etwa von Windrädern, aus Wasserkraftwerken oder Photovoltaikanlagen.
- Über große Hochspannungsleitungen, zum Teil auch unterirdische Kabel, wird der Strom dieser Kraftwerke in das öffentliche Netz eingespeist – dasselbe Netz, aus dem auch der heimische Kühlschrank oder die Straßenbeleuchtung versorgt wird.
- Aus dem öffentlichen Netz geht es in ein spezielles Bahnstromnetz, da der Strom für ICE und Co. in einem anderen Takt fließt: mit 16,7 statt 50 Hertz.
- Vom Bahnstromnetz gelangt der Strom in die Oberleitungen, die in etwa fünfeinhalb Metern Höhe über den Schienen verlaufen.
- Von dort zapft der Zug den Strom über einen oder mehrere Stromabnehmer: Ein ICE bringt rund 10.000 PS Leistung auf die Schiene – gut hundertmal mehr als ein Auto – und kann dafür auch locker 800 Menschen an Bord nehmen.
Gut zu(g)wissen
- Die ersten elektrischen Züge fuhren in Deutschland bereits vor mehr als 140 Jahren.
- Das Bahnstromnetz ist aktuell rund 8.000 Kilometer lang, das entspricht der Entfernung von Deutschland bis in die Karibik.
- Auf noch nicht elektrifizierten Strecken fahren Züge mit Dieselmotoren; die Bahn testet dort zukünftig alternative Antriebe wie batteriebetriebene oder mit Wasserstoff betankte Züge.
Auf der folgenden Seite ist ein zweites, kleineres Labyrinth mit der aufgelösten kürzesten Verbindung vom Windrad zur Lokomotive abgebildet.
Anzeige: share – Bildungsprojekt
Diese Doppelseite ist als Werbeanzeige der Marke share gekennzeichnet. Beworben wird ein Bildungsprojekt: Jedes verkaufte Schreibwarenprodukt der Marke spendet Schulstunden und Schulmaterialien für Kinder in Not, da viele Kinder weltweit keinen Zugang zu Schulbildung haben.
Dazu gibt es ein Suchbild: Pauline hat vor lauter Aufregung vor ihrer Reise nicht bemerkt, dass der Reißverschluss ihrer Tasche offen war und die Hälfte ihres share-Reiseproviants herausgefallen ist. Fünf Gegenstände – ein Riegel, eine Wasserflasche, eine Getränkeflasche, ein Kosmetiktäschchen und ein kleines Fläschchen – sind in einer belebten Bahnhofsszene mit einem ICE, Reisenden mit Gepäck, einer Person im Rollstuhl und einer Rolltreppe versteckt und sollen gefunden werden.
Für Weltretter: Hört alle hin!
Emma, Mika und weitere Mädchen und Jungen des Projekts „Earth Choir Kids“ erheben ihre Stimmen für den Klimaschutz. In ihren Liedern machen sie darauf aufmerksam, wie einzigartig die Erde ist.
Beim Videodreh am Hamburger Planetarium liegen die Sängerinnen und Sänger im Kreis auf der Wiese, die Köpfe innen, die Beine nach außen, sodass sie aus der Vogelperspektive wie ein Stern wirken. Dazu läuft das Lied „No Planet B“, dessen Titel eine Anspielung auf den Mahnspruch „There is no Plan(et) B“ von „Fridays for Future“-Demonstrationen ist: Wenn weiterhin Flüsse und Meere verschmutzt, Wälder abgeholzt und große Mengen CO₂ in die Atmosphäre geblasen werden, gibt es für die Erde keinen Ersatz.
„No Planet B“ ist eines von insgesamt 18 Liedern des von Liedermacher Reinhard Horn ins Leben gerufenen Projekts „Earth Choir Kids“. Zusammen mit drei Kinderchören hat er die Stücke eingesungen, darunter auch die elfjährigen Emma und Mika aus Hamburg, die im Chor „SonnenStimmen“ singen. Die beiden singen unter anderem über den „Earth Overshoot Day“, den Tag, an dem die Menschheit bereits alle für ein Jahr vorgesehenen natürlichen Ressourcen verbraucht hat, sowie über den Ozean und die Belastung durch Plastikmüll.
Stichwort: Klimawandel
- Die Klimaerwärmung der letzten 200 Jahre ist nach Überzeugung fast aller Forschenden menschengemacht, vor allem durch das Verbrennen von Kohle, Erdöl und Erdgas, wobei das Treibhausgas Kohlendioxid freigesetzt wird.
- Seit 2005 fanden die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880 statt.
- Das Meereis rund um den Nordpol schrumpft in Ausdehnung und Dicke.
- Weltweit leiden Menschen und Tiere vermehrt unter Hitzewellen, Waldbränden, Stürmen, Erdrutschen, Überflutungen oder Dürren.
