Ausgabe 4 | 2024
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LeseLOK Ausgabe 4/2024
Das Titelbild zeigt vor dunklem Hintergrund ein Netz aus leuchtenden Linien und Punkten, die Bahnhöfe, Signale und Weichen symbolisieren, während zwei Hände auf ein digitales Steuerungs-Display tippen. Im Vordergrund fährt ein roter ICE ein. Der Titel „Meister der Gleise“ kündigt an, wie Zugverkehrssteuerer den Bahnverkehr lenken. Drei runde Vorschaubilder zeigen weitere Themen: den Comic „Die sensationelle Baustelle“, eine historische Fahrraddraisine zum Thema Erfindungen sowie den elfjährigen Owen mit einer Eule zum Thema Weltretter.
Inhalt und Hallo
Die Inhaltsübersicht listet die Themen dieser Ausgabe mit Seitenzahlen auf:
- Seite 4: Tolle Technik – Zugverkehrssteuerer arbeiten im Verborgenen
- Seite 8: Bahnsinn – Schlürfi, gigantischer Staubsauger auf Schienen
- Seite 11: Mitmachen – Zeig uns deine geniale Baumaschine
- Seite 14: Irre Geschichte(n) – Was ist eine Draisine?
- Seite 18: Selber machen – Probiere die geheime Wasserschrift aus
- Seite 20: Comic – Die sensationelle Baustelle
- Seite 24: Berühmte Züge – Die Wassertalbahn in Rumänien
- Seite 26: Echt witzig – Günnis Kracher und Lacher
- Seite 28: Kirstens Medientipps – Gute Unterhaltung (nicht nur) für lange Fahrten
- Seite 31: Für die Ohren – Wie entsteht ein Hörspiel?
- Seite 32: Für Weltretter – Eulen in der Schule
- Seite 36: Interview – Dilara Ceviz sorgt für Sicherheit
- Seite 40: Rekorde – Erstaunliche Tricks und riesige Falter
- Seite 44: Hinter den Kulissen – Die Versuchsküche der Bahn öffnet ihre Türen
- Seite 47: Bilderrätsel – Gib mir ein Zeichen!
- Seite 48: Alleschecker – Alles gelesen, alles gecheckt?
- Seite 50: Das Beste zum Schluss – Was die Bahn für Kinder bietet
Ein genereller Genderhinweis stellt klar, dass personenbezogene Bezeichnungen im Heft geschlechtsneutral zu verstehen sind.
Ein Kasten erklärt den Weg zur Kinderwelt im ICE Portal: Am Bord-WLAN „WIFIonICE“ anmelden, „Hier geht’s ins Internet“ anklicken und die AGB akzeptieren, dann „Weiter“ wählen oder „www.ICEportal.de“ im Browser aufrufen. Die Kinderwelt findet sich unter der Rubrik „Unser Entertainment-Angebot für Sie“ und am Wochenende unter „Spannendes für zwischendurch“.
Im Editorial „Hallo“ begrüßen Cornelia und Kirsten aus dem Team der LeseLOK die Leserinnen und Leser und stellen die neue Erfindung „Schlürfi“ vor, einen Saugbagger für Bauarbeiten an den Bahngleisen, dessen Funktionsweise ab Seite 8 erklärt wird. Direkt danach lädt der große Ideen-Wettbewerb dazu ein, eine eigene, noch abgefahrenere Baumaschine zu erfinden und einen von zehn tollen Preisen zu gewinnen.
Tolle Technik: Unsichtbarer Signalgeber
Einige Mitarbeitende der Bahn sieht man bei einer Zugfahrt direkt, etwa bei der Fahrkartenkontrolle, im Bordrestaurant oder vorne in der Lok. Für die Reise über die Schienen sind aber noch viel mehr Menschen im Einsatz, manche davon im Verborgenen – wie Leon Fichtner. Als Zugverkehrssteuerer sorgt er dafür, dass jeder ICE, jede Regionalbahn, jede S-Bahn und jeder Güterzug in seinem Gebiet sicher ans Ziel kommt. Er ist damit so etwas wie ein Fluglotse, nur für den Schienenverkehr.
Am Beispiel eines ICE von Essen nach Frankfurt wird der Ablauf erklärt: An der Parkposition werden die Wagen gereinigt, Proviant fürs Bordrestaurant eingeladen und auch die druckfrische LeseLOK. Sobald Leon die Nachricht erhält, dass der Zug einsatzbereit ist, prüft er den Bahnsteig, stellt die Weichen und schaltet das Signal für die Einfahrt auf Grün. Zur Abfahrtszeit checkt er, ob die Strecke frei ist, gibt dem Zugführer grünes Licht und meldet die Abfahrt sowie die voraussichtliche Ankunftszeit an den nächsten Bahnhof weiter – in diesem Fall Duisburg, danach übernehmen die Kolleginnen und Kollegen der Stellwerke in Düsseldorf, Köln und Frankfurt.
An großen Bahnhöfen treffen laut Leon mehr als 1.000 Züge pro Tag ein und fahren von dort weiter. Da Züge Tag und Nacht fahren, arbeiten Zugverkehrssteuerer in bis zu drei Schichten, auch am Wochenende und an Feiertagen. An seinem Arbeitsplatz im Stellwerk Essen hat Leon auf einer großen Stelltafel Züge, Weichen und Signale im Blick, kann per Knopfdruck Ein- und Ausfahrten steuern und durch ein großes Panoramafenster den Zugverkehr rund um den Bahnhof verfolgen.
Zugverkehrssteuerer werden speziell ausgebildet, da es in den Stellwerken unterschiedliche Systeme gibt – von hochmodernen digitalen Anlagen bis zu solchen, die noch mit Muskelkraft bedient werden. Leons Kollegin Mary teilt auf ihrem Instagram-Account @maryftf Videos über ihren Alltag als Fahrdienstleiterin, einer anderen Bezeichnung für denselben Beruf. Sie sagt, ihr Job sorge dafür, dass täglich viele Menschen und Güter ans Ziel kommen, und da diese wichtige Aufgabe wenig sichtbar sei, wolle sie sie auf Instagram allen zeigen.
Bildbeschreibungen: Fotos zeigen einen ICE bei der Abfahrt in Essen nach dem Startsignal, die Ankunft am Hauptbahnhof Frankfurt am Main, den Blick aus dem Stellwerkfenster mit voller Übersicht über die Gleise, Bildschirme mit der digitalen Zugsteuerung, ein historisches Stellwerk, das noch per Hand bedient wird, sowie Leon und seine Kollegin Mary.
Bahnsinn: Her mit dem Schotter!
Für Baustellen und die gewöhnliche Instandhaltung der Gleisstrecken gibt es im Fuhrpark der Bahn erstaunliche Fahrzeuge, zum Beispiel das modulare Absaugsystem Saugbagger, besser bekannt als „Schlürfi“. Da zwischen den Schwellen nur wenig Platz ist, musste der Schotter bislang oft mühsam von Hand herausgeklaubt werden. Saugbagger wie diese nagelneue Maschine können die Arbeit deutlich schneller und effizienter erledigen.
Schlürfi besteht aus mehreren Modulen, die auf einen Bahnwagen montiert sind: Elektromotor, Ventilatoranlage und Filtersystem bilden zum Beispiel einzelne Einheiten. Mit einem besonderen Doppel-Ventilator werden – wie mit einem gigantischen Staubsauger – durch einen dicken Schlauch die Steine aus dem Gleisbett gesogen und landen in einem Sammelbunker. So können in wenigen Minuten mehrere Tonnen Schotter aufgenommen werden, deutlich schneller als mit einer Schaufel.
Damit pfeilschnelle ICE und tonnenschwere Güterzüge reibungslos fahren können, muss auch das Gleisbett in Ordnung sein. Der Schotter verschmutzt jedoch mit der Zeit, die Kanten der Steine nutzen sich ab. Ein Problem, denn wenn zu wenig Zwischenräume bleiben, kann Regenwasser nicht mehr gut ablaufen.
Bildbeschreibungen: Fotos zeigen den gelben Saugbagger mit seinem großen, elefantenrüsselartigen Saugschlauch im Einsatz auf einer Baustelle sowie eine Nahaufnahme des Rüssels über dem Schotterbett.
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Mitmachen: Gesucht – die genialsten Baumaschinen
Nach der Vorstellung des Saugbaggers Schlürfi ruft die LeseLOK zu einem großen Ideen-Wettbewerb auf: Gesucht werden noch ausgefallenere Baumaschinen-Erfindungen für den Einsatz am Gleisnetz. Teilnahme funktioniert in drei Schritten: erstens eine Fantasie-Maschine zeichnen, zweitens einen kurzen Steckbrief mit Namen, Einsatzort und Funktion der Maschine erstellen, drittens Bild und Steckbrief bis zum 31.01.2025 auf www.der-kleine-ICE.de hochladen. Eine Jury prämiert die besten Einsendungen, die im Frühjahr 2025 in einer Bildergalerie auf der Website des kleinen ICE gezeigt werden.
Zu gewinnen gibt es Preise von fischertechnik: einmal das Kugelbahn-Megamodell „Dynamic XXL“, dreimal den Tiermodell-Bausatz „Animal Friends“ und sechsmal den Bau- und Flipperspaß „Pinball“. Die folgenden Seiten bieten eine leere Zeichenfläche für die eigene Fantasiemaschine sowie ein Steckbrief-Formular mit den Feldern „Wie heißt die Maschine?“, „Wo arbeitet sie?“ und „Was macht sie?“. Ein Hinweis betont ausdrücklich, dass es hierbei nicht um technische Machbarkeit geht, sondern um Fantasie – auch ein „umweltfreundlicher Gurkenantrieb“ oder „fliegende Rüsselpumpen“ sind willkommen. Die Teilnahme ist ab 18 Jahren oder mit Einverständnis der Eltern möglich, Einsendeschluss ist der 31. Januar 2025.
Irre Geschichte(n): Von Fahrrädern und Autos auf Schienen
Mit Pedalkraft über die Gleise sausen? Klingt verrückt, geht aber wirklich – mit einer sogenannten Draisine. Der Freiherr von Drais erfand 1817 in Süddeutschland die Urform des heutigen Fahrrads, noch ohne Pedale, Sattel, Gangschaltung oder Licht – man musste sich mit den Füßen vom Boden abstoßen. Schon 1842 entwickelte er zudem eine Art Fahrrad auf Schienen, die Eisenbahndraisine: ein Bahndienstfahrzeug, das zur Inspektion von Strecken sowie zum Transport von Arbeitern, Material und Werkzeug diente, da Strecken früher viel häufiger von Hand überprüft werden mussten.