Macht mit: Gebt dem Klimaschutz eine Stimme
- Zeig, was dich bewegt: Demonstrieren, etwa bei „Fridays for Future“, ist eine einfache Art, mit Plakaten und Sprüchen sichtbar für die eigenen Anliegen einzutreten.
- Zusammenarbeiten: An vielen Schulen gibt es AGs, die Umwelttage, Spendenaufrufe oder Infoveranstaltungen planen.
- Organisier dich: Umweltverbände haben Jugendabteilungen, in denen man sich engagieren kann.
Reinhard Horn lässt zu den Songs Videos drehen, damit die „Earth Choir Kids“ bekannter werden. Ziel ist es, die Lieder allen rund 3.500 Kinder- und Jugendchören in Deutschland mit 160.000 Mitgliedern kostenlos zur Verfügung zu stellen, um über Konzerte möglichst viele Menschen zu erreichen.
Alleschecker: Alles gelesen, alles gecheckt?
Ein Quiz mit zehn Fragen zu den Themen des Heftes, jeweils mit drei Antwortmöglichkeiten:
- Wie viele Artenspürhunde schnuppern aktuell im Dienst der Deutschen Bahn? a) Sechs b) Neun c) Zwölf
- Was braucht man unter anderem für den eigenen Geruchssinn-Test? a) Mindestens zwölf kleine Gläser oder Dosen b) Ein paar Fledermäuse c) Ein Riechometer
- Nach wem ist die „Rovos Rail“ benannt? a) Nach einer Elefanten-Forscherin b) Nach ihrem Gründer Rohan Vos c) Nach einem Hafen in Tansania
- Welchen Gegenstand hat Lisa Reinhard in die Sammlung des DB Museums aufgenommen? a) Einen Triebwagen des ICE3neo b) Einen silbernen Serviettenring c) Einen Keks
- Warum sollte man auf langen Bahnfahrten Äpfel pflücken? a) Gegen Hunger b) Das geht bei Tempo 250 gar nicht c) Weil die Dehnübung den Körper fit hält
- Wie hoch ist das niedrigste je für den Straßenverkehr gebaute Auto? a) Wie die Sitzfläche eines Stuhls b) Wie ein Tisch c) Wie die Rückenlehne eines Stuhls
- Wie groß ist der Hauptbahnhof in Leipzig? a) So groß wie der in Berlin b) So groß wie zwölf Fußballfelder c) So groß wie der Bodensee
- Seit wann fahren in Deutschland Züge mit elektrischem Strom? a) Seit ungefähr 10 Jahren b) Seit ungefähr 50 Jahren c) Seit mehr als 140 Jahren
- Wofür singt der Kinderchor „Earth Choir Kids“? a) Für den Klimaschutz b) Um beim ESC mitzumachen c) Aus Spaß
- Wie sieht die Snackbox mit dem Kindermenü an Bord aus? a) Wie ein Fahrkartenautomat b) Wie eine Dampflokomotive c) Wie ein Bahnhof
Auflösung
- 1b, 2a, 3b, 4c, 5c, 6a, 7b, 8c, 9a, 10c
Anzeige: Das Beste zum Schluss – Tolle Extras für junge Reisende
Diese Seite ist als Werbeanzeige gekennzeichnet und stellt besondere Angebote der Deutschen Bahn für Kinder und Familien vor:
- Das Kindermenü an Bord kommt in einer besonderen Snackbox, die wie ein kleiner Bahnhof aussieht. Neben einem Menü enthält sie eine Süßigkeit und eine kleine Überraschung zum Spielen.
- Auf vielen Strecken im Fernverkehr sorgt am Wochenende das Team der Kinderbetreuung für Spaß an Bord, unter anderem mit Überraschungstüten.
- Im Bordbistro gibt es neben den Magazinen LeseLOK und miniLOK auch lustige Spielfiguren im Tausch gegen die Kinderfahrkarte, vom kleinen ICE über Günni Güterzug bis zu Opa Adler.
Anzeige: TOGGO Tour
Diese Seite ist eine Werbeanzeige für die TOGGO Tour, eine kostenlose Veranstaltungsreihe ohne Anmeldung. Ein Jugendlicher springt fröhlich vor blauem Himmel, umgeben von bunten Luftballons, im Hintergrund ist ein Festivalgelände mit Zelten zu erkennen.
Anzeige: Kinderwelt im ICE Portal
Diese Seite ist eine Werbeanzeige und bewirbt die Kinderwelt im ICE Portal, in der vom 1. bis 31. Juli exklusiv zauberhafte Inhalte von Disney zu sehen waren, dargestellt durch ein Kind, das an Bord ein Tablet mit bunten Disney-Inhalten bedient. Zusätzlich wird auf weiteren Spaß zu Hause über die Webseite des kleinen ICE hingewiesen sowie auf einen im Disney-Look gestalteten ICE im Juli.