Die bekannteste Bauform war die Handhebeldraisine, bei der mindestens zwei Personen auf einer Plattform stehend einen Hebel hoch und runter bewegen, dessen Kraft über Gestänge und Zahnräder auf die Räder übertragen wird. Lange Zeit wurden Draisinen mit reiner Muskelkraft bedient, bis 1887 der Automobilpionier Gottlieb Daimler eine Draisine mit Verbrennungsmotor baute – quasi ein Auto auf Schienen. Diese sogenannten Motordraisinen trugen die Abkürzung „Klv“ (Kleinwagen mit Verbrennungsmotor) im Namen und waren schneller sowie weniger anstrengend zu bedienen. Später entstanden besonders eigenwillige Motordraisinen, bei denen ganze Autokarosserien – etwa die des berühmten „VW Bulli“ – auf ein eisenbahntaugliches Untergestell gebaut wurden; über eine aufwendige Konstruktion konnten manche sogar auf den Schienen angehoben und gedreht werden, um schneller unterwegs zu sein.
Heute fahren Draisinen eigentlich nur noch zum Spaß auf stillgelegten Strecken, da moderne Gleismesswagen die Streckeninspektion übernehmen und Draisinen mit ihrer langsamen Geschwindigkeit den normalen Zugbetrieb zu sehr ausbremsen würden.
Ein Info-Kasten „Gut zu(g)wissen“ ergänzt: Auf einigen stillgelegten Bahnanlagen kann man noch heute zum Spaß Draisine fahren; 2013 fand in Deutschland die erste Draisinen-Meisterschaft statt; im DB Museum Nürnberg sind fünf verschiedene Draisinen zu bestaunen, ein Großteil davon im Schaudepot auf dem Freigelände. Jedes Jahr im August finden dort außerdem die Draisinentage statt, bei denen Museumsgäste selbst mit der Draisine fahren dürfen.
Bildbeschreibungen: Fotos zeigen eine historische Fahrraddraisine im DB Museum, die an ein Dreirad erinnert, eine historische Illustration des Freiherrn von Drais auf seinem Laufrad, die erste Motordraisine mit zwei Sitzbänken und rückwärtig bedientem Motor, eine moderne Handhebeldraisine mit mehreren Personen in Aktion, eine rot-weiß lackierte Motordraisine im Stil des „VW Bulli“ sowie eine Fahrraddraisine bei einer Museums-Vorführung.
Selber machen: Psst … geheim!!!
Wer geheime Nachrichten hinterlassen möchte, die nur Freundinnen und Freunde entziffern können, braucht eine gute Geheimschrift – wie die Wasserschrift.
Materialliste: 1 dünnes Blatt Papier, 1 dickes Blatt Papier oder fester Karton, ein harter Bleistift, Wasser.
- Das dünne Blatt Papier wird mit Wasser ganz nass gemacht.
- Das nasse Blatt wird auf eine glatte, harte Unterlage gelegt.
- Das zweite, dicke und trockene Blatt Papier wird darauf gelegt.
- Mit dem Bleistift wird die Geheimbotschaft fest aufgedrückt auf das trockene Blatt geschrieben.
- Das obere Blatt mit der Bleistiftbotschaft wird zerrissen, zerknüllt und weggeworfen.
- Das nasse Blatt wird zum Trocknen liegengelassen – je trockener das Papier wird, desto mehr verschwindet die sichtbare Botschaft. Das getrocknete Blatt kann dann verschickt werden.
Tauchen die Empfängerinnen oder Empfänger das Papier später ins Wasser, wird die Geheimbotschaft wieder sichtbar.
Comic: Der kleine ICE und die sensationelle Baustelle
Sumi (Simsala SUM) arbeitet an einer großen Baustelle und berichtet dem kleinen ICE, sie müsse nur noch die Baugrube mit Erde auffüllen und ein paar Gleise verlegen, dann sei sie fertig. Ein aufgeregter Bäcker stoppt jedoch plötzlich den kleinen ICE mit einem lauten „Halt! Stopp!!!“ – die Grube dürfe auf keinen Fall zugeschüttet werden. Er erzählt, er habe auf dem Weg zu seinem Auto einen Blick in die Grube geworfen und dort ein „versteinertes Skelett“ entdeckt, eine Mischung aus Dinosaurier und Zug.
Kurz darauf berichten zwei Reporterinnen und Reporter vom Spielberger Bahnhof über den sensationellen Fund: Der Bäcker präsentiert sich stolz als Entdecker und tauft das Fossil „Zugosaurus rex“ – angeblich noch älter als Opa Adler. Schaulustige stehen Schlange, um den Jahrhundertfund zu sehen, während der Bäcker geschickt sein Geschäft ankurbelt: Direkt neben der Grube eröffnet er den Imbiss „Jurassic Back“ mit „Zugosaurerteig-Brezeln“ als offiziellem Snack zum Fund, was ihm dank des Rummels reichlich Kundschaft und Geld einbringt.
Für die Baustelle bedeutet der Fund allerdings Stillstand: Solange das vermeintliche Fossil in der Grube liegt, darf nicht weitergebaut werden, sehr zum Unmut einer ungeduldigen Entenfamilie, die eigentlich in den Süden reisen möchte. Als eine Gruppe hungriger Enten anfängt, das Fossil anzuknabbern, kommt heraus: Die vermeintlichen „Knochen“ bestehen tatsächlich nur aus hartem, altem Brot. Der Bäcker gesteht kleinlaut, er habe den „Zugosaurus“ selbst aus altem Brot gebastelt, um Werbung für seine schlecht laufende Bäckerei zu machen – nun sei das Fossil futsch und er bleibe auf hunderten unverkaufter Brezeln sitzen. Der kleine ICE hat prompt eine neue, ebenso schwindelhafte Geschäftsidee: Er verkündet dem Publikum, noch spektakulärer als ein Fossil sei natürlich der letzte lebende „Zugosaurus“ – und brüllt dabei selbst schauspielernd wie ein Dinosaurier, zur Begeisterung der Menge.
Berühmte Züge: Volldampf in Rumänien – mit der Waldbahn auf Gebirgstour
Durch tiefe Wälder zuckeln Züge an den Berghängen der Karpaten entlang: Seit mehr als 90 Jahren ist die Wassertalbahn dort im Dienst und gilt als letzte Waldbahn Europas. Früher waren Hunderte solcher Waldbahnen im Einsatz, um Holzfäller an ihren Arbeitsplatz zu bringen und Baumstämme aus dem Wald zu transportieren; heute übernehmen das fast überall Lastwagen – außer in diesem rumänischen Tal.
Die Zugstrecke führt aus dem dichten Bergwald hinab bis ins Sägewerk im Tal. Auch Touristinnen und Touristen dürfen in den rustikalen Wagen mitreisen, gezogen von einer Dampflokomotive, die den Zug gemächlich durch das enge Tal zieht – mehr Tempo wäre auf der schmalen Strecke ohnehin nicht möglich, da manche Felswände während der Fahrt zum Greifen nah sind.
Ein Info-Kasten „Gut zu(g)wissen“ nennt: Die gesamte Strecke der Wassertalbahn ist rund 56 Kilometer lang, die touristische Tour findet auf 22 Kilometern statt, mit nur 15 Kilometern pro Stunde ist man mit dem Fahrrad schneller als die Bahn, und der Schienenabstand der Schmalspurbahn beträgt nur 76 Zentimeter – kaum breiter als zwei aufgeschlagene LeseLOK-Hefte nebeneinander.
Bildbeschreibungen: Fotos zeigen eine schwarze Dampflokomotive mit weißer Rauchwolke, die durch dichten Wald fährt, sowie den Zug bei der Einfahrt in einen kleinen rumänischen Bahnhofsort mit traditionellen Häusern.
Echt witzig: Günnis Kracher und Lacher
Die Witzeseite versammelt mehrere kurze Scherzfragen und Witze, unter anderem über das Lieblingstier auf der Baustelle (die „Baumeise“), einen Dalmatiner beim Einkaufen, zwei Rosinen mit Helm, einen angeblich coolen Witz von Max an Lisa, einen Bauarbeiter, der beim Feierabend „nicht mehr kann“, einen Weltentdecker, der sich vor einem Löwen angeblich auf einen Baum rettete – mitten in der Wüste –, sowie die Scherzfrage nach dem, was grün ist und auf der Toilette sitzt (das „Klokodil“). Der Kasten verweist zudem auf weitere Witze unter www.der-kleine-ICE.de.
Am Fuß der Seite befindet sich außerdem das Impressum: Herausgeber ist die DB Fernverkehr AG, Europa-Allee 78–84, 60486 Frankfurt am Main. Gesamtverantwortung: Cornelia Gaumann und Kirsten Arthen. Redaktion und Texte: KB&B – Family Marketing Experts, Hamburg, redaktionelle Beratung Martin Verg. Weitere Textbeiträge stammen von Anke Peterson und Martin Verg; inhaltliche Beiträge lieferten unter anderem Michael Zistler (DB InfraGO AG), Sandra Kinzinger (Deutsche Bahn AG), Benjamin Stieglmaier (DB Museum), der Ravensburger Buchverlag sowie Gruner + Jahr Deutschland GmbH. Druck: ppm Fulda GmbH & Co. KG. Die Rätselauflösung zum Bilderrätsel auf Seite 39 lautet: A-Q-P-O-X.
Kirstens Medientipps: Gute Unterhaltung (nicht nur) für lange Fahrten
Lesen, zuhören, spielen: Kirsten stellt ein Programm voller Abenteuer vor.
Aufbruch in den Süden: Frankie ist zehn Jahre alt und hat die Nase voll, seit sein Vater aus der Familienwohnung in Berlin ausgezogen ist. Kurzerhand beschließt er, mit nur einem Euro siebzig in der Tasche nach Venedig zu fahren, um seinem Vater die Meinung zu sagen – die Reise wird zu einem wilden Abenteuer. Buchangabe: Zoran Drvenkar, „Frankie und wie er die Welt sieht“, Hanser, 16 Euro, ab 10 Jahren.
Magische Mission: Rette die Welt – das ist der Auftrag, den die Chefin der „unterirdischen Schaltzentrale“ dem verblüfften Ju erteilt. Leyla aus Jus Klasse kennt sich mit den Problemen des Planeten aus und hat gleich Ideen, doch der quirlige Helfer ZZZipsch sorgt bei deren Umsetzung für Chaos. Buchangabe: Fee Krämer, „Abwärts ins Abenteuer“, Beltz, 10 Euro, ab 9 Jahren.
Notruf aus dem Ozean: Als Rick, Ava und Emilio mit ihrem U-Boot Kurs auf eine unerforschte Insel nehmen, entdecken sie in den Wellen eine Flaschenpost. Folge 1 der Hörspielserie entführt mit Geräuschkulisse und Musik in die Welt der Meere. Hörspielangabe: Ulf Blanck, „Rick Nautilus – Folge 1: SOS aus der Tiefe“, Der Audio Verlag, ca. 8 Euro, ab 6 Jahren.
Riesiges Abenteuer: Als Billy und seine Freunde einen geheimen Zugang zum verbotenen Wald entdecken, betreten sie eine magische Welt voller Kreaturen, Elfen und Riesen und müssen dort Probleme lösen. Hörbuchangabe: Jamie Oliver, „Billy und der geheimnisvolle Riese“, Der Audio Verlag, ca. 17 Euro, ab 8 Jahren.
Abenteuer am Leuchtturm: Weil der Leuchtturmwärter gestrandet ist, eilen die Mitspielenden ihm in Segelbooten zu Hilfe – wer das Ziel zuerst erreicht, braucht Konzentration und Glück, denn das Meer kann tückisch sein. Für 2–4 Mitspielende ab 5 Jahren. Spielangabe: „Lighthouse Adventure“, Marbushka, ca. 36 Euro.
Vorlesen schafft Zukunft: Seit mehr als 20 Jahren gibt es zum Bundesweiten Vorlesetag zahlreiche Aktionen und Geschichten; die Deutsche Bahn Stiftung ist Partnerin der Aktion. Veranstaltungen finden jedes Jahr am 15. November statt, mehr dazu unter www.vorlesetag.de.
Werbeanzeige für die Kindermusik-Reihe „Team Karacho“ von Sony Music, bei der internationale Stars Songs für Kinder in zwei Sprachen singen, beworben als moderne Kindermusik für die ganze Familie, mit Verweis auf www.play-europa.de.
Für die Ohren: Vom Comic ins Ohr!
Das DB Fernverkehr-Team verwandelt die Abenteuer des kleinen ICE in Hörspiele. Zuerst erfindet Comic-Autor Haiko Hörnig eine neue Geschichte und schreibt jede Szene als Skript auf. Danach werden passende Stimmen gesucht, ähnlich einem Schauspiel-Casting, aber nur für die Stimme. Im Tonstudio üben die Sprecherinnen und Sprecher ihre Rollen, mal fröhlich, mal aufgeregt, damit alles perfekt klingt. Zum Schluss mischt ein Tontechniker am Computer Stimmen, Geräusche und Musik zusammen, sodass es klingt, als wäre man wirklich mit dem kleinen ICE unterwegs. Zu hören sind die Hörspiele kostenlos auf der Website des kleinen ICE sowie auf Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music Podcasts und Deezer.
Bildbeschreibungen zeigen die vier Produktionsschritte: den Comic-Autor beim Schreiben des Skripts an seinem Schreibtisch, eine Sprecherin im Tonstudio vor dem Mikrofon, eine weitere Aufnahmesituation im Studio sowie einen Tontechniker am Mischpult.
Für Weltretter: Einsatz mit Eule
Der elfjährige Owen ist mit Eulen aufgewachsen, liebt und schützt die Tiere und gibt sein Wissen gern an andere Kinder weiter. Als er mit einer kleinen Weißgesichtseule auf dem ledernen Handschuh durch sein Klassenzimmer schreitet, verstummen die zuvor lauten 30 Mitschülerinnen und Mitschüler augenblicklich vor Staunen. Owen erzählt, die Eule auf seiner Hand heiße Gandalf, und berichtet vom Leben, den Gefährdungen und Geheimnissen der Eulen. Seit er fünf Jahre alt ist, lebt er mit Eulen zusammen.
Owens Mutter Bianka ließ sich zur Falknerin ausbilden und begann, in einem Dorf in Schleswig-Holstein Eulen zu züchten. Heute besitzt sie 28 Vögel, darunter Schneeeule, Waldkauz und Uhu, alle aus Tierparks, Zoos, Falknereien oder eigener Zucht, keine wild gefangen. Mit den Eulen besucht sie Pflegeheime und Kindergärten, um Wissen zu vermitteln – inzwischen tut Owen das auch in seiner eigenen Schulklasse. Die Lehrerin Reingart Winkler ist begeistert: Man lerne viel mehr, wenn man einem Tier ins Gesicht schauen könne, statt nur darüber zu lesen.
Owen erklärt, dass Eulenaugen im Vergleich zu anderen Vögeln nah beieinander stehen und nach vorn blicken, fast wie bei einem Menschen, während ihr Kopf dank 14 Halswirbeln sehr beweglich ist und sich weit zur Seite drehen lässt – praktisch, um Beute und Feinde in jeder Richtung erkennen zu können. Kleinere Eulen werden von größeren wie dem Uhu oder von Waldräubern wie Fuchs und Marder gejagt, der größte Feind ist jedoch der Mensch, weshalb es in dieser besonderen Schulstunde auch darum geht, Eulen in Wäldern und Parks höhlenreiche Altholzbestände und Brutbäume als Lebensraum zu erhalten.
Ein Wissenskasten „Stichwort: Eulenvögel“ ergänzt: Weltweit gibt es etwa 200 Eulenarten, zehn davon leben auch in Deutschland, besonders häufig der Waldkauz mit seinem lang gezogenen Ruf „Huu-hu-huuu“. Fast alle Eulen in Mitteleuropa sind nachts und in der Dämmerung aktiv, nur die bedrohte Sumpfohreule jagt oft tagsüber. Ein festes, rundes Knäuel aus Fell, Knochen und Zähnen im Wald ist meist das Gewölle einer Eule, in dem sie unverdaute Reste ihrer Beute ausspuckt. Die meisten Eulenarten sind selten geworden, einige vom Aussterben bedroht, weil Menschen ihren Lebensraum durch Landwirtschaft, Lärm, Straßenverkehr und Stromleitungen zerschneiden.
Owen hilft mittlerweile auch bei Auswilderungen mit: Er hat junge, bei ihm zu Hause geschlüpfte Steinkäuze beringt, die auf der Halbinsel Eiderstedt ausgesetzt werden, wo sie fast ausgestorben waren. Seine Lehrerin lobt, es gelinge ihm, Tiere und Menschen zu berühren, was etwas Besonderes sei. Owen selbst sagt, er wolle nur, dass andere ein tolles Erlebnis haben und etwas mit nach Hause nehmen.
Bildbeschreibungen: Fotos zeigen Owen mit einem großen Uhu auf dem Arm auf einer Wiese, Owen mit der Eule vor der Schulklasse, seine Mutter Bianka beim Unterrichten, eine kleine Weißgesichtseule in Nahaufnahme, Owen im Gespräch mit einer Eule durch ein Gitter sowie beim Reinigen eines Eulengeheges mit einer Harke.
Interview: Fünf Fragen an Dilara Ceviz
Dilara Ceviz, 32 Jahre alt, arbeitet im DB-Präventionsteam und erklärt im Interview, was diese Arbeit bedeutet – und warum es keine gute Idee ist, am Bahnhof Luftballons steigen zu lassen.
Was genau machst du bei der Bahn? Sie kümmert sich um Prävention und erklärt Kindern und Jugendlichen, worauf man an Bahnanlagen achten muss, etwa in Kitas, Schulen oder an Infoständen am Bahnhof, da unerwartet Züge durchfahren können und Oberleitungen voller Starkstrom hängen.
Wie bist du dazu gekommen? Sie wollte immer für Menschen arbeiten, machte zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester, danach eine zweite bei der DB Sicherheit, bis sie schließlich für eine neu gegründete Präventionsabteilung gewonnen wurde, die dafür sorgt, dass gar nichts erst passiert.
Was ist das Beste an dem Job? Sie kann mit ihrer Arbeit wirklich etwas bewirken, indem sie junge Menschen über Gefahren aufklärt – etwa darüber, dass ein metallbeschichteter, gasgefüllter Luftballon in der Nähe einer Oberleitung den starken Strom anziehen und lebensgefährlich werden kann.
Was ist ganz anders, als du es erwartet hättest? Da ihre Abteilung neu gegründet wurde, hatte sie zunächst keine genaue Vorstellung von der Arbeit; heute zeigt sich, dass sie noch vielfältiger ist als gedacht, etwa durch gemeinsame Einsätze mit der Bundespolizei und Infoveranstaltungen.
Was war als Kind dein Traumberuf? Tierärztin.
Ein Kasten „Richtiges Verhalten am Bahnsteig“ listet: Bahngelände nicht betreten; immer genug Abstand zur Bahnsteigkante halten und hinter der weißen Linie warten; nicht mit Skateboards, Rollern oder Skates fahren; Gegenstände nicht selbst von den Gleisen holen, sondern DB-Mitarbeitende um Hilfe bitten; auf die Umgebung achten statt nur aufs Smartphone; nicht in letzter Sekunde in den Zug einsteigen; nicht auf Züge klettern, da Lebensgefahr durch Starkstrom besteht.
Ein Info-Kasten „Gut zu(g)wissen“ ergänzt: Insgesamt sechs DB-Präventionsteams sind bundesweit im Einsatz und klären vor allem junge Menschen über Gefahren wie Selfies auf dem Gleis, ignorierte Schranken oder waghalsige Kletteraktionen auf; die Teams kommen regelmäßig an Schulen und Kitas sowie zu Workshops direkt an Gleisanlagen und Bahnhöfen.
Bildbeschreibungen: Fotos zeigen Dilara Ceviz in Sicherheitsweste vor einem Warnbanner mit der Aufschrift „Lebensgefahr“, ein Präventionsmobil, aus dem Infomaterial ausgeladen wird, sowie Dilara mit Kollegen an einem Infostand am Bahnhof.
Anzeige: ThinkFun Rush Hour
Werbeanzeige für das überarbeitete Knobelspiel Rush Hour® von ThinkFun mit 40 Aufgabenkarten für Kinder ab 8 Jahren, 22,99 Euro (UVP). Abgebildet ist ein Übungsrätsel: Auf einem Raster mit mehreren farbigen Fahrzeugen (markiert mit den Buchstaben A, O, X, P und Q) soll ein Weg gefunden werden, um das rote Auto „X“ durch geschicktes Verschieben der anderen Fahrzeuge zur Ausfahrt zu manövrieren. Die Auflösung dazu findet sich auf Seite 27 des Heftes. Zusätzlich lädt die Anzeige zu einem Gewinnspiel ein: Wer die richtige Lösung zusammen mit den Eltern per E-Mail an hallo@wrobelcommunications.de schickt, kann eines von fünf Rush-Hour-Spielen gewinnen, Einsendeschluss 31.01.2025.
Rekorde: Guinness World Records – Leseprobe
Werbliche Leseprobe zum Jubiläumsbuch „Guinness World Records 2025″, das zum 70-jährigen Bestehen des Rekord-Bestsellers auf sieben Jahrzehnte zurückblickt und zugleich die besten Rekorde der letzten zwölf Monate vorstellt. Buchangabe: Ravensburger Verlag GmbH, 22 Euro, ab 8 Jahren.
Vorgestellte Rekorde:
- Schnellste 10 Meter auf dem Roller (Hund und Katze): Die Bengalkatze Sashimi und der Boston Terrier Lollipop legten am 4. Februar 2023 gemeinsam auf einem Roller 10 Meter in 13,55 Sekunden zurück; die Tiere brachten sich den Trick laut ihrer Trainerin selbst bei.
- Schnellster Lauf auf Spitzenschuhen: Tanzlehrerin Yoana Tsekova (Bulgarien) lief am 23. September 2023 in Sofia 400 Meter auf Zehenspitzen und benötigte dafür rund 21 Minuten.
- Meiste synchrone Tricks auf Inlineskates in 30 Sekunden und 1 Minute: Die damals 13-jährigen Schweizer Zwillinge Naemi und Alena Stump zeigten am 14. Oktober 2023 in einer Halfpipe in Laax 11 Tricks in 30 Sekunden und stellten am selben Tag mit 21 Vert-Tricks auch den 1-Minuten-Rekord auf. Im begleitenden Interview erzählen die Schwestern, wie eine entdeckte Halfpipe sie zum Inlineskaten brachte, wie Alenas überstandene Krebserkrankung die beiden zusammengeschweißt hat, und geben als Tipp: sich aufs Ziel konzentrieren und nicht aufgeben, bevor man es wirklich versucht hat.
- Längste Zeit auf den Händen balancierend: Die Zirkuskünstlerin Valeriia Davydenko (Ukraine) hielt sich am 4. Mai 2023 in Frankreich 1 Stunde, 10 Minuten und 3 Sekunden abwechselnd auf einer Hand balancierend auf einem Stock in der Luft.
- Meiste 540°-Skateboard-Tricks Backside in 1 Minute: Der neunjährige Ema Kawakami (Japan) übertraf am 22. Mai 2024 mit 13 Sprüngen in einer Halfpipe seinen eigenen, drei Monate zuvor aufgestellten Rekord von acht Sprüngen; er begann bereits mit fünf Jahren mit dem Skateboardfahren.
- Größte elektrische Zahnbürste: Die YouTuber Ruth Amos und Shawn Brown (Großbritannien) bauten eine 2 Meter lange elektrische Zahnbürste, die Idee dazu stammte von einem achtjährigen Abonnenten ihres Kanals „Kids Invent Stuff“.
- Größter Falter: Der in Südostasien lebende Atlasspinner hat eine Flügelspannweite von 30 Zentimetern, so groß wie ein Teller; da das Insekt keinen Mund hat, überlebt es nur etwa vier bis zehn Tage.
Am Ende wirbt eine Anzeige zusätzlich für die „Guinness World Records Gamer’s Edition 2025″ mit Highscores, Speedruns und E-Sport-Rekorden.
Hinter den Kulissen: Bolognese geht immer!
Normalerweise wird in der Versuchsküche der Bahn an neuen Rezepten getüftelt. Kürzlich öffnete sie ihre Türen für 18 neugierige Schulkinder einer Frankfurter Grundschule, die im Rahmen ihrer Projektwoche einmal hinter die Kulissen blicken wollten. Der zehnjährige Aaron urteilt nach der Verkostung: Ratatouille sei „nicht so sein Fall“, die Nudeln mit Bolognese dagegen „echt lecker“. André Meisel, „Warengruppen-Manager Food“ und selbst Vater, nickt dazu nur und wundert sich nicht – er weiß genau, was Kindern schmeckt.
Wichtig für das Bordessen: Es muss schmecken, frisch bleiben, haltbar sein und sich ohne großen Aufwand zubereiten lassen – Portionsbeutel in den Kombidämpfer, erhitzen, aufschneiden und anrichten. André führte die Kinder durch die riesige Küche mit ihren vielen Geräten und erklärte unter anderem, wie das Kinder-Menü im lustigen Pappkarton zusammengefaltet und bestückt wird, wie viele Portionen täglich an Bord ausgeteilt werden und was für eine gesunde Ernährung wichtig ist.
Die Kinder durften sogar mithelfen, denn André und sein Team planen gerade den nächsten Themenschwerpunkt: Alle drei Monate wird in den Bordrestaurants ein anderes europäisches Land vorgestellt, mit Informationen zu Lage, Größe, Einwohnerzahl, Sehenswürdigkeiten und typischen Gerichten. Aktuell läuft Italien, im Herbst folgt Frankreich mit Ratatouille. Zum Thema Frankreich malten die Kinder begeistert Eiffeltürme, Baguettes, einen blau-weiß-roten ICE und Macarons. Aaron hatte sichtlich Spaß daran, etwas Neues kennenzulernen, und bat den Chefkoch am Ende, doch als Nächstes mit Spanien weiterzumachen.
Bildbeschreibungen: Fotos zeigen die Schulkinder mit ihren Kinder-Menü-Kartons in der Versuchsküche, André Meisel beim Anrichten eines Gerichts, die Kinder beim Falten und Bestücken der Menü-Kartons sowie ihre gemalten Frankreich-Bilder mit Eiffelturm, Baguette und weiteren Motiven.
Bilderrätsel: Gib mir ein Zeichen
Kreuzt eine Straße Bahngleise, weisen Schilder Autofahrerinnen und -fahrer darauf hin. Gezeigt wird ein weißes Schild mit drei roten Diagonalstreifen. Die Frage lautet, wie dieses Schild offiziell heißt, mit den Antwortmöglichkeiten A) Streifenplatte, B) Entfernungsbake, C) Warnreihe.
Die Auflösung lautet B) Entfernungsbake: Das rot-weiße Schild weist heranfahrende Autos darauf hin, dass gleich Bahngleise gekreuzt werden. Die Anzahl der roten Streifen gibt dabei die Entfernung an – jeder Streifen steht für 80 Meter, bei drei Streifen sind es also noch 240 Meter. Spätestens bei der Bake mit nur einem Streifen heißt es: Tempo runter und gut Ausschau halten, ob der Übergang frei ist.
Alleschecker: Alles gelesen, alles gecheckt?
Ein Quiz mit zehn Multiple-Choice-Fragen zu den Heftinhalten:
- Welchen Traumberuf hatte die Präventionsbeauftragte Dilara Ceviz als Kind? a) Tierärztin b) Lokführerin c) Polizistin
- Warum ist Leons Arbeit wichtig? a) Damit die Züge nicht zusammenstoßen und sicher ans Ziel kommen b) Damit die Züge schneller fahren c) Damit die Züge immer sauber sind
- Was entdeckt der kleine ICE in der Baugrube? a) Opa Adler beim Mittagsschlaf b) Ein Dinosaurierskelett c) Einen geheimnisvollen Höhleneingang
- Welche Erfindung geht auf den Freiherrn von Drais zurück? a) Eisenbahn b) Auto c) Fahrrad
- Wie viele Draisinen kann man im DB Museum in Nürnberg bestaunen? a) 5 b) 3 c) 8
- Was macht die Wassertalbahn in Rumänien einzigartig? a) Sie fährt immer im Kreis b) Sie besteht komplett aus Holz c) Sie ist die letzte Waldbahn Europas
- Unter welchem Namen ist das Absaugsystem besser bekannt? a) Schmatzi b) Schlürfi c) Pupsi
- Wie heißt der französische Gemüseeintopf? a) Marseillaise b) Bolognese c) Ratatouille
- Aus welchem Land wünscht Aaron sich Essen in die Bordrestaurants? a) Österreich b) Spanien c) Frankreich
- Wie viele Vögel besitzt Owens Mutter? a) 28 b) 12 c) 81
Die Auflösung lautet: 1a, 2a, 3b, 4c, 5a, 6c, 7b, 8c, 9b, 10a, jeweils mit Seitenverweisen auf die entsprechenden Artikel im Heft.
Das Beste zum Schluss: Tolle Extras für junge Reisende
Werbeanzeige mit Informationen zu besonderen Angeboten der Deutschen Bahn für Kinder und Familien. Neben den Magazinen LeseLOK und miniLOK gibt es im Bordbistro ein Kartenspiel oder lustige Sammel-Spielfiguren – vom kleinen ICE über Günni Güterzug bis Opa Adler – im Tausch gegen die Kinderfahrkarte. Das Kindermenü an Bord kommt zudem in einer besonderen Snackbox in Form eines kleinen Bahnhofs, die neben dem Menü auch eine Süßigkeit und eine kleine Spielüberraschung enthält. Rückmeldungen zur Zugfahrt können über das Scannen eines QR-Codes auf der Sitzrückseite oder über die App DB Navigator gegeben werden.
Anzeige: TOGGO Serien
Werbeanzeige für kostenlose Kinderserien beim Sender TOGGO, darunter „Pokémon Horizonte – Die Serie“, „Dreamzzz“ sowie das Format „Toggo Touchdown“ mit einem Moderator, der einen Football in den Händen hält, unter dem Slogan „Schnapp sie dir! Unsere Serien – natürlich kostenlos.“
Anzeige: Na, schon gehört?
Werbeanzeige für die Hörspiel- und Video-Angebote des kleinen ICE, mit dem Slogan „Dein lustiger Hörspiel-Spaß vom kleinen ICE – für unterwegs und zu Hause!“. Ein Foto zeigt ein lachendes Kind mit Kopfhörern im Zug, daneben ein QR-Code zum direkten Anhören neuer Folgen sowie mehrere kleine Cover-Vorschaubilder verschiedener Hörspielfolgen. Drei Kästen stellen vor: „Schon gewusst?“ – Kinder unter 6 Jahren fahren grundsätzlich kostenlos, Kinder zwischen 6 und einschließlich 14 Jahren reisen mit einer Begleitperson ab 15 Jahren ebenfalls kostenlos mit (mehr unter bahn.de/familie); „Schon gesammelt?“ – den kleinen ICE oder eine von acht weiteren niedlichen Spielfiguren gibt es im Bordbistro gratis im Tausch gegen die Kinderfahrkarte; „Schon entdeckt?“ – auf der Website www.der-kleine-ICE.de finden junge Bahnfans Videos, Spiele, Hörbücher und spannendes Wissen rund ums Bahnfahren.



